Der Vorsitzende der NRW-CDU Jürgen Rüttgers muss in den letzten Tagen vor allem aus den eigenen Reihen sehr viel negative Kritik einstecken. Nachdem er bereits letzte Woche von Bosbach, Merz und sogar Merkel abgewatscht wurde (siehe Eintrag 12.08.), waren auch in dieser Woche die CDU-Mitstreiter von Rüttgers alles andere als zufrieden mit ihrem notorischen Wahlverlierer.
Wie die Aachener Zeitung heute berichtete, gibt es gleich mehrere Ansatzpunkte der Kritik.

Einerseits führten die Kosten für die Verpflichtung des Medienberaters Michael Spreng zu Diskussionen:

„Mal streuten CDU-Leute, Spreng koste 3000 Euro pro Tag, dann wispern Eingeweihte etwas von einer Tagespauschale von 4000 Euro. Mit 250.000 Euro schlage allein das Engagements des prominenten PR-Beraters zu Buche.“

Andererseits gehe Rüttgers immer wieder in Opposition zu seiner Partei in Berlin.

„In denn vergangenen Wochen handelte Rüttgers mit CSU-Chef Edmund Stoiber eine Bürgerprämie als Finanzierungs-Model zur Gesundheitsreform aus, das im Gegensatz zu der von CDU-Chefin Angela Merkel favorisierten Kopfpauschale. (…) Merkels Aufpasser in Berlin wittern Verrat und einen Geheimbund München-Düsseldorf.“

Auch der potentielle Koaltionspartner in Düsseldorf, die NRW-FDP, fühlt sich von den Attacken von Rüttgers vor den Kopf gestoßen.

„Die FDP, der potentielle Koalitionspartner in Düsseldorf ging Rüttgers ebenfalls heftig an. Der habe sich „nicht gerade als Prototyp des mutigen Reformers gezeigt“, maulte FDP-Fraktionschef Ingo Wolf.“

Jürgen Rüttgers wird offensichtlich immer mehr zum Problem für die CDU…


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