Wir sind ja schon viel gewohnt von unserem wechselwendischen Dauer-Oppositionsführer in NRW, Jürgen Rüttgers. Aber heute stürzt er selbst mich in tiefe Verwirrung. Da versuchte er doch in den letzten Wochen auf der Anti-Hartz-Welle zu surfen und forderte eine Generalrevision von Hartz IV. Und heute, einen Tag nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen?. Da heißt es in den Agenturen plötzlich: „Der nordrhein-westfälische CDU-Landesvorsitzende Jürgen Rüttgers hat nach den Wahlschlappen seiner Partei in Sachsen und Brandenburg ein striktes Festhalten an den mit der Bundesregierung beschlossenen Reformen gefordert. „Es gibt keinen Grund, über einen Kurswechsel überhaupt nachzudenken“, sagte der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende am Montag vor einer Sitzung des Parteipräsidiums in Berlin.“

Hallo? Was denn nun?
(Früher sagte man dazu: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“).
Da das nicht das erste Mal ist, dass Rüttgers heute dies und morgen das fordert, drängt sich mir die Vermutung auf: es müssen wohl zwei Rüttgers da draußen rum laufen.
Oder gibt es noch andere Erklärungen?


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