Da ahnt man nix böses und was passiert: Der Wind dreht einfach! ;-)

Laut neuestem Politbarometer steht inzwischen eine Mehrheit der Deutschen hinter den Reformen der Bundesregierung: 48 Prozent zu 45 Prozent. Die Zustimmung für die SPD steigt auch – um 4 Prozentpunkte. Die Union sackt im Vergleich zum Vormonat um 3 Prozentpunkte ab! Die Richtung stimmt!

Bei dieser Gelegenheit möchten wir vom blog.nrwspd.de alle Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer der SPD in den Gemeinden, Städten und Kreisen in NRW herzlich grüßen! Legt zum Wochenende noch eine Schüppe drauf – die Zustimmung steigt.

Von hier aus wünschen wir den zahllosen sozialdemokratischen Kandidatinnen und Kandidaten vor Ort für die letzten Stunden vor dem Wahltag Mut, Kraft und Durchhaltevermögen! Es wird sich auszahlen!

Meldet uns Eure aktuellen Ereignisse, wir werden hier im Blog davon berichten!


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2 Kommentare

  1. Andreas Giesen 8. Oktober 2004 · 11:57 Uhr

    Hallo :D

    Mir fällt es schwer, mich für eine bestimmte Partei zu begeistern, weil ich für meine Position, mit der ich mich in Teilen in fast jedem Parteiprogramm an irgendeiner Stelle wiederfinde, im aktuellen politischen Spektrum keine klaren Vertreter finde. Daher habe ich mich bei den Wahlen enthalten, obwohl ich praktisch gesehen an den meisten Stellen vor allem in NRW eine rot-grüne Kräftemischung vorziehen würde. Bei der Einwanderungs- und Integrationspolitik sehe ich mich jedoch eher konservativ, da ich von jedem, der in unserer kulturellen Landschaft lebt, zumindest die Einhaltung der verfassungsrechtlichen Vorgaben und der Menschenrechte rigoros verlangen würde und einer Gruppe oder religiösen Bewegung keine Zugeständnisse machen würde, die diese nicht bereit ist, in ihrem Wirkungskreis anderen auch zu machen (Bsp.: Moschee in Deutschland, Kirche in der Türkei o.ä.). Ich empfinde das als nur fair und das hat nichts mit einer Bewertung der einzelnen Menschen zu tun (ich bin für jeden Menschen, der vor mir steht, zunächst auch vertrauensvoll offen), es geht darum, eine freiheitliche, tolerante, prinzipiell friedliebende und demokratische Kultur zu schützen.

    Ich habe mich sehr an Kanzler Schröders empörte Aussage über die politische Kultur gestossen. Ich würde von einer politischen Kultur erst reden, wenn diese die Maßstäbe, die sie setzt, auch selbst einhält. Darüber hinaus habe ich eine Vision:

    Man könnte das, was ist, einfach mit echtem Sinn und Liebe füllen. Statt dass Parteien in einer Demokratie gegeneinander kämpfen, bringen sie ihre jeweiligen Stärken heraus und werden anhand dieser Stärken von der Bevölkerung gewählt. So entsteht in der Regierung ein echtes Abbild der Wünsche der Bevölkerung. In der Regierung arbeiten dann die Parteien auch nicht gegeneinander, sondern erkennen, dass sie anhand ihrer Stärken Puzzlestücke in einem Gesamtbild sind, die sich ergänzen. Die Essenz, die dabei als Politik herauskommt, beinhaltet für die echte Mehrheit der Bevölkerung eine stimmige Lösung. Die Parteien sind weitestgehend daran gebunden, genau das, wofür sie gewählt wurden, auch zu tun. Dafür stehen sie vor einem unabhängigen Verfassungsgericht gerade. Wenn sie das tun, wird die Politik genau richtig und im Einklang mit Volk und Natur sein. Die Natur gehört sich selbst und Natur- und Menschenrechte sind als fundamentale Basis verankert. So etwas nenne ich eine ‚Politische Kultur‘.

    Herzlichen Gruß!

    Andreas Giesen

  2. Andreas Giesen 8. Oktober 2004 · 11:58 Uhr

    Hallo :D

    Mir fällt es schwer, mich für eine bestimmte Partei zu begeistern, weil ich für meine Position, mit der ich mich in Teilen in fast jedem Parteiprogramm an irgendeiner Stelle wiederfinde, im aktuellen politischen Spektrum keine klaren Vertreter finde. Daher habe ich mich bei den Wahlen enthalten, obwohl ich praktisch gesehen an den meisten Stellen vor allem in NRW eine rot-grüne Kräftemischung vorziehen würde. Bei der Einwanderungs- und Integrationspolitik sehe ich mich jedoch eher konservativ, da ich von jedem, der in unserer kulturellen Landschaft lebt, zumindest die Einhaltung der verfassungsrechtlichen Vorgaben und der Menschenrechte rigoros verlangen würde und einer Gruppe oder religiösen Bewegung keine Zugeständnisse machen würde, die diese nicht bereit ist, in ihrem Wirkungskreis anderen auch zu machen (Bsp.: Moschee in Deutschland, Kirche in der Türkei o.ä.). Ich empfinde das als nur fair und das hat nichts mit einer Bewertung der einzelnen Menschen zu tun (ich bin für jeden Menschen, der vor mir steht, zunächst auch vertrauensvoll offen), es geht darum, eine freiheitliche, tolerante, prinzipiell friedliebende und demokratische Kultur zu schützen.

    Ich habe mich sehr an Kanzler Schröders empörte Aussage über die politische Kultur gestossen. Ich würde von einer politischen Kultur erst reden, wenn diese die Maßstäbe, die sie setzt, auch selbst einhält. Darüber hinaus habe ich eine Vision:

    Man könnte das, was ist, einfach mit echtem Sinn und Liebe füllen. Statt dass Parteien in einer Demokratie gegeneinander kämpfen, bringen sie ihre jeweiligen Stärken heraus und werden anhand dieser Stärken von der Bevölkerung gewählt. So entsteht in der Regierung ein echtes Abbild der Wünsche der Bevölkerung. In der Regierung arbeiten dann die Parteien auch nicht gegeneinander, sondern erkennen, dass sie anhand ihrer Stärken Puzzlestücke in einem Gesamtbild sind, die sich ergänzen. Die Essenz, die dabei als Politik herauskommt, beinhaltet für die echte Mehrheit der Bevölkerung eine stimmige Lösung. Die Parteien sind weitestgehend daran gebunden, genau das, wofür sie gewählt wurden, auch zu tun. Dafür stehen sie vor einem unabhängigen Verfassungsgericht gerade. Wenn sie das tun, wird die Politik genau richtig und im Einklang mit Volk und Natur sein. Die Natur gehört sich selbst und Natur- und Menschenrechte sind als fundamentale Basis verankert. So etwas nenne ich eine ‚Politische Kultur‘.

    Herzlichen Gruß!

    Andreas Giesen

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