Gestern Abend in den „Rheinterassen“ in Düsseldorf: Die CDU hat zum Presseempfang geladen. Journalisten und die Spitzenpolitiker der Union geben sich bei Pils, Sekt und Pfälzer Wein (manche Dinge – besonders die aus der Pfalz – bekommt man in der Union halt schlecht weg) ein bereit für 2 Tage Bundesparteitag. In der Zeitung kann man zuvor lesen, dass sich Angela Merkel – zuvor hat in der Berliner Charité „fitspritzen lassen“, drohte ihr doch die Fortsetzung ihrer Grippe mit hohem Fieber.

Wir prognostizieren: Angela Merkel wird es in den nächsten zwei Tagen bestimmt leicht haben. Sie wird die Veranstaltung unbeschadet überstehen und als wiedergewählte CDU-Vorsitzende gefeiert werden. Auch Jürgen Rüttgers wird wohl als stellv. Vorsitzender mit einem guten Wahlergebnis davonkommen.

Ob die Gefolgschaft von Angela Merkel lange vorhält- mit dem ausgebooteten Friedrich Merz, machtbewusten Christian Wulffs (gestern Abend zu einigen der jüngeren Jung-Unionisten: „Es schmeichelt mir, dass mir andere auch eine Kanzlerkandidatur zutrauen würden.“), Hessen Roland Koch und CSU-Dauer-Kanzlerkandidat Ede Stoiber!?

Und Jürgen Rüttgers Rede heute werden wir natürlich auch genau verfolgen…

Heute Angie feiern - morgen Angie feuern?


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Ein Kommentar

  1. Peer Norway 9. Dezember 2004 · 9:02 Uhr

    also eigentlich ist es schade,daß sich hier keine blogger melden. da fang ioch mal als Ausländer an. Egal, wieviel Stimmen die vorsitzende bekommt. bekommt sie weniger als letztes Jahr, wird gemunkelt, das war ein Merk(el)- Zettel für Angie. Bekommt sie mehr, wird gesagt, sie hat ihre Stellung gefestigt. Es immer immer Argumente, die immer passen. Das haben Poltiker mit Bundesligatrainern gemeinsam: Sie können alles erklären und sehen in in der größten Parteikrise noch Positives.
    Aber zurück zu Angie Merkel: Sie bekam weniger Stimmen als das letzte Mal. Schlöimmer war aber der Kommenta von Schäuble (laut Märkischer Allgemeinen). Diese Parteitag hat Angela Merkel keinen Schritt weiter auf dem Weg zur Kanzlerkandidatur gebracht, denn diese Rede war schlecht. Und weiter sagte Schäuble, es werden sich noch viele in der CDU an die Parteitage mit Helmut Kohl zurücksehnen.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.