In ihren Briefen an die Leser richtet die Titanic endlich auch mal einen an die Blogger:

„Ihr, Blogger,
bekommt zur Zeit so viel Aufmerksamkeit, daß es sich keine Zeitung und kein Nachrichtenmagazin mehr leisten kann, Euren schönen Blogs, also Internettagebüchern, nicht immer größere Bedeutung für Unternehmen und Politiker und Journalisten zuzusprechen; und für das Internet sowieso. Eine journalistische Stilform mit unvorstellbarer Einflußmöglichkeit seien sie, die Ergebnisse Eurer gedanklichen Auswüchse, die Ihr tagesaktuell ins Internet stellt, und was sollen wir sagen, Blogger: Wir haben Euch gelesen: „Nie wieder Alkohol!“, „Wieder alleine ins Bett“, „Frage mich, was der Sinn des Lebens ist“, „Was euch hier erwartet – seid gespannt – ich bin es auch“ oder „Ich habe heute für das Seebeben gespendet!“ – unter uns: Auf diese Infos haben wir alle schon längst „gewartet“. Wenn sich da ein Springer-Verlag mal nicht ganz dicke anziehen muß!“

Schade, dass die Titanic nicht weiß, dass ein Blog etwas anderes ist, als ein Internet-Tagebuch. Sagt Thorsten und wendet sich ab, um zu frühstücken, sich die Zähne zu putzen und die Zeitung zu lesen, bevor er sich umzieht, um zur Arbeit zu gehen…

Danke für die Idee an blogos/fear.


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