Der ehemalige Präsidentschaftskandidat der Demokraten in den USA, Howard Dean, wird vermutlich den Vorsitz der demokratischen Partei übernehmen. Nachdem er im vergangenen Jahr bei den Vorwahlen zum Herausforderer von George W. Bush an John Kerry und John Edwards gescheitert war, hatte sich der ehemaligen Gouverneur von Vermont eine politische Auszeit genommen. Nachdem nun mit Timothy Roemer der letzte Konkurrent um den Platz des Vorsitzenden des DNC (Democratic National Commitee) aus dem Rennen ausgestiegen ist, ist die Wahl von Howard Dean für dieses Amt nur noch eine Formsache.

Auch die einstige Wahl-Website „DeanforAmerica.com“, mit der Howard Dean und sein Team den Wahlkampf revolutioniert hatten, war nach der Vorwahlniederlage zum tristen Blogger-Treff „DemocracyforAmerica.com“ verkümmert. Nun strahlt sie aber wieder die alte Unbescheidenheit aus:
„Howard Dean, DNC Chairman 2005.“

Für die demoralisierte demokratische Partei ist diese Entwicklung Balsam für die Parteiseele. Nach der verlorenen Präsidentschaftswahl bietet sich damit nun eine Gelegenheit, die Demokraten wieder einzuschwören, denn der inoffizielle Wahlkampf für die Kongresswahlen 2006 hat bereits begonnen. Von den Präsidentschaftswahlen 2008 ganz zu schweigen…


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