UPDATE 14:30 Uhr: Die Lesungen in KÖLN (19.2.) und HERNE (20.2.) fallen aus Die Lesung in BEDBURG (20.2. 11 Uhr) findet jedoch statt!

An drei Terminen liest Nicol Ljubić aus seinem Buch „Genosse Nachwuchs“, in dem er von seinem Eintritt in die SPD und den Erlebnissen der nächsten Tage und Wochen berichtet. Er erlebt den alltäglichen Wahnsinn in den Niederungen der SPD, aber trifft auch engagierte Menschen, die die Welt noch verändern wollen.

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Aus dem Klappentext:
„Was erwartet einen jungen Menschen, der genug hat vom Jammern und sich politisch engagieren will? 43000 Parteiaustritte und seine Freunde können ihn nicht abhalten: Nicol Ljubić, Anfang dreißig, macht sich auf in die Niederungen der SPD, führt Tagebuch über Wahlkampf, Filz und Leidenschaft an der Basis. Er lernt die Bedeutung von Bier kennen, lässt sich vom Bundestagspräsidenten anbrüllen und von enttäuschten Bürgern beschimpfen. Genosse Ljubić aber hält durch. Denn wer, wenn nicht der Nachwuchs, wird morgen die Welt regieren?“

Die Termine in Köln, Bedburg und Herne:

1. Termin (FÄLLT AUS!)
Am 19.02.2005 um 16:00 Uhr liest Nicol Ljubić im Kölner Stadtgarten, Lounge, Venloer Strasse 40, 50672 Köln /Innenstadt). Die Diskussion moderiert Jochen Ott, SPD Unterbezirksvorsitzender in Köln und Mitglied des Präsidiums der NRWSPD.

2. Termin (FINDET STATT!)
Am 20.02.2005, Beginn 11:00 Uhr, im Rhein-Erftkreis, Buchhandlung Josef Neunzig, Lindenstrasse 39, in 50181 Bedburg. Die Diskussion moderiert Guido van den Berg, Vorsitzender der SPD im Erftkreis.

3. Termin (FÄLLT AUS!)
Ebenfalls am 20.02.2005 findet um 16.00 eine weitere Lesung in Herne, Sud- und Treberhaus, Eickeler Markt 1, 44651 Herne statt. Die Diskussion moderiert Michelle Schumann, Mitglied des SPD Landesvorstandes NRW.

Meine persönliche Lieblingsstelle will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten:

„Ich frage mich: Was soll ich in einer Partei, wenn ich es kaum wage, Stellung zu beziehen? Soll ich mich aufs Plakate kleben beschränken und das politische Gestalten den anderen überlassen? Nein! Ich muss lernen, mich durchzusetzen, darf mich nicht mehr so leicht verunsichern und zu Kompromissen breitschlagen lassen. Schluss damit, mein Wille geschehe!
„Du holst jetzt mal Brötchen“, sage ich am nächsten Morgen zu meiner Freundin. Sie schaut mich an, als hätte ich Chinesisch gesprochen.
„Brötchen!“, sage ich.
„Du spinnst wohl“, sagt sie und geht duschen.“

Für mehr Informationen wendet euch an Wolfgang.Hellmich.NRW@spd.de


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Ein Kommentar

  1. U.Berger 21. Februar 2005 · 15:48 Uhr

    Es ist schön, wenn ein Mensch so positive Erfahrungen als Neuling macht. Man möchte ihn direkt beglückwünschen und ihm Glück wünschen für alle Zeit.
    Es gibt allerdings auch Gegenden, wo engagierte Menschen trotz aller Mühe und Durchsetzungsfähigkeit ungebremst vor die Wand gefahren werden, weil sie mit ihrem Engagement den Burgfrieden stören und die Gemütlichkeit in manchen Ortsvereinen. In meinem Kreis könnte man glatt zur Erkenntnis gelangen, es gibt dort keine aktive SPD.
    Das enttäuscht nicht nur, sondern macht wütend und man weiß dann nicht, wem man als erstes das Parteibuch vor die Füße werfen möchte. Selbst das aber scheint wenig Interesse zu wecken. Was also bleibt dem Neuling anderes übrig als mit den Wölfen zu heulen, damit ihm dann nach ein paar Jahren auch mal ein kleines Knöchelchen zugeworfen wird. Heult er nicht, ist er raus und wird einfach nicht mehr beachtet.
    Klingt resigniert. Stimmt, bin ich in der Tat.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.