Da haben sich die Neonazis aber selbst in den A… gekniffen:
Das Netz bietet bekanntermaßen nicht nur tolle Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, Infotainment und Infomercial für eine immer breitere Schicht von Webnutzern, sondern leider auch gute Verbreitungs- und Vertriebsmöglichkeiten für das volksverhetzende und abscheuliche Machwerk von Neonazis.
Und jetzt wird das von den braunen Kameradschaften vielfältig genutzte Netz zum Glück zum Bumerang: Hacker, die sämtliche Neonazi-Seiten ausschalten und Daten rechtsextremer Versandhauskunden an den Verfassungsschutz geben, machen die Rechten nervös.
Hoffentlich bleibt das so und die ewig Gestrigen belästigen und beeinflussen mit ihrem menschenverachtenden Gedankengut nicht weiter andere Internet-User.


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3 Kommentare

  1. Tobe 15. März 2005 · 11:21 Uhr

    So gut, wie ich das Hacken von Nazi-Seiten finde, ich weiß ich nicht, ob es okay ist, es als legitimes Mittel darzustellen. Wenn aus spd.de aufeinmal die Seite der CDU wird, haben die Hacker sicherlich auch ne Klage am Hals, obwohl sie „nur“ kreativ ihre Meinung kundgetan haben. Und das gleiche taten.
    Dem Verfassungsschutz zu helfen, finde ich prima. Gerade mit Naziadressen. Aber auch die können falsch genutzt werden, a la: „Hallo Frau H., darf der kleine Adolf zum spielen rauskommen?“

    Aber was solls,
    grüße
    tobe

  2. Roter Baron 15. März 2005 · 11:32 Uhr

    Naja, wenn Du jemanden hackst und Du wirst angezeigt, musst Du auch den Kopf dafür hinhalten. Hacken ist halt auch das Überschreiten von gesetzlichen Grenzen. Aber im Zuge der Wehrhaften Demokratie kann ich nur sagen, dass ich stolz bin, dass es doch noch couragierte Menschen in unserem Land gibt, die gegen so menschenverachtende und abscheuliche Denk- und Handlungsweisen wie die der Netz-Nazis vorgehen.

    Viele Grüße

    Martin

    Was die CDU angeht, so hoffe ich, dass trotz schärfster Beschimpfungen und einiger Entgleisungen bestimmter Köpfe der notwendige Respekt vor dem politischen Gegner fortbesteht.

    Bei den Netz-Nazis darf aber weder Respekt noch Toleranz existieren. Ein solches Denken kann in unserer Gesellschaft nun mal keinen Platz haben.

  3. Carsten 15. März 2005 · 13:02 Uhr

    hi,

    @roter baron: das sehe ich etwas anders. eine wehrhafte demokratie kann sich nicht mit maßnahmen schützen, die an sich äußerst undemokratisch sind. ich stelle mir dann immer die frage wo die grenze gezogen wird, wann die identische handlung ok, und wann sie verwerflich ist.

    genauso wie ich jede antifa-demo gegen rechts unterstütze, verurteile ich jede gewaltanwendung die von links ausgeht. und so sieht es für mich dann auch bei cyber-kriminalität aus – und nichts anderes ist das hacken einer website, egal was drauf steht.

    aber die meldung solcher inhalte an die behörden und provider unterstütze ich natürlich ohne jede einschränkung – nur jegliche form von selbstjustiz, indem man das Recht in die eigene Hand nimmt und die Sites hackt, halte ich für nicht ok.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.