Heute gibt es im Kölner Express einen Artikel, in dem über einen Tabubruch des Nachwuchses von Jürgen Rüttgers CDU berichtet wird:

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern – das galt bisher für die CDU. Jeglicher Kontakt mit der rechtsextremen Organisation „pro Köln“ war verpönt. Jetzt hat die junge Union Brühl das Tabu gebrochen – und die Fraktionsvorsitzende von „pro Köln“, Judith Wolter, zu einem Arbeitskreis eingeladen.

Auf der Homepage von „pro Köln“ (die Adresse könnt Ihr per Google suchen, aber ich werde den Schmutz sicher nicht von hier aus verlinken) müssen wir lesen: „Eingeladen hatte der Vorsitzende des Stadtverbandes Brühl der Jungen Union, Ulrich Nagel, der vielen Inhalten der Bürgerbewegung pro Köln zustimmen konnte.“

Auch Fotos von dem lustigen Beisammensein sind auf der Website von „pro Köln zu finden“.

Wer sich etwas über die Jungs informieren will, die Jürgen Rüttgers Nachwuchs da einlädt kann dies hier, hier und hier tun.

Aber so richtig wundern tut es mich nicht. Solche Geschichten kommen bei der CDU ja schließlich immer wieder hoch, egal ob die Protagonisten Martin Hohmann oder eben Judith Wolter heißen.


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4 Kommentare

  1. Roter Baron 16. März 2005 · 16:29 Uhr

    Den Rechtsdrall bei einigen Mitgliedern der Union kennt man ja. Da sind die Grenzen nach Rechtsaußen teilweise fließend.
    Ich hatte im Bundestagswahlkampf 1998 die Möglichkeit, mit der mittlerweile leider verstorbenen Michaela Geiger (CSU) über das Thema Rechtsextremismus zu diskutieren. Obwohl ich Frau Geiger nicht als wirkliche Rechte bezeichnen würde, hat sie doch bereits damals gesagt „rechts von uns darf es nichts mehr geben – die Leute, die so weit rechts denken, die sollen sich sich bei uns einbringen.“
    In einem Punkt muß ich der Union ja recht geben: Es ist besser, die Leute in einer demokratischen Partei (als solche bezeichne ich die Union jetzt mal) zu integrieren als mit rechten Parolen über die Straße ziehen zu lassen.
    Allerdings ist es schlimm, wenn sich solche Leute unter dem Deckmantel der Demokratie bei der Union austoben können. Und das ist der derzeitige Trend…

  2. brainwash 19. März 2005 · 22:59 Uhr

    Nicht verlinken ist echt cool…aber wenns nach eurem Innenminister geht wird das Internet ja bald ganz verboten (oder
    bei ihm zu Hause vollständig archiviert), dann könnt ihr euch wieder gegenseitig euer Gutmenschentum bestätigen oder an eurem Programm des Verrats weiter arbeiten.

  3. Roter Baron 20. März 2005 · 12:38 Uhr

    @brainwash
    Ja, das Programm des Verrats.
    Da ist die SPD ja gut drinnen :-)
    Hoffentlich verrät sie alle Rechten und Rechtsextremisten – die brauchen wir in unserem Land ja nun wirklich nicht. Und wenn Schily das Netz für die Sperrt, dann kann das nur von Vorteil sein.

    Deine Aussage impliziert, die Rechten solle man nicht so schlecht darstellen – sehe ich das richtig?

  4. brainwash 23. März 2005 · 20:11 Uhr

    Siehst du falsch, bin auch Antifaschist. War im Sinne von „Wer hat uns verraten-Sozialdemokraten“ gemeint.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.