In ihrer Rubrik „taz geht wählen“ wirft die taz in ihrer morgigen Printausgabe einen nicht ganz ernst gemeinten Blick auf die vergangene Wahlkampfwoche. Es geht natürlich um Schleswig-Holstein, aber auch um die Rede von Peer Steinbrück im Bundestag „Die SPD-Fraktion johlt und klatscht. Die Gesichter der begeisterten sozialdemokratischen Abgeordneten scheinen zu sagen: Da hält der coole Peer doch glatt eine bessere Rede als der Gerd. Donnerwetter.“

Meine Lieblingsstelle ist jedoch das Zitat der Woche:

Zitat der Woche?
Donnerstag Nacht. Nach der SPD-Pleite bei der Ministerpräsidenten-Wahl in Kiel wagt sich Rüttgers aus der Deckung. Mit einem ambivalenten Zitat: „Das Patt am Watt ist natürlich ein Ereignis, das zeigt, das Rot-Grün keine Mehrheit mehr hat, auch in der Bevölkerung, aber das ist zunächst einmal ein landespolitisches Problem. Die Stimmung für Rot-Grün ist nicht gut, das hat Auswirkungen auch für NRW, aber natürlich nicht unmittelbar.“ Rolle Rüttgers? Sowohl als auch? Alles klar?

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.


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2 Kommentare

  1. Carsten Wawer 19. März 2005 · 2:14 Uhr

    Sehr schön! Der Jürgen bringt mich um den Schlaf und zum lachen ;-)

  2. Nobbi 20. März 2005 · 2:00 Uhr

    Rütti at his best *grööhl*. Der Herr Zukunftsminister beliebten also mal wieder, den Mund nach stoiberistischer Art (allerdings äht er nicht) aufzureißen. Schon enorm, dass es die Schwatten doch immer wieder schaffen, mit inkompetenten Leuten den Anschein vorgaukeln zu wollen, kompetent zu sein.

    In Sachen Kom-„Potenz“ und Merkel würde mir jetzt übrigens etwas einfallen, aber das verkneife ich mir an der Stelle lieber ;-). Bekomme ich wieder Ärger mit Mocki wegen OT und so *gg*….

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.