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„Das Böse“ hat einen neuen Gegner, zumindest im Rhein-Erft-Kreis. Er heißt Guido van den Berg und ist der direkte Gegenkandidat von Jürgen Rüttgers bei der Landtagswahl im Mai im Rhein-Erft-Kreis. Rüttgers selbst scheint sich keine großen Siegchancen gegen seinen Gegner auszurechnen. Er hat sich schon mal gegen seine kommende Wahlniederlage abgesichert und sich auf Platz 1 der CDU-Reserveliste setzen lassen. Oben seht ihr das Osterplakat, mit der Guido van den Berg ins Rennen geht.


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7 Kommentare

  1. Roter Baron 22. März 2005 · 17:08 Uhr

    Damit wird Guido dem Bösen hoffentlich ein wenig Angst machen. Rüttgers scheint ja schon in einiegr Unischerheit zu schwelgen…

  2. Piranhase 22. März 2005 · 23:31 Uhr

    Sieht aus wie eine Eierhandgranate. Zufall?

  3. Stephan Terhorst 23. März 2005 · 11:34 Uhr

    Warum steht denn dann Herr Steinbrück auf Platz 1 der SPD-Landesliste, noch dazu in einem der „sichersten“ Wahlkreise für ein SPD-Direktmandat? Hose voll????

  4. oliver 23. März 2005 · 12:48 Uhr

    Spitzenkandidaten sichert man für gewöhnlich über den 1. Platz einer Landesliste ab. Zum einen ist es ein Signal, dass es sich um den Spitzenkandidaten der jeweiligen Partei handelt. Zum zweiten ist diese Tatsache weder im Fall von Jürgen Rüttgers, noch im Fall von Peer Steinbrück zu kritisieren.

    Für die jeweiligen Wahlkreis-Gegenkandidaten – in diesem Fall Guido van den Berg im Rhein-Erft-Kreis – bedeutet das, wenn er den Wahlkreis nicht direkt gewinnt, hat er nahezu keine Chance in den Landtag einzuziehen, weil er weiter unten auf der Landesliste steht. Eine Stimme für Guidos Gegenkandidaten Rüttgers ist im Wahlkreis aber mehr oder minder verschenkt, der kommt sowieso rein.

    Der ein oder andere Wähler, der vielleicht nicht so politsch festgelegt ist, schätzt es unter dem Gesichtpunkt von Regionalinteressen besser mit mehr als einen Abgeordneten aus einem Wahlkreis im Landtag vertreten zu werden. So kann man mehr für die Region erreichen.

    Also: Egal wie die Listenplätze aussehen. Guido van den Berg braucht die Stimme, um gewählt zu werden. Jürgen Rüttgers braucht sie nicht. Er wird vermutlich wieder im Landtag sein, obwohl er noch nie eine Wahl gewonnen hat.

    Übrigens hat die Landesliste bei der SPD bei den letzen Wahlen nur sehr selten „gezogen“.

  5. Armin Raether 25. März 2005 · 12:23 Uhr

    Warum bringt ihr zum Thema „Das Böse“ nicht einen
    Kommentarplatz zur Einweihung und Finanzierung einer neuen MOSCHEE in Duisburg durch Peer Steinbrück. Nach über 30 Jahren SPD Wahl kann ich diese Partei nun nicht mehr wählen. Religionsfreiheit ist ein MUSS – aber eine Religion auch noch finanzieren, die das Christentum vertreiben will ist Verrat an unserem eigenen Fundament. Ich werde ab jetzt keine Möglichkeit auslassen, Wahlkampf GEGEN die SPD zu machen. Schade

  6. Dirk 25. März 2005 · 12:56 Uhr

    Sorry Armin Raether, aber dies halte ich für eine gefährlich christlich-fundamentalistisch intolerante Haltung.
    Und ich zitiere hier mal die politische „Konkurrenz“, Duisburgs CDU-OB Adolf Sauerland:
    „Ich bin sicher, dass der Bau dieser Moschee nicht Ängste schüren, sondern Ängste nehmen wird“, meinte Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU), der in seinem Grußwort von „unserer Moschee“ sprach.
    Der Oberbürgermeister erinnerte daran, dass schon jetzt mehr als jeder fünfte Duisburger nichtdeutscher Herkunft ist. „Die Zeiten sind nicht mehr weit, da wird es jeder dritte sein“, so Sauerland. Angst müsse davor niemand haben: „Duisburg ist eine integrationsfähige Stadt.“ (Quelle: NRZ Duisburg)

  7. 007 31. März 2005 · 1:07 Uhr

    Liebe Leute!

    Das Plakat ist doch mehr als peinlich. Die Menschen im Wahlkreis 5 lachen sich fast tot.

    „Eier haben wir doch schon genug, wir brauchen gute Leute!“

    Aber eins muss man Van den Berg lassen: Die Selbstironie ist schon musterhaft.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.