In Bezug auf die Annäherung der Jungen Union an die Rechtsradikalen von Pro Köln haben die Jusos Köln eine Pressemitteilung veröffentlicht, die ich hier auszugsweise zitieren möchte:

Die Jusos Köln sind entsetzt über die rassistischen Parolen des Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma (CDU) und der mangelnden Distanzierung des Spitzenkandidaten zur Landtagswahl, Jürgen Rüttgers. Dessen Sprecher hatte eine gemeinsame Veranstaltung der Jungen Union Brühl mit der rechtsextremen „Bürgerbewegung“ Pro Köln in Spiegel Online als „Dumme-Jungen-Geschichte“ bezeichnet. Die CDU in NRW offenbart damit ihre mangelnde Distanz zu rechtsradikalen Organisationen und macht diese damit hoffähig.

Bereits am 18. März hatte der Kölner Oberbürgermeister Schramma im Kölner Express mitgeteilt, dass die Ausländer Schuld an der Verschmutzung der Kölner Ringe seien. Wörtlich sagte er: „Es gibt in einer Stadt, in der viele Nationalitäten zuhause sind – was wir befürworten -, die Erkenntnis, dass viele aus ihren Herkunftsländern ein anderes Bewusstsein haben von Reinlichkeit und Sauberkeit und Ordnung.“

Weiter wird der Vorsitzende der Kölner Jusos Klemens Himpele zitiert:

„Wenn gleichzeitig eine gemeinsame Veranstaltung der JU Brühl zusammen mit Pro Köln vom Sprecher von Jürgen Rüttgers aus wahlkampftaktischen Gründen heruntergespielt wird, dann ist der CDU der Ernst der Lage nicht klar. Die Wahlerfolge rechtsextremer Parteien sind doch nur ein Symptom für vorhandene Rassismen. Wer diese offensiv fördert – wie Fritz Schramma – oder rechten Parolen ein Forum zubilligt – wie Jürgen Rüttgers – kann kein Verständnis erwarten. Zwei führende Politiker der CDU in NRW haben sich zu entschuldigen“

Dem kann ich 100%ig zustimmen. Auf Entschuldigung von Jürgen ‚Kinder statt Inder‘ Rüttgers können wir wohl länger warten…


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