Wie schließe ich Ämterkauf (schönes Wort dafür bei den Katholiken: „Simonie“), Wahlbeeinflussung, Wahlfälschung und Absprachen aus?
Wie garantiere ich absolute Geheimhaltung, verhindere das Entstehen eines Machtvakuums und inszeniere zugleich noch ein mediales Massenereignis?

Wer bisher dachte, die Wahlordnungen von Parteien seien bereits überreguliert, dem/der empfehle ich die APOSTOLISCHE KONSTITUTION UNIVERSI DOMINICI GREGIS SEINER HEILIGKEIT PAPST JOHANNES PAUL II ÜBER DIE VAKANZ DES APOSTOLISCHEN STUHLES UND DIE WAIL DES PAPSTES VON ROM zu lesen.

Da habe ich gelernt, was bei Papstwahlen alles denkbar ist, nämlich Bestechung, Wahlbeeinflussung, Wahlfälschung, Absprachen etc.. Und natürlich, wie die Papstwahl ganz exakt stattfinden wird. Nicht nur für JuristInnen spannend zu lesen. Im Vergleich wirken Parteiwahlordnungen regelrecht harmlos.

Hilfreiche Hintergrundinfos gibt es dazu bei Wikipedia:
Papst
Konklave
Sedisvakanz


Du kannst die Kommentare zu diesen Artikel durch den Kommentar-Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

Ein Kommentar

  1. Blacky 6. April 2005 · 18:59 Uhr

    Da geb ich auch als Schwarzer mal Recht! Für einen Juristen ist das wirklich interessant.
    Aber wie soll man bestechen können? Die Wahl ist absolut geheim. Der Kanon ist da doch eindeutig.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.