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Gestern hatte ich die Ehre, zum zweiten Mal Peer Steinbrück einen Tag lang zu begleiten. Unsere Stationen waren dabei Lipperode, Lünen und Hamm. Erste Station war also Lipperode. Oder zumindest hätte sie es sein sollen. Denn eigentlich war meine erste Station Lippstadt. Da ich mich mal wieder vertan hatte, habe ich mir nicht die Wegbeschreibung zur Schützenhalle Lipperode, sondern zur Schützenhalle Lippstadt ausgedruckt. Und die wussten in Lippstadt leider überhaupt nichts von „einem Ministerpräsidenten Steinbrück, der hier irgendwo auftreten soll.“ 30 Minuten und eine hektische Autofahrt später stand ich dann also doch vor den wehenden NRWSPD-Fahnen an der Lipperoder Schützenhalle.

14:30 Schützenhalle Lipperode

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Der_Praktikant in Lipperode bei der Arbeit

Ich komme gerade noch rechtzeitig, um die Anmoderation für Marlies Stotz und Norbert Römer zu hören, die für Lippstadt und Soest für den Landtag kandidieren. Stotz berichtet von einem Beispiel aus Frankreich, wo eine Altentages- und eine Kindertagesstätte in einem Haus untergebracht sind: „Da haben beide Generationen etwas davon.“ Sie will noch mehr Aktivitäten im Bereich Bildung – auch in den Kindergärten: „Wir wollen Kinder früh neugierig machen auf das Lernen.“ Römer sprach mehr über den Gast aus Düsseldorf. „Der ist so, wie er aussieht“, meinte Norbert Römer: „Freundlich, kompetent, voller Schaffenskraft.“ Dann betritt eben dieser Gast aus Düsseldorf die Schützenhalle und wird warm begrüßt. Im anschließenden Talk mit einem der Moderatoren verrät er, dass er sehr gerne Krimis liest und sehr gerne Piratenfilme sieht. (Master und Commander) Ich sehe das Ganze durch das Display meiner Videokamera.

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Das Set in Lipperode

Bei der anschließenden Rede spricht Peer Steinbrück von seinem 14 bis 15-stündigen Arbeitstag und von seinem Auto, dem „rollenden Schreibtisch“. Viel Beifall ernete er für seine Aussage, Mütter seien die „Heldinnen des Alltags, Herr Küblböck ist es definitiv nicht“. Während Peer Steinbrück noch mit den Anwesenden einige gespräche führt sitzen der Leiter der Online-Redaktion Dirk Borhart und ich schon im Auto nach Lünen, wo wir alles für den Videodreh des Treffens von Peer Steinbrück mit dem DGB-Vorsitzenden Michael Sommer vorbereiten müssen. Und ich kaue an einem Stück Streuselkuchen, dass ich habe mitgehen lassen.


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