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Beim Wahlkampfauftakt der NRWSPD in Dortmund haben wir gestern zum ersten Mal für die Aktion „1.000 mehr für Peer“ auf unser Mitmach-Center zurückgegriffen. Unglaubliche 17 Leute haben sich gemeldet und mit uns vom Online-Team zusammen ihren Samstag geopfert, um mehr Unterstützer für Peer Steinbrück zu finden.
Bewaffnet mit einer Kladde versuchten wir die Besucher der Veranstaltung für unser Mitmach-Center zu begeistern. Trotz einiger Hindernisse („Was ist denn ein E-Mail???“) haben wir doch so einige neue Mitstreiter gewonnen, die in den nächsten Tagen von uns hören werden.

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Peer Steinbrück und das Team

Zu unserer Aktion: Nach einer kurzen Einführung von Oliver strömten unsere Freiwilligen aus und rückten den Besuchern mit Stift und Kladde auf den Leib. In Zweierteams nahmen wir uns die Besucher gleich Zuschauerblockweise vor. Viele trugen sich ein, viele aber auch nicht. Aber das lag auch daran, dass viele überhaupt keine E-Mail-Adressen hatten. Anschließend trafen wir uns dann vor der Veranstaltungshalle mit Peer Steinbrück, um Fotos zu machen. Der hatte es leider etwas eilig, was man aber bei so einer Großveranstaltung sicher verstehen muss. Er gab der versammelten Presse noch mit uns im Rücken ein Interview und war auch schon verschwunden. Anschließend war die Aktion für diesen Tag beendet und wir haben uns zusammen den Rest der Veranstaltung angesehen.

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Das Interview mit Peer Steinbrück aus unserer Sicht

Zur Veranstaltung an sich: Die Stimmung war gut, wenn auch etwas verwirrt. Das lag aber an den vielen Sicherheitsbestimmungen und –auflagen von Seiten des Bundessicherheitsdienstes, die teilweise allen Ernstes von den Besuchern verlangt haben, ihre Jacken und Mäntel im Auto zu deponieren. Man muss sich das mal so vorstellen: Da stehen Leute, die waren schon SPD-Mitglieder, als die Sicherheitsleute noch gar nicht geboren waren und denen wird unterstellt, sie wollten dem Kanzler etwas tun. Unfassbar!
Dieses Überengagement endete teilweise fast sogar darin, dass manche mal wieder der SPD dafür die Schuld gaben, die nun mal wieder wirklich nichts dafür kann, wenn sich Sicherheitsdienste aufspielen. Einer der „Opfer“ dieser Schikane formulierte es so: „Setz einem Deutschen ne Sicherheitsmütze auf und er dreht durch.“

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Überengagierte Sicherheitsleute machten sich und uns das Leben schwer

Ein Highlight für mich war Cosmo Klein, der sich nicht zu Schade war, in den versammelten AG60+-Block zu gehen und sich schmachtend vor die versammelten Rentnerschaft auf den Boden zu werfen. Respekt!!!

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Cosmo Klein: Rein in den Ag60+ Block

Unvergessen wird mir persönlich die Begegnung mit Oppa Jo bleiben, der so unermesslich froh darüber war, dass ihm sein Enkel eine E-Mail-Adresse eingerichtet hat und dass er sich somit bei uns registrieren konnte, dass er gar nicht mehr aufhören konnte, zu lächeln.

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Der_Praktikant in Dortmund: Streber raus!!!

Was ich heute gelernt habe: Wenn man auf einer Veranstaltung ein Sakko trägt, kann man sich schon mal das Statement: „So sahen bei uns in der Schule immer die Streber aus!“ einfangen (Ich habe mein Sakko daraufhin übrigens verbrannt); wenn dich ein Online-Redakteur von WDR.de anspricht, dann überlege dir einen besseren Satz, als: „Im Moment sieht es nicht so gut aus, aber die Wahl wird in den letzten Tagen entschieden.“(schnarch!!!)

P.S.: Vielen Dank an alle, die sich bei „1.000 mehr für Peer“ beteiligt haben. Es war schön euch kennengelernt zu haben und ich hoffe ihr hattet an der Aktion und der Veranstaltung so viel Spaß wie wir.

Hier findet ihr das komplette Weblog von Der_Praktikant


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2 Kommentare

  1. murphy42 10. April 2005 · 15:26 Uhr

    Lieber Praktikant,

    wenn du fotos einstellst, dann verzichte doch bitte darauf diese mit umlauten oder punkten im titel zu bezeichnen, dann kann man die auch sehen.
    Und wieder was gelernt im praktikum.
    Murphy42

  2. Der_Praktikant 10. April 2005 · 16:17 Uhr

    Lieber Murphy,
    danke für den Hinweis.
    Das Arbeiten mit dem Mozilla Firefox hat mich unvorsichtig gemacht. Ich hoffe, dass jetzt alles in Ordnung ist.
    Beste Grüße,
    Der_Praktikant

    P.S. Und tatsächlich, ich habe was gelernt.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.