Der ehemalige Vizepräsident der USA, Al Gore, plant zum 1. August den Start des Senders Current TV, welcher sich den Möglichkeiten des Internets bedienen soll, um die Internet-Generation zurück vor den Fernseher zu holen.

Das Zauberwort ist wieder einmal Interaktivität. Die Zuschauer sollen mit selbst gemachten Beiträgen am Programm beteiligt werden. Dazu bietet die Website von Current TV sogar die zugehörige Schneidesoftware. Die auf diese Weise entstandenen Beiträge schickt man dann per Internet direkt an den Sender. Mehr als die Hälfte des Programms soll auf diese Art entstehen.

Al Gore beschreibt die Möglichkeiten der Jugend so:
„Aus der Fernsehkamera für 100.000 Dollar ist eine hochauflösende Kamera für 3.000 Dollar geworden, aus dem Schneidetisch für 250.000 Dollar ein Apple-Computerprogramm für 1.000 Dollar.“
Ein fünfköpfiges Fernsehteam könne so von einer Frau mit Ausrüstung in der Größe einer Handtasche ersetzt werden.

Wie der Spiegel berichtete ist Current TV, „wohl um die Nähe zum Internet zu dokumentieren, auch eine Partnerschaft mit Google eingegangen. Der Suchmaschinenbetreiber will im Zwei-Stunden-Takt bekannt geben, welche Suchbegriffe die Zuschauer am häufigsten ins Google-Fenster eingegeben haben. Sergey Brin, einer der Google-Gründer, zeigte sich begeistert von dem Konzept. Es sei ein effektiver Weg, Videos ohne die Bandbreitenprobleme und die technischen Hürden des Internets zu verbreiten.“

Man darf gespannt sein, ob das Konzept aufgeht.

Mehr dazu findet ihr hier, hier und hier.


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