Gerade habe ich ein Interview mit Ministerpräsident Peer Steinbrück in der Berliner Morgenpost gefunden.
Hier ein Auszug:

Berliner Morgenpost: Herr Steinbrück, gut fünf Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegt die SPD zehn Prozentpunkte hinter der CDU, Rot-Grün acht hinter Schwarz-Gelb. Wie wollen Sie das noch drehen?
Peer Steinbrück: Das sind Wasserstandmeldungen. Die hat es vor der Bundestagswahl 2002 genauso gegeben – und am Ende lag die SPD vorn. Warum sollte uns das nicht erneut gelingen?
Berliner Morgenpost: Wo ist das Thema, das die SPD-Anhänger mobilisiert?
Peer Steinbrück: Einen Urknall, ein Wunder, wird es nicht geben. Aber eine Richtungsentscheidung. Die von der CDU geplanten Einschnitte bei der Tarifautonomie, der Mitbestimmung und beim Kündigungsschutz werden unsere Anhänger ebenso an die Wahlurnen bringen wie das Vorhaben von Herrn Rüttgers, Studiengebühren für das Erststudium zu erheben. Außerdem: Laut Wahlforscher werden 20 bis 25 Prozent der Wähler erst in den letzten fünf Tagen entscheiden, ob sie zur Wahl gehen und wen sie wählen. Das zeigt: Alles ist offen.

(…)

Berliner Morgenpost: Sie wollen als eigenständiger Politikertypus wahrgenommen werden. Welche Kerneigenschaften hat dieser Typ?
Peer Steinbrück: Er ist geradlinig, realistisch, unideologisch, hat gesunden Menschenverstand – und verspricht nie mehr als er halten kann.


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Ein Kommentar

  1. ACHTUNG AKTION ! 15. April 2005 · 15:33 Uhr

    [Hier stand ein Kommentar, der so gar nichts mit dem Interview in der Berliner Morgenpost zu tun hatte. Entweder der Autor war genial oder er war genial daneben. Wir hatten das Gefühl: Er war genial daneben. Daher haben wir den Beitrag rausgenommen. Der Autor ist uns nur als „Achtung Aktion!“ mit der Adresse „anonym@webguerilla.de“ bekannt, mithin eine Kontaktaufnahme mit ihm nicht möglich. Kommentar-Spam hat hier keinen Platz. Sorry. Oliver von blog.nrwspd.de]

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