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In der ganzen Jürgen „alle sind den Katholiken unterlegen“ Rüttgers Hysterie bin ich gar nicht dazu gekommen, meinen Praktikantenbericht zur Veranstaltung vom 20.04. mit Peer Steinbrück und Gerhard Schröder in der Rhein-Ruhr-Halle Duisburg zu schreiben. Das hole ich hier jetzt nach.

Wir vom Online-Team der NRWSPD hatten den Plan, unsere Aktion „1.000 mehr für Peer“ auch in Duisburg weiterzuführen. Dafür hatten wir Leute angeschrieben, die sich im Umkreis von Duisburg in unser Mitmach-Center eingetragen hatten. Knapp 20 hatten sich gemeldet und das Ganze sollte um 17:55 in der Vorhalle der Rhein-Ruhr-Halle anfangen, wo wir uns alle an unserem Stand (siehe Foto) treffen wollten. Das Problem war nur, dass das gesamte Team des NRWSPD Online-Teams irgendwo zwischen Düsseldorf und Duisburg im Stau steckte.

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Unser Stand vom Mitmach-Center: Irgendwann stand er dann mal

Das ganze Team? Nein, nicht das ganze Team.
Einen gab es, der war mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Und ratet mal, wer das war. Genau: Der_Praktikant wartete pünktlich zur vereinbarten Zeit in dem vereinbarten Vorraum. Nur: Da war natürlich weder ein Stand, noch ein Online-Team, das an den weißen T-Shirts zu erkennen gewesen wäre.
Völlig aufgelöst fing ich an zu telefonieren.
Original-Zitat Mocki (vom Online-Team): „Du machst das schon irgendwie!“

Preisfrage: Wie findet man unter 2.000 Besuchern der Rhein-Ruhr-Halle knapp 20 Leute, die für das Mitmach-Center da sind.
Antwort: Man schreit.

„Ist hier irgendjemand fürs Mitmach-Center der NRWSPD da?“
Schnell hatte ich neun gefunden. Dann hatte ich elf zusammen. Dann waren es wieder neun, weil ein paar „sich mal die Halle angucken“ wollten. Zum Glück traf dann Damaris als erste vom Online-Team ein. Jetzt musste ich mich wenigstens nicht mehr allein darum kümmern, dass auch alle Bescheid wissen.
Irgendwann traf dann doch der Wagen mit dem Düsseldorfer Kennzeichen ein und innerhalb von 5 Minuten war alles aufgebaut und jeder der Freiwilligen im Bilde, was er machen sollte.
Wir hatten zwar inzwischen ein wenig Schwund, aber damit muss man leben, wenn mal nicht alles nach Plan läuft.

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Die Bühne in Duisburg: Ovationen für Peer Steinbrück

Die Aktion selbst lief dann reibungslos ab. Auf Kladden sammelten unsere Freiwilligen neue E-Mailadressen für unser Mitmach-Center. Ein paar Kladden kamen voll, einige halb voll und wenige fast unbeschrieben zurück. Alles in allem war die Aktion aber ein Erfolg.

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Bundeskanzler Gerhard Schröder bei seiner Rede in Duisburg

Zur Belohnung gab es dann ein Foto mit dem Ministerpräsidenten, nachdem wir uns die Veranstaltung zusammen angesehen hatten. Höhepunkt dabei: Der Ministerpräsident forderte uns auf, während die Fotos gemacht wurden „Ameisenexkremente“ zu sagen, damit man auf dem Foto auch lächelt. (Natürlich sagte er nicht Exkremente, sondern ein Wort mit S, das ich hier nicht schreiben werde) Probiert es zu Hause ruhig mal aus.

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Das Finale in Duisburg

Was ich heute gelernt habe: „Wir stehen im Stau“ ist eine Universalausrede für alle Lebenslagen, ich werde mir doch auch wieder ein Auto besorgen; Drängel` dich ruhig mal auf einem Foto neben den Ministerpräsidenten, wenn du kannst; Ich kann nicht den Alleinunterhalter für eine Gruppe Freiwillige spielen; Der Nachtbusfahrer hält direkt vor der Haustür, wenn man freundlich zu ihm ist

P.S.: Wir vom Online-Team bedanken uns bei den Freiwilligen aus Duisburg und Umgebung. Es hat Spaß gemacht mit euch und es war schön, euch kennen zu lernen. Wir hoffen, dass ihr trotz der Verzögerungen so viel Spaß an der Aktion hattet, wie wir.

Das Ganze Weblog von Der_Praktikant findet ihr hier


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