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5 Kommentare

  1. Daniel Heise 25. April 2005 · 17:50 Uhr

    zwar stark vereinfacht aber markant auf die Unterschiede hinweisend.

    Ich möchte nur zwei Themen zur Diskussion stellen:

    1) Ausbildung für alle???? ( in einer freien Marktwirtschaft, bei sinkenden Beamtenzahlen?????)

    2) Erhalt von Arbeitnehmerrechten ( aber nur für Arbeitnehmer unter 50, jedenfalls ab Hartz IV )

    retrospektiv gefragt: wollten/mussten wir das?
    ( zu 1): versprechen; zu 2) umsetzen ….? )

    DH

  2. Klaus 27. April 2005 · 22:34 Uhr

    zu 1) auch wenn es auf dem Arbeitsmarkt derzeit nicht so rosig aussieht, ist eine Ausbildung das elementar wichtigste, um eine Chance zu haben. Daher muss für jeden die Möglichkeit gegeben sein, sich für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren, ganz gleich ob durch eine betriebliche Ausbildung oder durch ein Studium. Wir müssen das weder versprechen noch umsetzen, nur erhalten.
    zu 2) Beispiele dafür, wie ein Arbeitsverhältnis aussieht, in dem der Arbeitnehmer keine Rechte hat, findet man rund um den Globus. Das bedeutet nämlich, kein Kündigungsschutz (Hire and Fire), keine HÖchstarbeitszeit, kein Urlaub, keine Mitbestimmung. Daran sollte keiner rütteln. Ohne Kündigungsschutz wäre es einem Arbeitnehmer gar nicht möglich, einen Kredit aufzunehmen. Keine Bank würde das Risiko eingehen, das Geld nicht mehr wieder zu sehen. Zahlreiche Familien würden unter der Arbeitszeit zuerst leiden und dann auseinander brechen. Die Mitbestimmung ist ein Instrument für den Unternehmer, entsprechende Entscheidungen zu treffen. Schließlich sind es doch die Mitarbeiter, die am besten wissen, was die Ursachen für die Abläufe im Betrieb sind, und was man entsprechend unternehmen muss. Der Chef wäre ohne diese Hilfe auf verlorenem Posten. Das dem Arbeitnehmer auch Urlaub zusteht, hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern arbeitsmedizinische Gründe. Wer 365 Tage im Jahr arbeitet wird schneller krank und kostet dem Unternehmer noch mehr Geld. Ich hoffe es ist jetzt einigermaßen klar, warum auch die Arbeitnehmerrechte so wichtig sind und erhalten bleiben müssen.

  3. chris 28. April 2005 · 11:42 Uhr

    Ich finde das die SPD Wahlplakate strukturierter und klarer sind, als die von der Opposition.
    Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit sah ich ein „neues“ Plakat der CDU: Eine ältere Dame im Hintergrund und mit großen Buchstaben im Vordergrund: „Sicherheit statt falscher Toleranz“.
    Toll. Was hat denn Sicherheit mit falscher Toleranz zutun ,soll da suggeriert werden, das wir nur sicher leben, wenn wir „Toleranz“ zurückstellen?
    Und wem gegenüber sollen wir Toleranz zurückstellen?
    Wenn jemand Sicherheit gefährdet,ist er ein Gesetzesbrecher, dem gegenüber wir sowieso keine Toleranz üben, sondern Gerechtigkeit.
    Ach ja gegenüber auf dem anderen Plakat lacht der Guido W. (leider nicht aus seinem Mobil)und meint ein anderes NRW sei wichtig für Deutschland.
    Wie heißen nochmal die Spitzenkandidaten der FDP????…

  4. chris 28. April 2005 · 11:43 Uhr

    Ich finde das die SPD Wahlplakate strukturierter und klarer sind, als die von der Opposition.
    Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit sah ich ein „neues“ Plakat der CDU: Eine ältere Dame im Hintergrund und mit großen Buchstaben im Vordergrund: „Sicherheit statt falscher Toleranz“.
    Toll. Was hat denn Sicherheit mit falscher Toleranz zutun ,soll da suggeriert werden, das wir nur sicher leben, wenn wir „Toleranz“ zurückstellen?
    Und wem gegenüber sollen wir Toleranz zurückstellen?
    Wenn jemand Sicherheit gefährdet,ist er ein Gesetzesbrecher, dem gegenüber wir sowieso keine Toleranz üben, sondern Gerechtigkeit.
    Ach ja gegenüber auf dem anderen Plakat lacht der Guido W. (leider nicht aus seinem Mobil)und meint ein anderes NRW sei wichtig für Deutschland.
    Wie heißen nochmal die Spitzenkandidaten der FDP????…

  5. Daniel Heise 28. April 2005 · 12:59 Uhr

    vielleicht zur Klärung:

    die beiden von mir aufgegriffenen Punkte unterstütze ich natürlich, sowohl Ausbildungsplätze als auch Arbeitnehmerrechte, ich wende nur ein, dass man ein Versprechen über Ausbildiungsplätze ( wenn man es ernst meint ) nicht halten kann, da nunmal nicht für jeden ein geeigneter A.-platz zur Verfügung steht. Dass sich die Politik um den Angleich von Plätzen und Bewerbern kümmert ist doch klar und wir sollten nicht vortäuschen die CDU würde es nicht machen sondern lieber unsere Vorstellungen des „Wie“ in den Vordergrund stellen ( zusammen mit bildungsmöglichkeiten etc. ).

    Zum zweiten Punkt. Eigentlich war es eher ironisch gemeint, dass wir, nach allen Reformen und Einschnitten in die Arbeitnehmerrechte ( wie war die FAZ Anzeige die bei „HArt aber Fair“ zitiert wurde ( nach Erwähnung durch Gen. Franz ) – 4.50€ die Stunde ohne alles !?!?!? ) jetzt den Bewahrer spielen. Am meisten stört mich die fehlende Transparenz bei den Reformen. Dadurch, dass keine Reform gegen das GEsetzesdickicht gezielt war sieht doch niemand irgendwelche Vorteile im Vergleich zu vor den Reformen, und wie auch, man kann sich zwar damit beruhigen, dass die „Sozialschmarotzer endlich weniger kriegen“ ( nicht meine Meinung, aber leider, besonders durch HArtz IV verstärkte Einstellung mancher Deutscher ) aber man sieht keine Auswirkungen….
    Durch die ( langsam nervende ) good cop-bad cop Aufteilung in der Koalition ( Clement-Münte;Schily-Fischer ) wird versucht beide Seiten zu bedienen….
    …ich sage nur, dass wir uns entscheiden sollten was wir wollen und dann auch so handeln..

    DH

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