Harald_im_Interview.jpg

Gestern war ich mit bei der Night Of the Champs in den Nightrooms in Dortmund. Als gebürtiger Dortmunder, der seit einiger Zeit (mit blutendem Herzen und dem Wunsch nach Rückkehr) weggezogen ist, war mir der Laden bisher nur als Stadtpalais bekannt. Wenn ich mich richtig erinnere, war das früher eher ein Schickimicki-Laden, vor dem man den Satz „Ey, du komms` hier nich` rein.“ hören konnte, wenn man nicht das passende Schuhwerk, die passende Nase oder Frisur hatte. Der Laden hatte von seinem alten Eindruck nichts eingebüßt. Drei freundliche kahlschädelige Bodyguards mit Knopf im Ohr und hervorragenden Manieren begrüßten einen unterwürfig und wünschten einen schönen Abend. Ich bedankte mich brav und nach einer Diskussion mit der Dame an der Kasse (da hat doch tatsächlich wieder jemand vergessen, den Praktikanten auf die Gästeliste setzen zu lassen) war ich drin.

Votingcard.jpg

Abstimmen_fuer_Harald.jpg

Von einem kreisförmigen Korridor aus gelangte man in die verschiedenen Areas, Lounges und Toiletten. Nettes Ambiente, nette Farben und (für mich) grauenerregende Musik. In einer der Areas sollte der Battle mit Harald Schartau und den drei anderen Politikern steigen. An einem Stehtisch bauten wir unser Equipment auf, um live bloggen zu können. Was bei der Veranstaltung passiert ist, könnt ihr ja in dem Live-Blogging-Eintrag nachlesen.

Der_Praktikant_innen.jpg
Mein Arbeitsplatz in den Nightrooms

Was ich an dem Laden sehr mochte, war die Tatsache, dass die weiblichen und männlichen Bedienungen, immer wenn nichts zu tun war, auf die Theke gestiegen sind, um zu tanzen. (siehe Foto)

Tanzende_Bedienungen.jpg
Tanzende Bedienungen

Neben dem Politiker-Battle gab es auch noch einen DJ-Battle und einen Mitarbeiter-Battle. Ich glaube, wer da an dem Abend ohne Medaille oder Flasche Sekt raus gegangen ist, der hat irgendetwas falsch gemacht.

Zum Live-Blogging ist zu sagen, dass wir Probleme mit dem Empfang hatten, weshalb wir das ganze Hochgelade auf die Homepage draussen auf der Strasse erledigen mussten. (siehe Foto)
Dabei kam es mit einer Horde Jungs zu folgendem Dialog:
Junge: „Was macht ihr denn da.“
Einer vom Online-Team: „Wir stellen was in unseren Blog.“
Junge: „Was ist denn ein Blog.“
Einer vom Online-Team: „So eine Art Online-Tagebuch.“
Junge: „Um halb drei nachts?“
Einer vom Online-Team: „Ja!“
Junge: „Geil!“

Das_Online_Team.jpg
5/6 des Online-Teams an dem Abend

Blogging_on_the_streets.jpg
Blogging on the streets

Was ich heute gelernt habe:
Andreas Pinkwart von der FDP sieht ein bisschen so aus, wie der Sänger von PUR; Wenn vergessen worden ist, deinen Namen auf die Gästeliste zu setzen, ist es einfacher, mal kurz weg zu gehen und dann einen anderen Namen zu sagen, um rein zu kommen, als zu diskutieren; Der Cocktail „Red Fire“ von Harald war richtig lecker; Fang niemals eine Diskussion über das Jagen an, nur weil Oliver Wittke sagt, dass er Jäger ist

P.S. Mein persönlicher Höhepunkt an dem Abend war der Moment, als ein junger Mann (ich schätze so Anfang 20) bei dem DJ-Set von einem der Politiker (es war nicht Harald) spontan seine Meinung, in Form von spontanem Erbrechen in einen Aschenbecher kundtat. (Wir haben Beweisfotos, aber mit Blick auf gebotenen Anstand werden wir sie vernichten) Das sind die Momente im Leben, die einem keiner glaubt.

Mehr von Der_Praktikant findet ihr hier


Du kannst die Kommentare zu diesen Artikel durch den Kommentar-Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

3 Kommentare

  1. Carsten - NRWSPD Blog 1. Mai 2005 · 12:58 Uhr

    Und um das klarzustellen: Natürlich werden die Aschenbecher-Fotos NICHT vernichtet. Aber eben auch nicht veröffentlicht ;-) Die bleiben in meiner kleinen und exklusiven Privatsammlung mit dem Titel „Was eben noch warm war wird sicher bald kalt“…

  2. Wendy 1. Juni 2005 · 20:45 Uhr

    Hallo Du Praktikant!
    Bin zufällig auf diese Seite gestossen und fand den Bericht ganz witzig. Ist gut geschrieben

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.