Gerade habe ich seit längerer Zeit mal wieder einen Blick auf den Wahl-O-Maten zur NRW-Landtagswahl geworfen. Aber statt des Gesamtergebnisses bekomme ich folgenden Hinweis der Bundeszentrale für politische Bildung:

„Liebe Wahl-O-Mat Nutzer,
Wir haben einen Hinweis erhalten, dass die Übersicht der Wahl-O-Mat Ergebnisse nach Parteienzuordnung durch technische Hilfsmittel manipulierbar sei. Auch wenn dieses aus Sicht der bpb nicht wahrscheinlich ist, werden wir dieses umgehend prüfen. Sobald der Verdacht ausgeräumt ist, werden wir die Übersicht der Wahl-O-Mat Ergebnisse wieder online stellen.“

Hier der Screenshot:
wahl_o_mat_manipuliert.jpg


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13 Kommentare

  1. Roter Baron 5. Mai 2005 · 11:44 Uhr

    Es war ja schon irgendwie komisch, dass die Grünen bei 37%, die CDU bei 33%, die FDP bei 19% und die SPD bei 9% lag.
    Da muss doch selbst jedem tiefschwarzen Christdemokraten aufgefallen sein, dass das nichts mehr mit wirklichen Ergebnissen zu tun hatte.
    Leider sind aber alle Web-Umfragen sehr leicht manipulierbar.
    Habe mir sagen lassen, es reiche ja schon ein einfaches Maus-Steuer-tool, bei dem man die Position und die klicks programmiere und den Rechner dann tagelang für seine Gruppierung abstimmen liesse…

  2. Dirk 5. Mai 2005 · 12:04 Uhr

    @ Roter Baron
    über die problematik der antworten und die kategorisierung nach ja, nein, neutral haben wir hier http://blog.nrwspd.de/archives/000361.php bereits ausführlich berichtet. was jetzt passiert ist, hat damit wohl nichts zu tun. darüber kann nur die bundeszentrale/landeszentrale für politische bildung auskunft geben.

  3. peer 5. Mai 2005 · 17:27 Uhr

    von wegen manipuliert. Das sind ehrlich Äußerungen. Die Leute mögen nunmal die CDU lieber!

  4. jo 5. Mai 2005 · 21:35 Uhr

    Wenn man sich den Aufbau der URLs beim Wahlomaten anschaut, sieht man recht schnell, dass man nicht einmal ein „Maus-Steuer-Tool“ benötigt, um die Statistiken via Script automatisiert zu manipulieren.

    Ein Angreifer müsste sich eigentlich nur kurz Gedanken zur Session-ID bzw zum Cookie-Handling macht. Recht trivale Angelegenheit eigentlich.

    Einem aufmerksamen Server-Admin sollte eine solche Manipulation aber eigentlich auffallen. Wenn ein Störer seine URL-Aufrufe allerdings über Proxy-Server rotieren lässt und noch kleine Verzögerungen einbaut, wird es schon schwieriger mit dem Nachweis einer Manipulation.

  5. Jens 6. Mai 2005 · 1:41 Uhr

    Naja manipulieren kann man im Netz vieles, aber dies Nachzuweisen erweist sich als schwer.

    Naja was ich schon merkwürdig fand, war das bei mir dreimal die Grünen als Ergebnis rauskommrn sind und bei 5 Bekannten von mir (Jusos & SPD-Mitglieder) ebenfalls die Grünen als Partei No. 1 rausgekommen sind. *g*

  6. falk 6. Mai 2005 · 11:12 Uhr

    Naja. Klar könnte man manipulieren. Aber wozu? De facto wählen die Leute eh mehr nach Gesicht als nach Programm (hallo Jens.. ;)… Oder will mir jemand erzählen, er wäre SPD-Programmwähler? Weiß überhaupt jemand, was da drinsteht? Bei der CDU ist es noch halbwegs klar, bei den Grünen auch, bei der FDP kann man es sich denken. Und bei der SPD?

  7. Jens 6. Mai 2005 · 11:46 Uhr

    Falk bei der SPD ist das Programm auch klar. Bei der CDU mag das Programm zwar bekannt sein, aber Rüttgers wird es nicht so machen *gggggggggg*

    Als SPD´ler ist wohl klar wen ich wähle oder? :)

  8. Pietle 19. Mai 2005 · 8:43 Uhr

    Diese wahlmanipulierenden Instrumente wie auch Wahlvoraussagen sollten die letzten 4 Wochen vor einer Wahl bis Schließen der Wahllokale verboten sein.

    Es gibt (leider) sehr viele Wähler die unfähig sind ihre grauen Zellen zu aktivieren, und deshalb durch diese Instrumente manipulierbar sind.

    Wenn der Wähler auch nur im Ansatz etwas Gedächtnis hätte, dürfte er eigentlich weder gelb/schwarz noch rot/grün wählen, denn die Demontage der Demokratie hat schon bei Kohl begonnen, und hat nun bei Schröder/ Schily/ Eichel unerahnte Höhen erreicht. Wir leben heute dank Letzteren in einer „Demokratur“ mit einem polizeistaatähnlichem Überwachungsapparat mit entsprechender Gesetzgebung und Exekutive, bei dem einem selbst die persönliche Meinungsäußerung im Fadenkreiz irgendwelcher Behörden landen läßt. Besonders angewidert muß man sich von den Grünen Heuchlern abwenden, deren Startbahn-West-Kämpfer und großmäuliger Turnschuhträger von einst sich wie eine Krake an seinem Stuhl festklammert.

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