Der zweite Tag fängt gut an. Die Sonne scheint. Wir sind mit rund 25 Journalisten unterwegs zu unseren ersten Station nach Essen. Dort treffen wir Peer Steinbrück, der bereits von seinem ersten Wahlkampftermin in Bergkamen zu uns stößt. Was erwartet uns in Essen? Eine kleine Überraschung: Wir treffen Rehakles….
Bis dahin lesen wir das aktuelle Zeit-Dossier über Peer Steinbrück, – mit ein paar sehr schönen Passagen über Rüttgers.

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Abfahrt in Düsseldorf

1. Station: Essen, Schloss Hugenpoet
Unsere erste Station war das Schloss Hugenpoet.. Anlass war die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Otto Rehagel. Otto Rehakles hatte extra darum gebeten, das Verdienstkreuz im Kreis seiner Freunde in NRW verliehen zu bekommen. Und schließlich ist NRW Fußballland Nr. 1 in Deutschland.

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Vormittägliches Ständchen des Werksorchester Consolidation aus Gelsenkirchen

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Ministerpräsident Peer Steinbrück dankt Otto Rehagel für „seine außerordentlichen sportlichen Leistungen und seinen außergewöhnlichen Beitrag zur Förderung und Festigung der deutsch-griechischen Beziehungen.“

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Das Bundesverdienstkreuz…

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…und ganz viele Kameras.

Und schon geht es weiter nach Ahlen.

3. Station: Marktplatz in Ahlen
Mit etwas Verspätung treffen wir in Ahlen ein. Peer Steinbrück redet bereits, der Platz ist voll.
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Der Marktplatz in Ahlen

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Unterstützung für Peer Steinbrück von den Jusos Ahlen

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Keine Zeit für ein Mittagessen. Ein Brötchen muss reichen.

Denn es geht schon weiter nach Herford.
Zwischenzeitlich hat sich mein Akku verabschiedet, so dass ich bis zur nächsten Steckdose in Paderborn warten muss.

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Peer Steinbrück ist gerade in den Bus zugestiegen und wird von Kameras umlagert.

Aktuelles Thema: die neue Umfrage von infratest dimap, bei der die NRWSPD 2% gewinnt, und Peer Steinbrück nach dem ersten TV-Duell 12% auf 52% zugelegt hat.

Da wir mit dem Ministerpräsidenten unterwegs sind, kommen wir in den Genuss einer Polizeieskorte.
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Station 4: Herford
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Ankunft in Herford

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Gang zum Marktplatz

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Kaum angekommen und schon müssen die ersten Autogramme gegeben werden

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Axel Horstmann, Peer Steinbrück und Dorothe Danner (verdeckt) beim Spargelschälen für einen guten Zweck

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Der Marktplatz in Herford
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Auch in Herford treffe ich sofort auf den Juso-Stand…

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…der meinen zwischenzeitlich wieder leeren Magen zu füllen weiss

Was ich verpasst habe: während der Kundgebung entblößte sich ein offensichtlich verwirrter Mann splitterfasernackt. Leider kein Foto…

Dafür geht es weiter nach Paderborn.

Station 5: Paderborn
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Klarer Kurs in Paderborn

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Die Schützenhalle

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Der Überraschungsgast des Abends: Die Mutter von Bundeskanzler Gerhard Schröder

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Die beiden lokalen KandidatInnen: Cordula Ziebarth und Detlef Nacke

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Auch in Paderborn ist klar: Wer Steinbrück will, muss SPD wählen!

Wir steuern jetzt das letzte Ziel für heute an: Brackel.
Aber auch dann ist der Tag noch nicht zu Ende.

Station 6: Brakel
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Ich muss gestehen, ich kannte bisher nur Dortmund-Brakel. Brakel im Kreis Höxter sagte mir nichts. Immerhin: nach Brakel geht es links rum. Und ich muss auch gestehen: ich dachte das wird wieder so eine Veranstaltung auf dem Land.

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Von einem echten Spielmannszug wurden wir bisher noch nicht begrüßt.

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Gut, den Eintrag in das Goldene Buch kannten wir bereits.

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Aber niemand ahnte, was uns hinter dieser Tür erwartete…

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…nämlich ein rappelvoller Saal. Ich schätze mal es waren bestimmt 600 in Brakel.

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Auch Peer Steinbrück war begeistert und erzählte den Witz, den er in der Werbepause beim ersten TV-Duell erzählt hat. (Der Witz wird nachgereicht)

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Das Publikum war begeistert.

Und das Steinbrück-Team auch. Und die mitgereisten Journalisten.
Damit endet die Tour für heute. Jetzt geht es ins Hotel.
Aber der Tag ist ja noch nicht vorbei. Und dieser Blog-Eintrag auch noch nicht.

Die Nacht wird kurz. Aber unter roten Segeln werde ich wohl gut schlafen.
Gute Nacht.
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9 Kommentare

  1. Edelstrauß 12. Mai 2005 · 12:57 Uhr

    Otto trifft Peer!
    Ein cooles Ereignis!

  2. Jens 12. Mai 2005 · 15:36 Uhr

    Schade morgen ist Peer in Lübbecke, kann leider nicht ander Veranstaltung teilnehmen :(

  3. Fredson 12. Mai 2005 · 16:09 Uhr

    Ich hoffe, ihr esst hin und wieder auch mal was Gesundes, Obst oder Salat. Ansonsten kann ich nur hoffen, ihr habt schon per Briefwahl eure Stimme abgegeben, sonst bin ich mir nämlich nicht sicher, das ihr es noch bis zum Wahlsonntag schafft…. ;-)

    Ich hab‘ ja von Peer mal gehört, er ernährt sich auch nur von Brötchen im Wahlkampf. Das muss besser werden…öfter mal mit Bärbel essen….

  4. Axel 12. Mai 2005 · 16:35 Uhr

    Ich freue mich schon auf morgen, denn ich bin dabei, wenn Peer in Lübbecke spricht und den Anderen mal so richtig einheizt. ;-)
    Axel

  5. Benno 12. Mai 2005 · 22:59 Uhr

    So, es ist jetzt Punkt 23.00 Uhr – ich darf also jetzt. ;-) Denn die Sperrfrist der folgenden Umfrage ist aufgehoben:

    Infratest dimap hat für die ARD eine neue Umfrage in NRW erstellt, und die besagt folgendes:

    Die SPD hat seit vergangenem Mittwoch um zwei Prozentpunkte auf 37 Prozent zugelegt, die CDU hat in gleichem Maße verloren und liegt jetzt bei 43 Prozent. Alle anderen Parteiwerte blieben konstant (Grüne 8, FDP 7). Aber diese Veränderung ist schon ein echt positives Signal, nach Wochen, in denen die Umfragewerte geradezu festgebacken waren.

    Aber es kommt noch besser: Peer Steinbrück hat einen wohl noch nie in nur einer Woche dagewesenen Popularitätssprung von 40 auf 52 Prozent geschafft. Jürgen Rüttgers muss sich mit einem äußerst mageren Plus von einem Prozentpunkt auf 30 Prozent zufrieden geben. Peers Vorsprung beträgt jetzt 22 Prozent!

    Soviel auch zu den Unkenrufen diverser CDU-Sympathisanten, das erste TV-Duell sei nur überflüssiger Mumpitz gewesen. Jetzt noch eine Schippe beim zweiten Duell drauflegen, und Herr Rüttgers und seine Leute bei der CDU müssen wieder gewaltig zittern! Peer, du schaffst das! Und wir schaffen das alle gemeinsam!

  6. Benno 12. Mai 2005 · 23:00 Uhr

    So, es ist jetzt Punkt 23.00 Uhr – ich darf also jetzt. ;-) Denn die Sperrfrist der folgenden Umfrage ist aufgehoben:

    Infratest dimap hat für die ARD eine neue Umfrage in NRW erstellt, und die besagt folgendes:

    Die SPD hat seit vergangenem Mittwoch um zwei Prozentpunkte auf 37 Prozent zugelegt, die CDU hat in gleichem Maße verloren und liegt jetzt bei 43 Prozent. Alle anderen Parteiwerte blieben konstant (Grüne 8, FDP 7). Aber diese Veränderung ist schon ein echt positives Signal, nach Wochen, in denen die Umfragewerte geradezu festgebacken waren.

    Aber es kommt noch besser: Peer Steinbrück hat einen wohl noch nie in nur einer Woche dagewesenen Popularitätssprung von 40 auf 52 Prozent geschafft. Jürgen Rüttgers muss sich mit einem äußerst mageren Plus von einem Prozentpunkt auf 30 Prozent zufrieden geben. Peers Vorsprung beträgt jetzt 22 Prozent!

    Soviel auch zu den Unkenrufen diverser CDU-Sympathisanten, das erste TV-Duell sei nur überflüssiger Mumpitz gewesen. Jetzt noch eine Schippe beim zweiten Duell drauflegen, und Herr Rüttgers und seine Leute bei der CDU müssen wieder gewaltig zittern! Peer, du schaffst das! Und wir schaffen das alle gemeinsam!

  7. Glaubnix 13. Mai 2005 · 16:07 Uhr

    Glaub ich nicht das Peer das schafft.

    Kann er gar nicht bei dem bundespolitischen Gegenwind (oder beser Gegensturm)!

    -Heuschrecken
    -EU-Verfassung
    -Hartz IV & Arbeitsmarktlage
    -Gesundheitspolitik
    -Massive Eingriffe in den Datenschutz

    Wäre wohl besser gewesen eine eigenständigere Strategie mit eigenen Positionen (auch gegenüber der Bundesregierung) zu entwickeln.
    Das Potential wäre, denke ich, in NRW vielleicht noch vorhanden gewesen.

    Bin übrigens absolut kein CDU-Sympatisant, sondern habe bis zur Gesundheitsreform und autritärem „Basta-Gehabe“ stets SPD gewählt, aber seitdem läufts ja wohl völlig ausm Ruder.

  8. Eric2000 16. Mai 2005 · 14:03 Uhr

    Das hat uns im schwarzen Brakel(und nicht Brackel!)richtig gut getan, dass unser Ministerpräsident persönlich für Aufbruchstimmung gesorgt hat, ich war selbst da, die Stimmung war gut, Steinbrück überzeugt durch seine Ehrlichkeit und Geradlinigkeit, bringt die Dinge auf den Punkt statt in nichtssagenden Politikersprechblasen zu blubbern. Bei dem Mammutprogramm, das er jetzt hat, wundert es mich, wie gut und locker er drauf war. Also Peer, weiterkämpfwen, Stimmungen sind noch keine Stimmen, aber ich glaube, du kannst es schaffen. Wir drücken die Daumen.!
    P.S.: Den Pausenwitz solltet ihr noch mal bringen!

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.