Im Mindener Tageblatt habe ich gerade einen Artikel über eine Veranstaltung von Peer Steinbrück in der Lübbecker Stadthalle gefunden, der das Ganze mal aus unabhängiger Sicht darstellt.
Ein Auszug:
Einzug der Gladiatoren gestern gegen 14.30 Uhr in der Lübbecker Stadthalle. Trotz der ungewöhnlichen Zeit kann SPD-Unterbezirksgeschäftsführer Ulrich Pock ein volles Haus vermelden. 600 Gäste wollen ihn sehen und hören: Den Mann, der von tausenden Großplakaten in NRW lächelt und klaren Kurs ankündigt. Ministerpräsident Peer Steinbrück.

Während der 58-jährige Sozialdemokrat draußen vor der Lübbecker Stadthalle von einer Hand voll Anhänger der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) eher kühl mit dem Lied „Muss I denn, muss I denn zum Städele hinaus“ empfangen wird, heißt es für den offensichtlich hart wahlkämpfenden Ministerpräsidenten im Innern beim Einzug in den Saal stehenden Applaus entgegenzunehmen und viele Hände zu schütteln. Beim Gespräch mit Journalisten wirkte Peer Steinbrück kurz zuvor noch ein wenig an- und abgespannt, ohne allerdings auf klare Aussagen zu verzichten.

Jetzt, im Scheinwerferlicht der vorbereiteten Bühne, ist er wieder topfit, schüttelt seinen beiden Landtagsgenossen und heimischen SPD-Landtagskandidaten Inge Howe und Karl-Heinz Haseloh die Hände. Beide hatten sich und ihre Positionen gerade in einer Talkrunde vorgestellt. Jetzt ist der Spitzenkandidat dran, der auf Nachfrage durch den Moderator der Veranstaltung einräumt, dass die Politik ein Glaubwürdigkeitsproblem habe: „Die Politiker bewegen sich in der Gruppe der Wegelagerer“, gibt Steinbrück eine Einordnung – und ergänzt genüsslich, es sei ein Trost, dass die anwesenden Journalisten nach Einschätzung der Bevölkerung nur eine Stufe darüber stünden.
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