Nach den drei Veranstaltungen in Münster, Bielefeld und Köln befindet sich nun das gesamte Onlineteam in Dortmund auf dem Alten Markt. Zur Zeit spricht José Luis Rodriguez Zapatero. Der spanische Ministerpräsident ist heute zur Unterstützung für Peer Steinbrück und die NRWSPD extra aus Madrid angereist. Neben Peer Steinbrück und Gerhard Schröder sind noch zahlreiche andere Sozialdemokraten auf der Bühne: Harald Schartau, Franz Müntefering, Ursula Engelen-Kefer, Jochen Dieckmann, Ulla Schmitt, Wolfgang Clement, Klaus-Uwe Benneter, Thomas Schlenz, Ludwig Stiegler, Ute Schäfer, Gertrud Steinbrück, Norbert Römer, Gerd Langemeier, Ludwig Ladziski und weitere Ehrengäste. Alle Reden werden auch von Gebärdendolmetschern übersetzt.

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Zu Anfang hat Peer Steinbrück eine sehr leidenschaftliche und kämpferische Rede zum Schlussspurt des Wahlkampfs in NRW gehalten. Er betonte, dass die heutige Veranstaltung nicht die letzte ist, sondern dass er und die SPD bis Sonntag 18:00 Uhr kämpfen werden.

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Er rief die Gäste in Dortmund zur Wahl auf mit den Worten: „Wer Peer Steinbrück will, muss SPD wählen! Und wer SPD wählt, bekommt Peer Steinbrück!“

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Direkt nach Peer Steinbrück sprach José Luis Zapatero. Für den spanischen Ministerpräsidenten ist die Tradition der Sozialdemokratie in Deutschland ein Vorbild für Spanien gewesen, vor allem in der Zeit, in der Spanien sich auf den Weg in die Demokratie gemacht hat. Auch die Überwindung der deutsch-deutschen Teilung sieht er als Vorbild für das Zusammenwachsen eines starken Europas.

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Zu Peer Steinbrück und allen Wahlkämpfern in Nordrhein-Westfalen sagt er: „Ihr werdet gewinnen, den Ihr seid die Hoffnungsträger für die Mehrheit der Menschen in Eurem Land.“ Er spricht auch davon, dass die ehemalige konservative Regierung in Madrid Soldaten in den Irakkrieg geschickt hat. Direkt nach der Wahl und dem Wahlsieg der Sozialisten (PSOE) und José Luis Zapatero in Spanien wurden die Soldaten direkt abgezogen. Es macht für ihn einen großen Unterschied, ob die Konservativen oder Sozialdemokraten an der Macht sind, nicht nur in Spanien, sondern auch in Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Denn für ihn liegt eine friedliche Zukunft und ein soziales Miteinander in Europa in den Händen der Sozialdemokratie: „Die Werte der Rechten werden an der Börse gehandelt, die Werte der Sozialdemokratie liegen in den Herzen der Menschen.“

Direkt nach José Luis Zapatero sprach Gerhard Schröder und knüpfte an die Rede des Spaniers und sagte, dass er sich für ein starkes Europa engagieren will. Außerdem sei NRW ist all die Jahrzehnte sozialdemokratisch regiert gut gefahren – und dies solle so weitergehen.

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Damit verabschiede ich mich (und auch das gesamte Online-Team) in einen wohlverdienten Feierabend (haben schließlich alle jeweils zwei Veranstaltungen hinter uns) und werden in einer Dortmunder Kneipe bei dem einen oder anderen regionalen Biergetränk versuchen vielleicht noch die eine oder andere Stimme für Peer zu gewinnen.


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37 Kommentare

  1. Klaus 20. Mai 2005 · 19:24 Uhr

    Da waren wohl, wenn ich die Fernsehbilder vergleiche, ein paar Leute mehr zugegen als im beschaulichen Düsseldorf. Das lässt einiges für Sonntag erwarten.

  2. Bastian 20. Mai 2005 · 19:42 Uhr

    Ach herje,ihr klammert euch aber wohl an jeden Strohhalm was ;)
    Man könnte auch als CDU Mitglied sagen,-ich bin KEINS,dass die Rekord Briefwahlbeteiligung darauf schließen lässt, dass besonders viele ältere Menschen ihre Stimme abgeben wollten und diese sind zumeist CDU Anhänger.Also von daher..das ist alles Kokolores,schauen wir uns am Sonntag die Prognose an :)

  3. Oliver 20. Mai 2005 · 19:50 Uhr

    Ich kenne gleich sechs Leute minklusive mir, die Briefwahl geamcht haben. Und wir sind alle mitte 20. ;)

  4. Oliver 20. Mai 2005 · 19:51 Uhr

    Ich kenne gleich sechs Leute inklusive mir, die Briefwahl gemacht haben. Und wir sind alle Mitte 20. ;)

  5. Anode 20. Mai 2005 · 20:11 Uhr

    Mir gefiel folgender Satz von Franz Müntefering sehr gut:
    Der Peer Steinbrück ist meistens sehr freundlich, wenn er Berlin besucht. Aber wenn es für NRW etwas durchzusetzen gilt stößt er auch gerne Türen auf und kämpft energisch dafür. Und Jürgen Rüttgers: Wenn der seinen Zettelkasten vergessen hat, weiß der doch gar nicht was er sagen soll!!!

    Meine Meinung:
    Das ist exakt der Punkt! Ich möchte nicht von jemandem vertreten werden, der wenn er unter Druck steht behauptet: Das katholische Menschenbild ist allen anderen überlegen. Das hat er hinterher relativiert, aber er HAT es gesagt, und ich möchte von jemandem in Berlin vertreten werden, der nicht erst richtigstellen muß was er meint.

  6. Andreas Krug 20. Mai 2005 · 20:16 Uhr

    Die hohe Anzahl der Briefwähler hat nicht die Konsequenz, dass diese Leute CDU Wähler sind! Hörst du dir Proffessoren an, wirst du merken, dass es eher ein Signal sein könnte, welches verdeutlicht, dass die Genossinnen und Genossen aufgewacht sind, die älteren, und gewählt haben!

    Dass solche CDU nahen Leute immer und zu allem ihren senf abgeben müssen; richtet erstmal bei euch nen weblog ein…

  7. Gast 20. Mai 2005 · 21:44 Uhr

    Hey ihr Tolles Onlineteam!?

    Wieso habt ihr es bis jetzt noch nicht hingekriegt im Wikipediaartikel über den Peer ein Bild von ihm einzupflegen?
    Die „Konkurenz“ hat auch eins drin!!

  8. Bastian 20. Mai 2005 · 22:52 Uhr

    Haaallloooo….ich wollte mit dieser Sache mit der Briefwahl doch nur deutlich machen,an was für Sachen man „sich allgemein aufhängt“…in bezog mich auf die erste Meinung,wo jemand sagte,dass es in Düsseldorf weniger Zuschauer waren,-wissen tut er es nicht,als in Dortmund…

  9. Hans R. (47) 21. Mai 2005 · 10:13 Uhr

    NRW steht morgen in grosser Verantwortung für Deutschland insgesamt:

    Wenn in NRW nun nicht der Wechsel geschafft wird, dann wird die nicht nur im Ausland registrierte Deutsche Krankheit zur Pest. Und dann hilft uns auch nicht mehr, wenn Schröder im Beduinenzelt mit Gaddafi spasst und wenn unser derzeitiger Kanzler mehr China-Reisen macht, als sonstwo hin!

  10. Stefan Laurin 21. Mai 2005 · 12:10 Uhr

    Das sehe ich wie Hans R.. Wenn NRW sich noch einmal von der SPD einlullen lässt, wird dieses Landnoch weiter absacken. Schöner wäre es doch, wenn es zum Modell der Erneuerung wird.

  11. Stefan Laurin 21. Mai 2005 · 12:10 Uhr

    Das sehe ich wie Hans R.. Wenn NRW sich noch einmal von der SPD einlullen lässt, wird dieses Landnoch weiter absacken. Schöner wäre es doch, wenn es zum Modell der Erneuerung wird.

  12. Horst 21. Mai 2005 · 14:03 Uhr

    Sehe ich genauso, NRW braucht den Wechsel!

  13. Axel 21. Mai 2005 · 14:13 Uhr

    Den Wechsel wohin?
    In die Vergangenheit?
    Bevor man einen Wechsel fordert, muss man auch eine Alternative bieten.
    Und die sehe ich nicht. Das was ich sehe, ist eine Opposition die mit angeblichen Fehlern oder Fehlverhalten der Regierung in Berlin versucht in NRW Punkte zu machen, aber ein echte Alternative ist das nicht.
    Keine Leute und keine Konzepte!
    Na dann, gute Nacht NRW!

    Was wir brauchen ist eine starke SPD, damit der eingeschlagenen Kurs zum Strukturwandel vernünftig zu Ende geführt werden kann.

    Also, kein Wechsel sondern morgen die SPD (Peer Steinbrück) wählen!

  14. Andre 21. Mai 2005 · 14:28 Uhr

    – gebührenfreies Erststudium
    – Lernmittelfreiheit
    – sozialverträglicher Strukturwandel mit den Menschen und nicht gegen sie
    – bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
    – weiterhin Ausbildungsförderung
    – Peer Steinbrück

    Darum morgen SPD wählen !!
    Der Republik den sozialen Inhalt geben.

  15. Edelstrauß 21. Mai 2005 · 14:49 Uhr

    Jaa! Und ich höre, es wird immer besser.
    Hab mir sagen lassen lketzte Umfrage: SPD 39%, CDU 40%, Grüne 9% und FDP6%.
    jetzt kriegen aber die konservativen Fuzzis langsam kalte Füße!

  16. Gerhard 21. Mai 2005 · 14:53 Uhr

    Die CDU wird das Rennen machen und in Berlin wird Schroeder zurueck treten – und es wird nichts besser werden. Bei uns regieren die Schwarzen im Schulterschluss mit den Medien – und Probleme werden nicht mehr thematisiert. Alleine Blogs greifen kritische Themen auf.

  17. LU 21. Mai 2005 · 15:01 Uhr

    Liebe Leute, es ist schlicht Zeit für einen Wechsel! Die SPD hat nun lange genug bewiesen, dass sie es nicht kann. UNser schönes Land NRW liegt am Boden! Arbeitslosigkeit, Bildung Kinderbetreuung – alles schlichte Katastrophen!
    39 Jahre sind genug!
    Darum: Morgen gibt es denn Wechsel! („Basta!“, würde Herr Schröder sagen…)
    LU

  18. Anke 21. Mai 2005 · 15:02 Uhr

    HILFE!

    Wer hat gestern Fotos vom Besuch Peer Steinbrücks an der Bühne der Unterbezirke Ennepe-Ruhr, Bochum und Herne gemacht?
    Unsere Kamera hat versagt. :-((

    Mailt mir bitte.

  19. Axel 21. Mai 2005 · 15:11 Uhr

    @LU

    Wenn die Zeit die eine Partei an der Regierung ist, ein Maßstab für den Wechsel wäre, dann müssten die Landesregierungen in Bayern (59 Jahre CSU!) und Baden-Würtemberg (52 Jahre CDU!), längst von sich aus das Regierungsmandat abgeben.
    Wir haben erst 39 Jahre hinter uns und wir haben sehr viel im Strukturwandel geschafft.
    Gerade jetzt DARF gar nicht gewechselt werden, damit unsere Vorarbeit nicht umsonst war, bevor sie dicke Früchte trägt.

    Deshalb noch einmal: Morgen SPD wählen!
    Für Arbeit und Zusammenhalt!

  20. JLZ :-) 21. Mai 2005 · 16:41 Uhr

    Wir dürfen nicht zulassen, dass „Rolle Rüttgers“ (RR) die wohl entscheidende Wahl gewinnt!
    Glück auf

  21. Bonjour 21. Mai 2005 · 16:43 Uhr

    Sekunde der Unwahrheit

    Wenn ich den morgigen Sonntag dramaturgisch schmücke, dann erfolgt mit dem Sekundensprung von 17.59 nach 18.00 Uhr die Sekunde der Wahrheit. Der Wahrheit?

    Auch wenn ich vermute, wie die Wahl in NRW ausgeht, kenne ich das endgültige Ergebnis nicht. Ü…

  22. Benno 21. Mai 2005 · 17:03 Uhr

    @Edelstrauß:

    So schön diese Zahlen auch wären – ohne Quellenangabe ist solchen Zahlen natürlich nicht so ganz zu trauen. Ich kann mir zwar denken, dass es zu diesen von dir zitierten Werten keinen Internetlink gibt, aber weißt du zumindest, von welchem Institut die stammen?

  23. Volker 21. Mai 2005 · 17:23 Uhr

    Im März hat Zapatero das grösste Rüstungsgeschäft über 1,3Mrd Euro mit Venezuela abgeschlossen. Das scheint die „friedliche Zukunft“ zu sein von der er spricht. Tolle Unterstützung! Das kostet hoffentlich noch mal ein paar Prozentpunkte!

  24. oliver [blog.nrwspd.de] 21. Mai 2005 · 17:30 Uhr

    Ihr versammelten Kommentatoren: Also ich find das Klasse hier! Hier geht es wenigstens ab. Von „blutleer“ keine Spur, würde sogar sagen, zum Teil etwas viel Blut im Kopf und die Halsschlagader drückt sich bei einigen schon ganz kräftig raus…

    Und doch noch ein paar Gedanken, wie mir das hier so vorkommt.

    Machmal ist die Wortwahl etwas daneben. Wer einerseits reklamiert, er wolle hier diskutieren, sollte andererseits nicht gleich mit irgendwelchen Schimpfworten um sich werfen.

    Für mich wird eine Diskussion in dem Augenblick uninteressant, in dem mir von egal welcher Seite erstmal was unflätig an den Kopf geworfen wird. Da ist mir sogar der Absender egal.

    Vergleicht doch mal mit Eurem „Offline-Leben“: Ich kenn den Großteil von Euch nicht persönlich und käme mir auch in einer Kneipe etwas komisch vor, wenn mir als erstes jemand, den ich gar nicht kenne, „Dummkopf“ an den Kopf wirft. Also: Immer schön den Stall sauber halten, dann klappts auch mit dem Diskutieren. ;-)

    Und: gegenseitiges Motzen trägt nicht zur Athmosphäre bei, sondern macht nur den Eindruck, dass der ein oder andere sich mal Luft machen will. Auch das finde ich generell völlig in Ordnung – es platzt ja jedem mal der Kragen.

    Wenn jemandem der Kragen platzt, muss man auf denjenigen nicht gleich mit neuen Vorwürfen einknüppeln. Einfach mal kurz innehalten und überlegen, wie ernst man den ein oder anderen Kommentar selber nimmt. Nach einer kurzen Beruhigung klappt auch hier der Austausch meistens wieder viel besser.

    Eingie de Kommentatoren hier sind ja schon etwas länger bekannt, da kann man sich ein Bild machen und überlegt sich: Ist das jetzt ein wichtiger Beitrag? Möchte ich dazu was sagen? Muss ich was dazu sagen? Erledigt sich der Kommentar von selbst?

    Wie glaubwürdig erscheint der Kommentator? Hat er eine E-Mail-Adresse angegeben, die den Eindruck vermittelt, dass er auch sonst „ansprechbar“ ist? Oder „arbeitet“ er nur mit einer Fake-Email. Hat er seinen Namen (die sind auch meistens sehr aussagekräfig!) mit einer Website verlinkt, die eventuell Diskussionen aufnimmt, selber Diskussionen fortführt und sich einem naheliegenden Thema widmen? Welches persönliche Bild bekomme ich von Beiträgen hier im Blog und von Namen, Links etc. Auch spannend: Zu welchen Zeiten kommen die jeweiligen Kommentatoren. Zu bestimmten Zeiten wirken Kommentare „wie bestellt“. Wer dauerhaft mit kommetiert und nicht nur 20 Minuten nach einem TV-Duell oder 38 Stunden vor einer Wahl hinterlässt auch einen anderen Eindruck, als jemand der genau dieses tut.

    Beim regelmäßigen Lesen wird Euch sicher aufgefallen sein, dass man beginnt, bestimmte Kommentare gedanklich auszufiltern, weil der jeweilige Absender einem aus bisherigen Erfahrungen nicht besonders lesenswert vorkommt.

    Genau so liest man den ein oder anderen Beitrag etwas aufmerksamer, zwei oder dreimal vielleicht. Warum? Weil man den Eindruck gewonnen hat, des derjenige Absender etwas zu sagen hat, wo man selber gerne aufmerksam reagiert. Ich habe dann das Gefühl, diese Beiträge dieses Absenders scheinen also irgendwas mit MIR zu tun zu haben, die Beiträge sprechen MICH irgendwie an. Wenn es dem gleichen Absender mehrmals gelingt, dieses Gefühl bei mir zu erzeugen, dann werde ich beginnen, diesen nach und nach erster zu nehmen. Wenn es nicht gelingt, werde ich ihn gedanklich ausblenden und es wird dem Absender im zweiten Anlauf schwer fallen, wieder meine Aufmerksamkeit zu gewinnen.

    Mir ist sicher wie Euch auch schon aufgefallen, dass jeder Kommentar einen gewissen Tonfall hat. Den liest man zwischen den Zeilen mit und dieses unterbewußte Gefühl prägt sofort die Bewertung: Lese ich das jetzt zu Ende? „Klingt“ das ehrlich und glaubwürdig. „Klingt“ das auswendig gelernt? „Klingt“ das wie vorgefertigt? „Klingt“ das überlegt oder nur zu kurz gesprungen?

    „Am Klang eurer Stimme erkennen wir Euch.“ hat mal jemand kluges gesagt. Ich bin sicher, da ist viel dran. Gestern in Dortmund ist mit das nochmal klar geworden. Trillerpfeifen sind ein gutes Instrument, um Krach zu machen. Aber keines um ein Gespräch zu führen. Wer kein Gespräch führen will, dessen Argumente werden auch nicht gehört.

    Es wird viele geben, die im übertragenen Sinne den „Klang meine Stimme“ in meinen Beiträgen ätzend, nervend und spooky (Tolles Wort übrigens!) finden. Geschenkt. Mir gehts ja auch so.

    Insofern finde ich das, was sich hier im Blog der NRWSPD so seit Juni letzten Jahres entwickelt beeindruckend und spannend. Einerseits sind es in nur kleinen Teilen die verschiedenen Redakteuer des Blogs und in großen Teilen die vielen Kommentatoren, die durch ihr hier geführtes Gespräch in der Hand haben, ob dieses Blog spannend ist und spannend bleibt.

    Hoffe, der ein oder andere hat bis hierhin durchgehalten…

  25. Volker 21. Mai 2005 · 17:53 Uhr

    … ach so, da wäre noch anzumerken, dass der spanische Ölkonzern Repsol anschliessend eine Vereinbarung mit der staatlichen venezolanischen Ölgesellschaft unterschreiben durfte, welcher ihm eine Erhöhung der Tagesförderung um sechzig Prozent von hunderttausend auf hundertsechzigtausend Barrel gestattet. Ist das der „große Unterschied, ob die Konservativen oder Sozialdemokraten an der Macht sind“?

  26. Kai 22. Mai 2005 · 2:52 Uhr

    Das Studium in NRW ist bereits nichtmehr gebühren fei.
    Dank spd zahlt man schon ab einer gewissen überschreitung der Semesterzahl.
    Es ist verlogen mit dem Motto Wahlkampf zu machen.
    Werde daher weder CDU noch SPD wählen.
    Sondern entweder WASG oder PDS.
    P.S ich war fast 8 jahre spd-mitglied..
    nie wieder..

  27. Thorsten 22. Mai 2005 · 8:57 Uhr

    Die SPD hängt Idealen nach die heute nicht mehr aufrecht zu erhalten sind.
    Sie verweigert sich der Wirklichkeit wenn gesagt wird das das Erststudium gebührenfrei bleiben soll.

    Immer dieses vieldeutige „Sozial“.

    Ist es sozial wenn ein Diplomanwärter und späterer Besserverdiener für seine Ausbildung nichts bezahlt?Ist es sozial das die Arbeiter dies über Lohnabzüge bezahlen obwohl das Geld bei ihnen im Portmonai bitter fehlt?Ist es sozial das sich Familien für einen Kindergartenplatz krumm machen müssen?

  28. Jörn 22. Mai 2005 · 9:38 Uhr

    @Thorsten

    ist es sozial, wenn Studienanwärter aus Arbeiter-Familien NICHT studieren können, weil sie das Geld dafür nicht aufbringen können?

    Ich bin auch für Gebühren, wenn es NUR die besser verdienenden betreffen würde, aber das würde sicher schwierig sein.

    Jörn

  29. Thekla 22. Mai 2005 · 10:18 Uhr

    Ein Kommentar zu Volker, der sich Gedanken um Spaniens Außenpolitik macht. Soviel ich weiß, findet in Venezuela ein Kampf gegen den Einfluss der US-Regierung, sprich CIA, statt. Die USA unterstützen die Opposition mit Dollars und Waffen. Da ist es völlig in Ordnung, sich zu wehren. Würde ich auch machen, wenn ich da leben würde.
    Thekla

  30. Andreas Dellwo 22. Mai 2005 · 11:44 Uhr

    Ich bin froh, wenn heute alles gut läuft und ein Wechsel nach NRW kommt. Eine Sache macht mir nur ganz grosse Sorgen.Was passiert wenn Herr Steinbrück den Job von Hans Eichel übernimmt? GEtreu dem Motto: Schlimmer gehts immer. Ab morgen wird es hoffentlich in unserem schönen Land aufwärts gehen!

  31. Peer wer? 22. Mai 2005 · 11:48 Uhr

    guckt mal hier:

    [Carsten-blog.nrwspd.de: Sorry keine Werbung für Websites der politischen Konkurrenz an dieser Stelle.]

  32. Marc 22. Mai 2005 · 13:22 Uhr

    Das Volk ist nicht dumm.

    Heute ist der Tag der Abrechnung!

  33. Sebastian 22. Mai 2005 · 14:21 Uhr

    Was ist mit euch los?
    Glaubt ihr denn wirklich, die CDU/CSU könne Wunder wirken?
    Ihr werdet noch alle froh sein, wenn der Reformkurs abgeschlossen ist und es mit eurem Land wieder aufwärts geht!
    In Österreich haben wir eine Schwarze Regierung, und seit dem mehr Instabilität, mehr Belastungen und mehr Arbeitslose denn je! Aber der große Unterschied zu Deutschland ist, dass bei uns NICHTS unternommen wird! Also, tragt die Reformen, auch wenn sie weh tun mit, es wird besser!

    Freundschaft und viel Glück heute meine Genossen!

  34. Thorsten 22. Mai 2005 · 15:33 Uhr

    ich kann nur für Deutschland hoffen das die SPD heute ein weiteres Land verliert damit die oberen bemerken das es so nicht weitergehen kann.

  35. Marc 22. Mai 2005 · 15:35 Uhr

    Von Wundern kann keine Rede sein.

    Rot-grün hätte vernünftige Politik sowie ihre Hausaufgaben machen sollen.

    Daran müssen sie sich messen lassen.

    Weil in der Richtung nicht viel kam, gibt es heute die Quittung.

  36. Jason Myers 22. Mai 2005 · 17:29 Uhr

    Sorry, aber Ihr habt verloren:
    CDU 44-46 %
    SPD 36-38 %
    Grüne 6+ %
    FDP 6+ %

    Jetzt nicht traurig sein – NRW ist es ja auch nicht :-))))

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.