Ich lache mich seit einer guten halben Stunde kringelig. Unser Nutzer Oliver hat mich darauf gebracht, dass der WDR den Oppositionsführer für NRW einen Tag lang hat begleiten lassen und einen wundervollen
Artikel darüber auf seiner Seite eingestellt hat.
Ein Auszug:

Fast im Laufschritt, vor Elan sprühend, überquert Jürgen Rüttgers den Platz vor der Iserlohner Eissporthalle. Dem Wahlkampftrupp der Jungen Union in seinem Schlepptau bereitet er damit erhebliche Probleme. Denn es läuft sich schlecht, wenn man beide Arme in die Höhe reckt und beim Gehen auch noch ständig kontrollieren muss, ob die blaue Papptafel vor dem Gesicht noch zu lesen ist.

Wenn ihr auf den Artikel klickte, achtet bitte besonders auf das erste Foto links neben Jürgen Rüttgers mit den Junge Union-Gardisten, die ihre blauen Papptafeln hochhalten, während sie versuchen zu gehen. Schade, dass ich das hier aus Copyright-Gründen nicht einstellen darf.

Aber der Artikel geht noch weiter:

Doch schon nach 50 Metern können die jungen Männer einen Augenblick verschnaufen, denn der politische Gegner blockiert den Weg. Lutz Malaschöwskie ist Ehrenvorsitzender der Iserlohner SPD und hat für seine private Sri Lanka Initiative „schon über 200.000 Euro erbettelt“. „Der Rüttgers gibt mir zehn Euro“, prophezeite der 70-Jährige schon vor dem Aufeinandertreffen und fügte drohend hinzu: „Mir ist noch keiner entwischt.“ Er soll Recht behalten: Rüttgers scheint vorgewarnt, setzt passend zum Thema schnell ein betroffenes Gesicht auf und fragt: „Wie ist die Lage da unten?“ Die Antwort tauscht er gegen zehn Euro und hastet weiter.
(…)
Ein paar Kilometer weiter, in der Fußgängerzone von Hemer, können die Passanten dann am eigenen Leib erfahren, wie es um das Landesvaterpotential von Jürgen Rüttgers steht. Ein „Tach allerseits“ in Richtung der wartenden Senioren, ein „Lassen Sie den Kopf nicht hängen!“ an die Frau gerichtet, die ihren Kopf gar nicht hängen lässt.

Mein Lieblingssatz aus dem Artikel fällt übrigens, als Jürgen Rüttgers darauf angesprochen wird, wie oft er bei dem Stress die hemden wechselt: „Einmal täglich reicht, denn wer ein reines Gewissen hat, schwitzt nicht.“
Danke WDR für dieses Kleinod.


Du kannst die Kommentare zu diesen Artikel durch den Kommentar-Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

14 Kommentare

  1. Roman 22. Mai 2005 · 2:41 Uhr

    Einfach Herlich!
    Den Artikel hätte man als Newsletter an alle verschicken sollen.

    Schöne Grüße aus dem Münsterland

  2. Martin 22. Mai 2005 · 3:32 Uhr

    Es ist einfach nur peinlich, woran sich die SPD aufhängt. Da merkt man mal wieder, dass sich der gesamte Wahlkampf auf das Bashing der Opposition beschränkt. Da wird sogar das hirnlose Geseiere eines überbezahlten GEZ-Reporters des WDR instrumentalisiert.

    Hauptsache die SPD muss sich nicht mit den eigentlichen Herausforderungen in NRW beschäftigen. Dazu gäbe es nach 39 Jahren an der Regierung auch wahrlich nicht besonders viel zu sagen, hat man sich doch die meisten Probleme selbst erschaffen.

    Diese Sucht nach Macht ist keine Rechtfertigung um den Bürger mit Hilfe von manipulativen Sprüchen und Desinformation zur SPD-Wahlurne zu schleifen. Dazu steht eindeutig zuviel auf dem Spiel.

    Meiner Meinung nach ist die SPD-Führung ein verantwortungsloser und opportunistischer Haufen. Der sozialistische Grundgedanke mag ja legitim und vertretbar sein – aber in Maßen bitte.

    Da geht mir der Franz Müntefering eindeutig zu weit. Vertretbar wäre es, wenn er wenigstens an das glauben würde was er da sagt.

    Tatsache ist aber, dass sich diese Debatte in ihrer Konsequenz nie durchsetzen wird sondern nur willkommener Anlass ist die Kumpels aus dem Pott zu einem Kreuz für die SPD zu bewegen.

    Der SPD ist nichts zu schade, muss man meinen. Da werden sogar ganz dreist die treuen Seelen belogen, die einen wesentlichen Verdienstanteil an der heutigen Wohlstandssituation in Deutschland haben.

    Und genau diesen hart erarbeiteten Wohlstand nimmt die SPD heute als Grundlage, um zusammen mit der Partei Bündnis90/Grünen die Steuergelder für ideologische Luxusprojkte zum Fenster rauszuwerfen, sich ansonsten dicke Dienstwagen zu leisten und überhaupt ganz Dick auf das Schicksal der Bürger zu scheißen.

    Wenn die SPD sich nicht permanent selbst anlügen würde, müsste man meinen es sei schon längst Zeit gewesen für Neuwahlen. Sowowhl in NRW wie auch im Bundestag.

    Wenn man also diesen Sonntag zur Wahlurne geht, sollte man bedenken, dass die SPD absolut keine Lösungen hat, ja die SPD hat nicht einmal die passenden Fragen!

    Denn die Frage nach „Rüttgers?“ kann man wohl schlecht als Wahlprogramm bezeichnen. Im weitesten Sinne könnte man meinen, das Wahlprogramm der SPD besteht darin alles beim Alten zu belassen und jeden Abend um einen Geldsegen zu wünschen. Bis dahin kann man ja 110 Miiliarden Euro Schulden beim wachsen zusehen.

    Die CDU hat wenigstens konkrete Vorstellungen, welche Strukturen in der heutigen Zeit überarbeitet werden müssten, was nicht mehr zeitgemäß ist und was geändert werden muss.

    Auch wenn der Rüttgers nicht besonders medienwirksam rüberkommt, muss man doch bedenken, dass er in der Geldbörse der Bürger in NRW sicher mehr bewegen wird als die SPD. Und da ist es auch egal ob man mal ungeschickt über irgendeinen Platz gelaufen ist, solange am Ende die Kasse stimmt.

  3. Hans 22. Mai 2005 · 8:43 Uhr

    Der obige Kommentar von Martin wurde in der Nacht um 3:32 Uhr gepostet und ich meine, dass dieser Kommentar realitätsnah und gut ist.

    Ich habe an meinem eigenen Leib hier in Bayern erlebt, wie mich ein Richter und SPD-Fraktionsvorsitzender in einem Stadtrat und eine Behördenleiterin, die auch eine BI leitet und ebenfalls stark in der SPD engaiert ist, mit total realitätsfernen Behauptungen und mit Angriffen unter der Gürtellinie fertig gemacht haben. Dabei wurde auch meine Familie in Mitleidenschaft gezogen. Die oben erwähnten Leute und die SPD insgesamt können nicht nur nicht mit Geld umgehen. Sie sind extrem staatsgläubig, sie laufen blind für alles andere durch die Gegend und sie sind deshalb gemeingefährlich und schrecken vor nichts zurück, wenn sie an der Macht sind bzw. dort bleiben wollen.

    Ich bin 47 Jahre alt und seit 1992 CSU-Mitglied. Ich war 1997 CSU-Bürgermeisterkandidat und bin seit Oktober 2003 als Verw.-Beamter in den vorläufigen Ruhestand versetzt. Natürlich will ich nicht alle in der SPD über einen Kamm scheren. Die Arroganz der Macht, die heute von einem in den 70-er Jahren in Frankfurt mit Steinen auf Polizisten werfenden und in Hessen mit Turnschuhen zu seiner ersten Ministervereidigung erschienen Joschka Fischer in der Visa-Affäre ausgeht, ist jedoch mit diesen Verhaltenswiesen vergleichbar, die hier vor Ort ab dem Jahr 1999 bis heute gegen mich und meine Familie gerichtet waren.

    Und wenn ein Gerhard Schröder im Beduinenzelt mit Gaddafi scherzt und Witze macht, während er gleichzeitig laufend die USA brüskiert und diesen krankhaften Abwehrreflex gegen Amerika nicht los wird, dann ist das für mich angesichts der unzähligen China und Russlandbesuche unseres Kanzlers die Ursache für die nicht nur im Ausland diagnostizierte Deutsche Krankheit.

    Seit Schröder und Fischer uns regieren und mangels Substanz in der Sache Lügengeschichten erzählen, geht es in diesem Land bergab!

    Ich wünsche mir nach einem entsprechenden Wahlausgang in NRW ab morgen schnelle Schritte zu einer Grossen Koalition der Vernunft in Berlin und zu einer Föderalismusreform in Deutschland unter der Führung von Clement, Stoiber und Merkel sowie im Vollzug der diesbezüglichen Mahnungen unseres Bundespräsidenten Horst Köhler, der dem früheren, langjährigen Ministerpräsidenten in NRW Johannes Rau in diesem Amt folgte.

    Ich hoffe, dass heute in NRW die Vernunft obsiegt und wir dies ab 17.30 Uhr so in ersten Wahlprognosen vernehmen können!

    NRW kann unser Land ingesamt vor weiteren Krankheitserregern retten – oder auch nicht!

  4. Klaus 22. Mai 2005 · 8:50 Uhr

    Ich weiß jetzt nicht, was die letzten beiden Kommentare mit dem Wahlkampf des Jürgen R. zu tun hat. Mich würde mal interessieren, ob die blauen Pappen demnächst auch im Landtag hinter ihm zu sehen sind, wenn er am Rednerpult steht. Vorausgesetzt, er bekommt ein Mandat.

  5. Inge 22. Mai 2005 · 9:52 Uhr

    ich meine, solche Schilder in rot auch bei der Abschlusskundgebung hinter Peer gesehen zu haben

    Kinder, jetzt hängt ihr euch aber wirklich an jeden Sch…

  6. Edelstrauß 22. Mai 2005 · 10:14 Uhr

    Die Kommentare haben auch nichts damit zu tun.
    Der Artikel oben zeigt nur eins: Jürgen R. ist unwählbar :-) Wie gut, dass die letzten Umfragen zeigen, dass wir gewinnen

  7. Christian Niemeyer 22. Mai 2005 · 11:18 Uhr

    Zum Wahlkampf der CDU und Rüttgers in NRW:
    Erstens stört mich enorm, dass so getan wird, als würde die Bundespolitik gesamt nur in NRW gemacht. Wenn ich Plakate sehe, mit „5 Millionen sind genug.“ (oder so) oder mich Westerwelle von irgendwo angrinst, dann frage ich mich, was das für eine Botschaft haben soll und was das für ein Demokratieverständnis mitsichbringt. Zudem schüren die Plakate von Rüttgers, der sich vor verschiedenen oft depressiv dreinblickenden Bevölkerungsgruppen posiert, doch nur weiteres Gejammer, Neid und Angst.

    Ein weiteres Problem ist, dass rot-grün und schwarz-gelb im Moment sich immer weiter zerkriegen. Einfach daher, weil die CDU seit ’98 einer vernünftigen Politik nur Steine in den Weg schmeißt, was sie auch vorher nicht in diesem Maße gemacht hat. Die redet eigentlich immer nur von gegenteiligem, und wenn’s um unvorteilhafte Beschlüsse geht, wie etwa Hartz, Gesundheitsreform und Co geht, dann sind sie plötzlich nicht mehr da, obwohl sie auch ihre Finger gehoben haben dafür. Je heftiger die Angriffe der Opposition, je heftiger die Reaktionen der Regierung, je höher wird die Gefahr, das die Lügen immer mehr werden und wir nur noch Wahlvieh sind. Daher find ich die Botschaft von Peer Steinbrück die beste seit ’98 in einem SPD-Wahlkampf. Klares Für und Wider. Und er sagt auch, dass er keine Arbeitsplätze versprechen kann, er appeliert eher an die Menschen selbst. Ich sag mal so, die besten Politiker bringen nichts, wenn die Menschen (zu denen die Politiker übrigens auch zählen oder zählen sollten) nach falschen Zielen streben und einfach nur in die eigene Tasche wirtschaften oder verbittert sind…

    Zur Berichterstattung des WDR:
    Einige Beiträge vorher sprach jemand von dem „GEZ-hochbezahlten WDR-Reporter“, scheinbar weil ihm der WDR-Artikel nicht besonders objektiv erschien. Nur kann man das dem WDR eigentlich nicht vorwerfen. Wenn ich an die Diskussionsrunde mit verschiedenen Journalisten nach dem 2. TV-Duell, dachte ich die wären alle in ein größeres Haus umgezogen ;), nein im Ernst, die haben das doch eigentlich viel besser für Rüttgers ausgelegt. Fand ich zwar nicht, aber ist ja meine subjektive Meinung. Nur, was da irgendwie nervte, war dieses typische Schubladen-Schlagzeilen-Reduzieren, Rüttgers ist plötzlich der gewissenhafte „Buchhalter“-Typ, Steinbrück soll der „Macher“, der die „Show“ genießt, sein. Ganz großes Tennis… Wenn man diese beiden extremen Beispiele dann vereint, hat man also wieder eine gewisse öffentlich-rechtliche verpflichtete Objektivität.

    Off-Topic GEZ:
    Wie auch immer, abseits vom Thema, wir können froh sein und dankbar für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Bei uns gibt es keine Medienkontrolle, bzw. kann sie erkannt und verhindert werden. Na, das Thema wär jetzt zu lang. Naja, nur is es ja echt toll keine GEZ zu zahlen. Das ist ja so cool, genau wie nicht wählen zu gehen. Und wir sind ja alle so flippig und so schlau und windig. Geld regiert die Welt…

    Wahlsonntag:
    Wie auch immer, das wird noch ein heftiger Tag heute. Um 18 Uhr weiß niemand was. Wird sehr knapp werden. Alles Gute, Peer!!

    Und immer dran denken: NRW rockt, Bayern schunkelt.

  8. Martin 22. Mai 2005 · 13:15 Uhr

    @Edelstrauß & Klaus

    Hallo Ihre beiden Meckertanten,

    über eure Äusserungen muss man sich gar nicht wundern. Sobald der SPD etwas inhaltlich nicht in den Kram passt, wird über die Form diskutiert. Da wird die Kritik am SPD-Ideal schon untergehen. Das ist hier im Blog so und das ist in NRW im Landtag so und das ist in Berlin im Bundestag so.

    Ich erkenne da schon einen roten Faden, nur leider rollt der sich nicht von einen Erfolgsknäuel ab, sondern führt Deutschland in den Abgrund.

    Es gibt aber in diesem Zusammenhang zwei wesentlich Punkte, die ich erläutern möchte.

    Ad 1 ist das SPD-Ideal von einem Engagement für den Bürger zu einem Kampf um Machterhalt verrückt. Im Notfall auch auf dem Rücken des Wählers.

    Ad 2 Die Unfähigkeit der SPD sich konstruktiv mit Kritik am eigenen Wirken zu beschäftigen, ist nur ein weiterer Indikator für die Inhaltslosigkeit der eigenen Politik. Der Wähler konnte bis jetzt an keinem Punkt erkennen, was die SPD ändern möchte. Statt dessen konnten wir bis jetzt immer nur hören was die SPD nicht ändern möchte.

    Also liebe SPD-Genossen: ich kann ja verstehen, dass manche den goldenen Zeiten nachtrauern, aber wir haben nicht 1985 sondern 2005. Da liegen bitte schön pralle 20 Jahre dazwischen.

    Und jeder der meint, er könne sich in der Woche der Wahl Stimmen sichern in dem er den Bürgern erzählt, dass alles so bleiben musss und kann wie es ist, der belügt nicht nur sich selbst sondern auch den Wähler.

    Diese Politik der feigen Wiesel bringt auch unsere nachfolgenden Generationen in Bedrängnis. Da wird ein ehrlicher Vorstoß der Oppositon ins lächerliche gezogen, nur weil man selbst keinen Mut hat den Menschen geradeaus ins Gesicht zu sehen und ihnen die Wahrheit zu sagen.

    Die heutige Jugend ist aufgeklärter als so mancher denkt, denn sie lässt sich schon lange nicht mehr jeden Mist erzählen – das mag die SPD Politikverdrossenheit nennen, in Wahrheit ist es eine ganz klare Forderung nach weniger Augenwischerei und nach mehr Respekt vor dem Wähler. Und so lange die SPD genau das nicht erkennt und umsetzt wird die Wahlbeteiligung auch nicht merklich steigen – zumindest nicht für die eigene Partei.

  9. Horst 22. Mai 2005 · 13:18 Uhr

    @

    Wie bitte? Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gibt es keine Medienkontrolle? Ich erspare mir jetzt eine auch nur ansatzweise Auflistung der parteipolitischen Einflußnahmen vor allem durch die beiden großen Parteien. Und wie durchsetzt die jeweiligen Rundfunkanstalten mit jeweiligen Parteigängern sind, sollte doch eigentlich bekannt sein. Wer sowas wie da oben schreibt, hat entweder gar keine Ahnung vom realen Leben in Deutschlands ÖR-Medien oder er will dem WDR einen neutralen Anstrich verpassen, den er nicht hat.

  10. Martin 22. Mai 2005 · 13:55 Uhr

    @Horst

    Ich will dem WDR keinen neutralen Anstrich verpassen, allerdings hätte ich von der SPD nicht erwartet, dass sie sich so sehr an einem Beitrag eines drittklassigen Fernsehsenders aufgeilt.

  11. Horst 22. Mai 2005 · 14:30 Uhr

    Hallo zusammen an diesem sonnigen Wahlsonntag,

    ich habe gerade gedacht: Wo bin ich hier?

    Die SPD zitiert einen Artikel vom WDR (teilweise besser als Westdeutscher Rotfunk bekannt), der inhaltlich nichts aussagt.

    Das einzige was man sieht: JR ist nah am Menschen, er läuft nicht umringt von 10 Sicherheitsleuten durch die Stadt, sondern umringt von JUNGEN Leuten, die sich für Politik interessieren und schon erkannt haben, dass es den Wechsel geben musss. (Das ist mir übrigens aufgefallen: An den Wahlständen der SPD habe ich fast keine Jusos gesehen, während die Junge Union nahezu jeden CDU-Kandidaten mit mindestens einem Wahlkampfteam im gesamten Wahlkampf begleitet, bei uns gibt es sogar 4 Teams mit je 15 JU’lern für 2 Kandidaten.)

    Zurück zu dem Artikel: Wenn man etwas liest, sollte man sich fragen, was der Schreiber einem damit sagen will? Was die SPD uns mit diesem Beitrag „WDR hat Jürgen Rüttgers einen Tag begleitet – Seine Schatten sind blau“ sagen will, wird mir leider nicht klar. Wenn man sich damit über die blauen Schilder lustig machen will, sollte man nicht die Idee bei der CDU klauen und rote Schilder machen.

    Dieser Beitrag zeigt nur eins: Die SPD ist verzweifelt. Und eine Sache muss ich euch noch sagen (lernt man normalerweise sogar in den schlechten Schulen in NRW): Lieber mal nichts sagen, als nur Müll zu reden!

    Will mich jetzt hier gar nicht weiter aufregen, nur noch ganz wenige Sachen:

    @ Christian Niemeyer 22.05.05 11:18:
    Auf den CDU-Plakaten steht: 1 Millionen Arbeitslose – Genug ist genug! (und nicht 5 Millionen Arbeitslose …)

    Westerwelle ist in der FDP und hat also nichts mit dem CDU-Wahlkampf zu tun.

    @ Martin:
    „Es ist einfach nur peinlich, woran sich die SPD aufhängt. Da merkt man mal wieder, dass sich der gesamte Wahlkampf auf das Bashing der Opposition beschränkt. Da wird sogar das hirnlose Geseiere eines überbezahlten GEZ-Reporters des WDR instrumentalisiert. “

    -> Da kann ich dir nur zustimmen!

    @ Roman:
    „Einfach Herlich!
    Den Artikel hätte man als Newsletter an alle verschicken sollen.“

    -> Hätte zum Niveau des SPD-Newsletters gepasst.

    @ Inge:
    „Kinder, jetzt hängt ihr euch aber wirklich an jeden Sch…“

    -> Sehe ich genauso und deshalb mach‘ ich jetzt auch Schluss.

  12. Hans 22. Mai 2005 · 15:13 Uhr

    Ergänzung zu meinem Kommentar vom Vormittag:

    Hallo Ihr lieben NRW´ler,

    bei uns in Bayern ist heute ein wunderschöner Sonntag mit viel Sonne und ich war soeben mit meiner kleinen Tochter Vivien im Kinderwagen beim Spazierengehen. Ich denke, dass wir in der Ex-BRD und Ex-DDR in knapp drei Stunden mehr wissen. Diese Ex-en waren aber nicht diejenigen von Fischer und Schröder. Und NRW ist nun mal eben das bevölkerungsreichste Land in unserem schönen Deutschland. Noch vor dem Freistaat Bayern.

    Erinnert Euch bitte an Ludwig Erhard, nach dem 1966 die Grosse Koalition kam und der sagte, Wirtschaftspolitik ist zu aller erst Psychologie. Heute stehen wir wieder am selben Punkt und mit Gerhard Schröder und Peer Steinbrück packen wir das in diesem Heuschreckenstaat einfach nicht mehr!

  13. Julian 22. Mai 2005 · 17:06 Uhr

    Seltsam, die CDU filtert auf ihrer Seite die SPD-nahen Kommentarschreiber heraus, indem man sich erstmal anmelden muss, bevor man schreiben darf. Und wer von den Rechten keine Lust hat, sich anzumelden, kommentiert hier. Das aber nur am Rande.
    Das Rüttgers Zitat, dass Menschen mit reinem Gewissen nicht schwitzen, finde ich hochinteressant. Gibt es im Internet schon Theorien, dass Rüttgers ein Alien ist? Wenn nicht, dann gibt es sie jetzt.

  14. Horst 22. Mai 2005 · 17:57 Uhr

    @Julian

    Stimmt, das mit dem Anmelden beid er CDU ist mir auch aufgestoßen. Nicht gerade weltoffen…

    Aber dafür ist es hier sehr liberal… :-)

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.