Gefunden bei bild.de: ein PR-Portrait von Angela Merkel. Mit der wunderbaren Passage:

Sie liebt Deutschland.

Wenn sie von Deutschland spricht, dann nicht so distanziert und geschäftsmäßig wie Kanzler Schröder. Sie schwärmt: „Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen. „


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9 Kommentare

  1. Alex 25. Mai 2005 · 0:26 Uhr

    … „Ich denke an Buchen, Eichen – an Kraniche, Störche“

    Mir kommen die Tränen.

    Die Springer Presse ist kräftig dabei, ihren Lesern Merkel als Kanzlerin schmackhaft zu machen.

    Rührend fand ich ja auch Merkels Auftritt vor 2 Jahren bei Kerner, wo sie sagte, sie sei in ihrer Jugend immer nach Moskau geflogen, um sich die neuesten Beatles-Platten zu kaufen und wie enttäuscht das Volk der damaligen DDR gewesen sei, als diese bei der WM 1974 über die BRD gesiegt hätte.

  2. Marian 25. Mai 2005 · 1:01 Uhr

    Mir fällt zu Angela Merkel immer ihr Geständnis ein, so SMS-begeistert zu sein, dass sie vor lauter Gesimse schon einmal die Rouladen hat anbrennen lassen.

    Dichte Fenster und verkohlte Rouladen – mehr braucht es eigentlich auch nicht, um die Vorstellung der Dr. Angela Merkel von einem modernen Deutschland zu charakterisieren.

  3. Schubie 25. Mai 2005 · 10:30 Uhr

    Dichte Fenster? Hoffentlich dicht genug, dass man Ihren verbalisierten Mist nicht mehr hören muss.

  4. Malik 25. Mai 2005 · 14:33 Uhr

    Geht´s noch inhaltsloser und für Euch peinlich? Macht Ihr schon vor, wie der Wahlkampf aussehen wird? keine Sachthemen – Nur Diffarmierungen und blabla?

  5. Roter Baron 25. Mai 2005 · 15:32 Uhr

    Genau! Da sind wir ja schon fast auf dem Niveau der CDU! Aber Malik: Die Wähler scheinen das zu wollen – sonst hätten Sie ja Jürgen-Ping-Pong-Rüttgers und seine Greisentruppe nicht gewählt.

  6. Weltregierung 25. Mai 2005 · 16:39 Uhr

    Sie wird gewiss ein würdiger Gesprächspartner für Bush werden.

  7. Merlin 25. Mai 2005 · 17:27 Uhr

    „Geht´s noch inhaltsloser und für Euch peinlich? “

    Sachlicher?
    Gerne :-)
    Ich zitiere mal kurz aus einem Interview mit Merkel:
    Ich bin in der DDR aufgewachsen und die mir dort vermittelten Werte sind mir näher als das Programm meiner Partei. Zitat Ende
    Kann jemand verständlich erklären, wie Frau Merkel in dem Fall ein gesamtes Deutschland führen will?
    Vielleicht mit den Werten der ehemaligen DDR?
    Bewahre uns davor, wer kann!

  8. Benno 25. Mai 2005 · 19:02 Uhr

    Es zeugt übrigens mal wieder von einer gewaltigen Chuzpe, Malik, dass ausgerechnet DU mit deinem Polemik-Blog und deinen nicht besseren Einträgen in diesem Blog als erster gegen „Diffamierungen und Bla-Bla“ wetterst. Ich finde es schon fast putzig: Du lässt hier immer den „Wächter der Moral“ raushängen und willst offenkundig mit deinen Positionen ernst genommen werden, scheiterst damit aber jedes Mal gnadenlos und schon im Ansatz. Schlimm genug, dass es auch noch Leute gibt, die dir mit deinen Pöbel-Positionen in deinem Blog noch Recht geben. Aber bekanntlich ist ja unter den Blinden der Einäugige König.

  9. eininder 17. Oktober 2005 · 10:30 Uhr

    So unvorstellbar inhaltslos, hohl und schandhaft wie die Physikerin aus Templin habe ich selten in der deutschen Politik erlebt. Die Armut der CDU wird immer deutlicher je länger sie meint, daß die Physikerin aus Templin wichtig für und beliebt in Deutschalnd sei. Eine Schande, die dem Stuhl und somit das Amt des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland und nicht des Honeckers oder Mielkes der DDR im Ausland beleidigte. Mir macht es Freude und Spaß zugleich zu hören, wenn diese Physikerin aus Templin von der bundesrepublikanischen Geschichte, der Geschichte des deutschen Wirtschaftswunders in den 60er und 70er Jahren so spricht, als wenn sie dabei gewesen wäre oder gar Ludwig Erhard dazu beraten hätte. Mir macht es ebenfalls Freude zu hören, wenn diese Mathematikerin, nein Physikerin aus Templin über die Überschreitungen der 3% Finanzkriterien der EU so sehr künstlich aufregt und dabei mit Können übersieht, wofür diese Überschreitungen stattfinden müssen und wo dazugeörigen Schulden herkommen.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.