Heute abend in den Agenturen gefunden (ddp):

Der Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, fordert die Unions-Parteien auf, das «C» aus ihren Namen zu streichen. Meisner sagte der „Westdeutschen Zeitung“(Samstagausgabe)
laut Vorabbericht, er vermisse die christlichen Grundwerte bei CDU
und CSU. Der Kölner Erzbischof fügte hinzu: „In unserer
gesellschaftlichen Säkularisation erreicht eine christliche
Volkspartei keine Mehrheiten mehr.“


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33 Kommentare

  1. WebSozisBlog 4. Juni 2005 · 7:29 Uhr

    Neuer Name notwendig?

    Da findet sich heute doch im Blog der NWRSPD folgende Meldung:
    Heute abend in den Agenturen gefunden (ddp):
    Der Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, fordert die Unions-Parteien auf, das «C» aus ihren Namen zu streichen. Meisner sagte der &#822…

  2. Simon 4. Juni 2005 · 10:40 Uhr

    Das hört sich ja noch gut aan, aber wenn man das ganze Interview liest, enthält es einige Unverschämtheiten. Zum Beispiel: „Wie könne eine Frau Familienminiterin werden, die selbst geschieden ist und mit einem geschiedenen Mann zusammenleben?“. Damit meinte er Frau Merkel. Außerdem sagt er noch einige „Argumente“ gegen die Ökumene.

  3. politikinside@blogg.de 4. Juni 2005 · 12:55 Uhr

    Das C soll weg!

    Die Union soll sich einen neuen Namen geben! dpa meldet:De…

  4. stefan kleine 4. Juni 2005 · 14:01 Uhr

    Das Meisner einen Hau hat, weiß doch fast jeder ’normale‘ Christ. Und das die CDU nicht den ideen eines Herrn Meissner hinter her dackelt ist nur begrüßen.

  5. Klaus 4. Juni 2005 · 15:34 Uhr

    Wer sagt denn, dass das C für christlich stehen muss. Könnte doch auch für chaotisch oder capitalistisch stehen. Außerdem hat der Glaube, meiner Meinung nach, nichts im Parlament zu suchen. Wird doch von den Türken auch verlangt, wenn sie EU-Mitglied werden wollen.

  6. alexander-sempf.net 4. Juni 2005 · 17:06 Uhr

    Wie wollen sie sich nun nennen?

    Ich habe mich schon oft gefragt, warum die beiden Unionsparteien das “C” in ihrem Namen haben.
    Denn die “christlichen Werte” werden immer nur benutzt, wenn man sie gerade braucht.
    Das sich jetzt auch andere Menschen Gedanken da…

  7. Student aus NRW 4. Juni 2005 · 19:23 Uhr

    Nur mal so zur Erinnerung … viele der westlichen Wertvorstellungen stammen unter anderem aus dem Christentum, gerade wenn man von sozialen Dingen spricht. Das ein Geistlicher sich ins Gespräch bringen will, um dem eigenen Club ein wenig Presse zu bringen, ist eigentlich traurig. Denn den Kirchen laufen die Menschen ja fast noch mehr weg, als den Parteien ;)
    @Klaus: Dich muss ich allerdings fragen, ob du deinen Glauben (was immer das bei einem Menschen ist) ablegen kannst, wenn du irgendeinen Job machst? Oder handelst du nicht viel mehr nach dem an was du glaubst, größtenteils unterbewußt!?
    Man darf die Glaubensdinge nicht in der Verfassung derart haben, dass andere Glaubensrichtungen diskriminiert werden, dem könnte ich zustimmen. Aber den Glauben ablegen kann man nicht…

  8. Klaus 4. Juni 2005 · 21:43 Uhr

    Dinge die für ein Leben miteinander unverzichtbar sind (z. B. Ehrlichkeit, Toleranz, Hilfsbereitschaft), bedürfen für mich keines religiösen Hintergrunds.

  9. Student aus NRW 4. Juni 2005 · 22:07 Uhr

    Den haben sie aber nun einmal, ob es dir gefällt oder nicht! Wenn du in der arabischen Welt aufgewachsen wärst, hättest du andere Werte verinnerlicht. Und wer das leugnet und es vertreiben will, der vergisst seine Wurzeln.

  10. Klaus 4. Juni 2005 · 22:49 Uhr

    Ich bin weder christlich erzogen worden, noch habe ich die Bibel gelesen. Außerdem spielen Werte wie ich sie genannt habe in allen Religionen eine große Rolle. Sie sind kein rein christliches Merkmal.

  11. Student aus NRW 5. Juni 2005 · 13:39 Uhr

    @Klaus: Du willst mich anscheinend nicht verstehen … Toleranz im Islam? Gegenüber Frauen? Frauenrechte im Islam?

  12. Olaf 5. Juni 2005 · 16:24 Uhr

    @Student
    Toleranz in der katholischen Kirche?
    Gegenüber Frauen?
    Frauenrechte in der katholischen Kirche?

  13. Peter 5. Juni 2005 · 16:37 Uhr

    Frauen hatten auch in der christlichen Kultur lange Zeit eingeschränkte Rechte. In der der katholischen Kirche ist das auch heute noch so. Richtig ist allerdings, dass sich viele gesellschaftliche Verhaltensregeln und Gesetze aus z.B. den zehn Geboten herleiten. Solche Regeln gibt es natürlich auch in vielen anderen Kulturen und Religionen, aber in Deutschland stammen sie eben von den Christen. Kein Zweifel. Dass die Union das C im Namen trägt habe ich persönlich immer eher als Abgrenzung empfunden. Man kann nicht Christ sein, und gleichzeitig Kriege rechtfertigen. Die größte Errungenschaft der christlichen Kultur ist für mich der Aufruf zum Frieden. In sofern halte ich die Union für am wenigsten christlich unter allen im Bundestag vertretenen Parteien. Konservativ ist die Union auch nicht wirklich, denn wer konservativ sein will, der will etwas „gutes“ erhalten. Da haben feindliche Haltungen z.B. gegenüber freier Bildung und Umweltschutz wirklich nichts zu suchen. Eine Kritik am Parteinamen mit C kann ich demnach gut verstehen. Hat jemand zufällig den Link zu dem Artikel? Habe ihn im Netz nicht gefunden.

  14. Student aus NRW 5. Juni 2005 · 17:25 Uhr

    .. es gäbe da ja auch noch die evangelische Kirche ;) Man kann schon Christ sein und für die Befreiung von unterdrückten Menschen einstehen. Krieg ist dabei nur das letzte Mittel.
    Mit welcher Bundesregierung ist Deutschland denn international in den Krieg gezogen? Wo stehen die deutschen Soldaten denn jetzt überall seit 1998 ? Der Einsatz am Balkan von deutscher Seite aus war gerechtfertigt, wenn die USA das machen ist das aber nicht gerechtfertigt? Vorsicht, denn der Vorwurf geht schnell nach hinten los, wenn man sich mal mit der Realität auseinandersetzt und nicht nur die alten Lügen und Vorurteile hervorholt.

  15. Klaus 5. Juni 2005 · 18:15 Uhr

    Jetzt noch einmal zum Verständnis: Bei mir gibt es kein Zusammenhang von Handeln und Glaube. Ich handele danach, wie das Gegenüber reagiert und nicht danach, ob ich ewige Glückseligkeit erlangen werde. Außerdem wird in Glaubensbekenntnisse, egal welcher Art, viel zu viel hinein interpretiert.

  16. Olaf 5. Juni 2005 · 18:35 Uhr

    Vorsicht, denn der Vorwurf geht schnell nach hinten los, wenn man sich mal mit der Realität auseinandersetzt und nicht nur die alten Lügen und Vorurteile hervorholt.
    Daher empfehle ich dir deinen Ratschlag selbst zu Herzen zu nehmen.
    Polemik und Stereotype sind Mittel aller Politischen Richtungen. Die bigotten C’s in der Politischen Landschaft haben dies IMHO aber perfektioniert.

  17. Student aus NRW 5. Juni 2005 · 18:35 Uhr

    Was ist denn Handeln, Denken, Reagieren, Agieren für dich? Wenn du nur RE-agierst, dann bist du ja ein ziemlich passiver Typ ;) Also ich kann nur Handeln, Denken, Agieren und Reagieren auf dem Hintergrund meines Wissens, meiner Erfahrung und meiner Erziehung. Und das alles ist nunmal geprägt von deinem Umfeld, ob du willst oder nicht. An was glaubst du denn? Was ist für dich der Zweck deines Daseins?

  18. Peter 5. Juni 2005 · 18:39 Uhr

    @student aus nrw:
    ich habe niemals behauptet, dass ich diese Vorgänge, die Du beschrieben hast, gut finde. Weder bin ich Mitglied oder Sympathisant irgendeiner Partei, noch bin ich ein gläubiger Christ. Ohne Zweifel gibt es aber immer eine bessere Lösung als Krieg. Ich habe nicht behauptet, die CDU wäre zu irgendeinem Zeitpunkt mit irgendwem gegen irgendwen in den Krieg gezogen. Wenn ich allerdings höre, dass ranghohe Parteimitglieder Geldkoffer von Waffenlobbyisten empfangen, und sich danach darüber Ausschweigen, dann sind diese Leute für mich mehr als suspekt.

  19. Student aus NRW 5. Juni 2005 · 18:45 Uhr

    @Peter: Das war darauf bezogen, dass die CDU am wenigsten christlich sei. Wenn dann die Spendenaffäre mal wieder erwähnt wird … schauen wir doch mal auf die aktuelle Lage in der Welt: Schröder nennt Putin einen lupenreinen Demokraten. Schröder will Waffen an China exportieren, also das Waffenembargo trotz aller Menschenrechtsverletzungen aufheben. Schröder will die Türkei in die demokratische EU holen, obwohl dort auch Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Ich denke das dürfte deine Aussage ein bisschen neutralisieren ;) Also Vorsicht mit solchen Einschätzungen wer demokratischer,sozialer,christlicher,menschlicher ist… Denn das S in SPD wäre dann ebenso in Frage zu stellen wie das C in CDU. Die Grünen müssten sich dann ebenso das Grüne, wie auch das Bündnis 90 (wie stark sind sie denn im Osten vertreten?) aus dem Namen nehmen lassen, denn wer verschandelt denn die Umwelt mit Windrädern wie kein anderer? Unter wem konnte denn der BSE-Skandal in Deutschland derart verspätet erst entdeckt werden? Also, meine Bitte: VORSICHT!

  20. Klaus 5. Juni 2005 · 19:38 Uhr

    Mein Dasein hat keinen Zweck. Es wurde mir von meinen Eltern „aufgezwungen“. Die Erde dreht sich auch ohne mich und die 5 Mrd. Mitmenschen.

  21. Student aus NRW 5. Juni 2005 · 19:52 Uhr

    @Klaus: Schade, dass du das so siehst! :-/ Ich sehe das Leben eher als ein Geschenk, auch ohne schwer christlich zu sein.

  22. Klaus 5. Juni 2005 · 20:04 Uhr

    So ist das nun mal, ganz realistisch gesehen. Aber wieso soll das Leben ein Geschenk sein? Das ist doch nur eine Reihe von biochemischen Prozessen.

  23. Peter 5. Juni 2005 · 20:47 Uhr

    @student aus nrw:
    Du hast völlig recht mit Deinen Ausführungen. Ich fand’s auch völlig daneben, als sich Schröder für eine Aufhebung des Waffenembargos gegen China ausgesprochen hat. So etwas ist wenn man so will unchristlich, doch die SPD missbraucht bei all den Fehlern und Fehleinschätzungen, die gemacht worden sind, nicht auch noch eine Religion. Und wenn wir schonmal dabei sind: für welche christlichen Werte steht die Union denn (im Gegensatz zu anderen Parteien)? Ist es denn nicht vielmehr so, dass unter dem Vorwand, christlich sein zu wollen, Stimmung gegen Minderheiten gemacht wird? Gegen Muslime, gegen Homosexuelle, gegen Ausländer, usw. Das ist nicht nur unchristlich, das grenzt schon an Religions-Mißbrauch.

  24. Student aus NRW 5. Juni 2005 · 21:41 Uhr

    @Peter: Das sich eine Partei, selbst wenn sie ein C im Namen trägt, der Realität annähern muss und nicht wie die Kirchen auf einem absoluten Standpunkt beharren kann ist doch klar.
    Zu deiner Frage, was denn noch christlich sei,gerade auch in Bezug auf deine Vorwürfe:
    1. Soziale Bemühungen, auch wenn die den SPD-nahen-Leuten manchmal nicht als allzu sozial erscheinen. Denn was zur Zeit als sozial gilt, ist eher asozial gegenüber einer Mehrheit der Menschen.
    2. Die Türkei zum jetzigen Zeitpunkt nicht in die EU aufnehmen zu wollen (wie im übrigen eine Mehrheit in der EU es derzeit auch nicht will), da die türkische Gesellschaft nicht kompatibel mit dem europäisch, christlich-geprägten Menschenbild und der Lebensweise ist
    3. Homosexuelle: Es ist keine Stimmungsmache gegen eine Minderheit, wenn man Homosexuellen das Recht versagen will zu heiraten. Es ist ein Schutz der ursprünglichsten Sozialform Familie. Keiner will Homosexuellen verbieten ihr Leben zu leben, es geht darum klar zu sagen, was man als erstrebenswert ansieht. Und auch wenn es unbequem ist, viele in der CDU halten es eben nicht für erstrebenswert eine Gesellschaft zu haben in der es homosexuelle Ehen gibt, da die von Natur aus nunmal nicht zum Fortbestehen eines Staates beitragen können. Hart aber wahr.
    4. Stimmung gegen Muslime und Ausländer? Wo denn? Bitte konkret werden und nicht schwammig ungenau bleiben.
    Es bringt nichts, egal von welcher Seite, die andere Partei immer nur, weil sie andere Vorstellungen hat, diskreditieren zu wollen. Man muss über die Ideen und Konzepte streiten, aber nicht immer mit dem Anti-Ausländer-Hammer kommen.

  25. Peter 6. Juni 2005 · 0:25 Uhr

    @nrw-studi:
    Natürlich, ob die Türkei in die EU augenommen werden soll oder kann, und wann das passiert, darüber kann und muss man streiten. Man kann aber nicht wie jüngst Herr Stoiber sagte, es als Partei-Ziel annehmen, den EU-Beitritt der Türkei unter allen Umständen zu verhindern. Das ist Stimmungmache gegen Türken. Herrn Stoiber ist es demnach völlig egal, wie sich die Menschenrechtslage in der Türkei entwickelt, er ist für alle Zeiten dagegen.

    Darüber hinaus gibt es im Netz zahlreiche ausländerfeindliche Zitate vor allem von Unions-Politikern. Zum Beispiel hier:

    http://www.gavagai.de/ausland/HHD06Z.htm

    Dann gibt es auch noch diesen interessanten Filmbeitrag über „Rechtsradikale in der CDU“

    http://www.ndrtv.de/cgi/pan_video/20020606_cdu

    Ganz ehrlich: ich kann mich über alle möglichen Parteien herzlichst aufregen, aber die Union (u.a.) finde ich unwählbar, weil sie mich als Menschen beleidigt.

  26. Student aus NRW 6. Juni 2005 · 10:22 Uhr

    @Peter: Nun ja, abgesehen von einigen wenigen dieser Zitate sind das für mich keine ausländerfeindlichen Äußerungen. Ein Zitat hat übrigens nur dann objektiven Charakter, wenn es im Zusammenhang gelesen wird. Und bei dem von dir geposteten Link ist alles aus dem Zusammenhang gerissen und von daher nicht nachprüfbar. Die Begrenzung der Zuwanderung und Forderung nach mehr Integration finde ich nicht ausländerfeindlich. Ich finde es absolut richtig, dass sich Ausländer integrieren müssen, gerade auch dadurch, dass sie die Landessprache beherrschen. Zudem stehen dort auch Äußerungen von SPDlern, die ins selbe Horn stoßen.
    Wenn wir von Rechtsradikalismus sprechen, dann bitte auch von Linksradikalismus. Jetzt wirst du sagen, der Linksradikalismus geht ständig zurück und ist minimal … da sage ich: Klar, wenn die Linken-Gruppierungen durch den Bund mit Geldern sogar gefördert werden, können sie ja schlecht diese Gruppen als linksradikal führen ;)

  27. Peter 6. Juni 2005 · 14:46 Uhr

    Ne, werde ich nicht sagen. Jede radikale Richtung ist schlecht. Egal ob politisch links oder rechts oder religiös, oder wie auch immer gestaltet. Dumpfe Parolen wie zum Beispiel „Kinder statt Inder“ (Rüttgers), „Stern auf der Brust“ (Koch) und „Juden=Tätervolk“ (Hohmann) zeugen doch ganz klar davon, dass führende CDU/CSU-Politiker mit den Ängsten der Leute spielen und ganz klar Stimmen aus dem braunen Sumpf für sich gewinnen wollen. Ausländer zu integrieren, indem man ihnen unsere Sprache beibringt, ist ein gutes Vorhaben und durchweg positiv. Ihnen allerdings mit Ausweisung zu drohen, wenn sie nicht lernen wollen oder können, ist radikal und gehört verboten. Integrieren sollte man nicht mit Assimilieren verwechseln. Nur weil es auch Linksradikale gibt, kann das auf keinen Fall eine Berechtigung dafür sein, dass es in einer Partei, die sich gemäßigt, mittig oder Volkspartei nennt, Rechtsradikale gibt.

    Siehe auch:
    http://www.wsws.org/de/2003/nov2003/hoh-n11.shtml

  28. Student aus NRW 6. Juni 2005 · 14:53 Uhr

    @Peter: Vereinfachen mag für Wahlkampf-Plakate der SPD ausreichen, leider spiegelt es die Realität nicht angemessen wieder! „Kinder statt Inder“ ist z.B. vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen, und wenn du Anstand hast, dann erwähnst du das auch, worum es dem Herrn Rüttgers dabei ging. Die Reduzierung auf diese platten Parolen ist einfach nicht angebracht! Wenn es Ausfälle bei einigen Politikern links wie rechts gibt, dann ist das absolut zu kritisieren! Aber diese einseitige Propaganda ist von dir, wo du sagst du bist nicht von der SPD und kein Sympathisant, doch äußerst fragwürdig. Wenn wir vereinfachen wollen, dann könnten wir auch noch ganz andere Vokabeln für derzeit führende Politiker in Deutschland finden. Wenn dies geschieht, verwehrt man sich aber dagegen von Seiten der Angesprochenen ausserordentlich. Also hier stimmt was nicht und das sollte klar werden!

  29. Stefan 6. Juni 2005 · 18:37 Uhr

    @Peter & Student:

    Wenn man Eure beiden Beiträge ließt, dann gewinnt man schnell den Eindruck, dass Ihr beide parteipolitisch sicherlich NICHT neutral seit!

    @Student:
    Deine Äußerungen hier sind ebenfalls Propaganda und einseitige (konservative) Statements!

    @peter: Du trägst sicherlich auch ein Parteibuch in der Tasche und zwar von der SPD.

    Aber im Grunde ist Eure Diskussion doch typische oberflächlich geblendete Politiker Antworten! Warum ist es in unserm Land so einfach die „Gegenseite“ zu beleidigen anstatt konstruktiv und kreativ zusammenzuarbeiten? Diese Kindergarten-Sicht führt doch zu nichts! Im WAHLVOLK geht es doch schon lange nicht mehr um: SPD oder CDU! Die Menschen haben doch zu viel Angst um ihr Arbeitsplatz (wenn überhaupt noch welche haben), um sich über die „Juden=Tätervolk“ Sprüche zu kümmern! JEDER WILL DOCH NUR EINES HÖREN:
    1.) Mein Arbeitsplatz ist heute und in baldiger Zukunft SICHER
    2.) Ich kann meinen Lebensstandart einigermaßen halten
    3.) Die Grundwerte (Familie, Umfeld, etc.) ändern sich nicht so schnell, nur weil die EU größer wird!
    4.) und und und

  30. Peter 6. Juni 2005 · 19:45 Uhr

    @student:
    Sicher muss man den Zusammenhang z.B. von Rüttgers-Zitat berücksichtigen. Es ging doch damals um die umstrittene Greencard-Regelung. Es ging aber auch darum, dass ausländische Experten z.B. im IT-Bereich in Deutschland Arbeitsplätze schaffen können, bzw. eine bessere Ausbildung von Fachkräften ermöglichen. In diesem Zusammenhang kann man schon von „Parole“ oder Diskriminierung reden.
    Und um mal beim Thema zu bleiben, worum es hier eigentlich ging: christlich ist solches Verhalten wahrlich nicht.

    @Stefan:
    Nur weil ich die Union kritisiere, heißt das noch lange nicht, dass ich ein SPD-Mitglied sein muss. Ich gehöre nicht dazu, OK? Zudem habe ich hier in der Diskusion mit „Student aus NRW“ mit keinem Wort die SPD gelobt. Das S in SPD könnte man genauso gut kritisieren, doch darum ging es hier nicht.

    PS: die Sache Meisner und das C in CDU ist übrigens ein alter Hut…

    http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=486

  31. Student aus NRW 6. Juni 2005 · 19:56 Uhr

    @Stefan: Dem Grunde nach gebe ich dir Recht ;)

    @Peter: Siehst du, genau das meine ich. Du lässt den wichtigsten Teil der „kinder-statt-inder-„-debatte einfach weg. Es ging um die bessere und schneller Ausbildung / Bildung von Kindern in Deutschland anstatt sich die fehlenden Fachkräfte langfristig aus dem Ausland holen zu müssen.

  32. Peter 6. Juni 2005 · 21:14 Uhr

    @studi:
    Kann es sein, dass wir an einander vorbei reden? Wenn Herr Rüttgers gemeint hätte, dass es völlig in Ordnung sei, ausländische Fachkräfte in Land zu holen, um hier eine bessere Ausbildung zu ermöglichen, dann hätte er „Kinder UND Inder“ gesagt, oder sagen sollen. Die Ausschluss-Taktik „entweder-oder“ zeugte nicht gerade von einer politisch objektiven Betrachtungsweise.

    Was hälst Du davon, wenn wir die Diskusion hier an dieser Stelle beenden, bevor wir uns noch in einzelheiten verlieren? Ich finde wir drehen uns eh nur im Kreis und kommen zu keinem Ergebnis. Es wird sicher noch interessantere Themen geben als das C der Union.

  33. Harry 7. Juni 2005 · 11:11 Uhr

    Leute, wo bleiben die konkreten Vorschläge?!
    Ich denke PEK wäre nicht schlecht. In der vornehmen Version PEC. Für Partei des Entfesselten Capitalismus.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.