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Andrea Nahles, Mitglied im Präsidium der SPD, blogt.

Und gleich ein schönes Zitat im aktuellen Beitrag zur Vereinigte Linke / PDS:
„Vereinigte Linke / PDS. So also soll die neue Linkspartei heißen. Immerhin ehrlich: Es steht drauf, was drin ist: Ein Sammelsurium von alten Männern mit gereckter Faust aus dem Westen und die überalterte Regionalpartei Ost.“


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20 Kommentare

  1. Dieter 11. Juni 2005 · 20:49 Uhr

    Da der Oskar Lafontain zur PDS zum Verhandeln gegangen ist, bekommt er in NRW wo er für die WASG Spitzenkandidat (selbst ernannt?) sein will den ersten Ärger, was ihn wohl nicht gut tut.

  2. Oliver - nicht Zeisberger :) 11. Juni 2005 · 21:31 Uhr

    Finde prima, dass sie sich zu den Bloggern gesellt, aber von ihr hätte ich mir etwas anderes als ein Focus-Blog gewünscht. Es gibt einen Haufen Alternativen dazu.

  3. Sozialdemokrat für Oskar 11. Juni 2005 · 22:26 Uhr

    Ja, ja, alte Männer sind nunmal der Fußabstreifer der SPD. Über die Alten kann man sich lustig machen, sie in den Dreck ziehen und laufend ihre Renten kürzen.

    Die Alten sind die schwachen unserer Gesellschaft, die nichts produzieren, nichts leisten und deshalb nutzlos sind für die Leistungs- und Konsumgesellschaft, welcher sich die SPD mit Haut und Haaren verschrieben hat.

    Ich kenne viele RentnerInnen, die dank der „sozialen“ SPD-Politik mit Mini-Renten auskommen müssen, die unter dem Sozialhilfesatz liegen.
    So dürfen sie wählen zwischen Hundefutter aus dem Supermarkt oder in Containern nach Eß-Abfällen zu suchen.

    Die heutige SPD hat offensichtlich jeglichen Anstand und Respekt verloren, und tritt die Würde der Alten, Schwachen und Kranken unserer Gesellschaft mit Füßen.

    Ich hoffe und bete, daß die SPD bei der Wahl im September nicht die 5% Hürde schafft.

    SPD — PFUI TEUFEL

  4. Bürger 11. Juni 2005 · 22:32 Uhr

    Lacht ruhig (noch), aber Ihr wisst ja: wer zuletzt lacht, lacht am Besten…

    Das linke Protestbündnis wird der SPD schaden, sagen Experten. Darüber hinaus werden ihr bis zu 18 Prozent zugetraut. Diese Zahl halte ich zwar für zu hoch geggriffen, allerdings tun die Selbstzerfleischungen der SPD (und Grünen) und die Äußerungen, den Bundespräsidenten betreffend, ihr übriges.

    Die SPD macht sich zunehmend lächerlich.

    Ach, falsch: sie ist lächerlich.

  5. Mein Parteibuch 11. Juni 2005 · 22:43 Uhr

    Spreeblick gründet Verlag und promotet neues Polit – Blog

    Der nach dem Bildblog zweitpopulärste deutsche Blog beim Schwanzvergleich vom Blogcounter Spreeblick gründet einen Verlag zur Vermarktung von Blogs.
    Neu dabei ist mit lautgeben.de auch ein neugestarteter Polit-Blog, der professionellen Ansprüchen…

  6. Bürger 12. Juni 2005 · 0:25 Uhr

    5-6 Prozent stimmen wohl eher, sorry.

  7. Jens - politikinside.blogg.de 12. Juni 2005 · 2:04 Uhr

    Schade, dass Andrea einen Blog bei Focus macht. Also das hätte ich nie von ihr gedacht, dass sie bei diesem Schwarzen Blättchen Blog-Artikel schreibt..

    @Online-Team Wenn sich Andrea schon in die Blogsphäre begibt, dann sollte sie doch eine passendere Plattform dafür bekommen als den Focus oder? :-) Ja GENAU ich hab unsere geliebten NRWSPD-Blog gemeint *g*

    @Bürger Erstmal Umfragen sind Umfragen und sind noch lange net das Ergebnis am Wahltag und ob das Links-Bündnis überhaupt zustande kommt, ist auch noch nicht ganz sicher. Der Landesverband NRW will ein Bündnis mit einer Urabstimmung kippen und auch in der PDS gibt es mittlerweile Widerstand!

  8. Nobbi 12. Juni 2005 · 2:23 Uhr

    Ein ganz toller Blog, den die Andrea da aufzieht! Bravo! Ich hoffe ja, dass der Blog der Websozis irgendwann auch mal hier verlinkt sein möge ;-). Der Focus-Blog gehört jedoch sicherlich zu den Negativbeispielen. Schade.

    „Ein Sammelsurium von alten Männern mit gereckter Faust aus dem Westen und die überalterte Regionalpartei Ost.“
    Wenn ich ihr jetzt was dazu sagen, wird’s kritisch für mich, oder *gg*? Ich kann Andrea einfach nicht mehr für voll nehmen, tut mir leid. In jedes Mikro reinblöken in jede Kamera grinsen, ja, das kann sie. Und hinterher zurückrudern kann sie auch. Ich finde schon noch die Äußerung in der NRZ von ihr, aufgrund derer ich ihr eine entsprechende Mail geschrieben hatte! Der Tenor ging damals jedenfalls in eine ganz andere Richtung.

    @sfO: „alte Männer sind nunmal der Fußabstreifer der SPD.“
    Blödsinn! Das hat sie damit nicht gemeint, also da muss sogar ich ihr die Stange halten. Das war von Dir ein nettes Eigentor, denn ich kenne den „Erstkommentator“ hier zufällig (nein, hier wurde nix abgesprochen, ich bin öfters hier) und weiß auch sein Alter. Dann wäre er ja auch ein „Fußabstreifer“? Dazu kommen aber bestimmt noch Reaktionen.

  9. Sozialdemokrat für Oskar 12. Juni 2005 · 3:51 Uhr

    @Nobbi

    Bei den „alten Männern“ handelt es sich meiner Auffassung nach um einen figurativen Ausdruck, i.e. er ist nicht wortwörtlich zu nehmen, sondern umfaßt Rentner und Rentnerinnen im engeren Sinne, sowie die anderen von der SPD benachteiligten schwachen Gesellschaftsmitglieder im weitesten Sinne, wie etwa die Kranken, Behinderten, Obdachlosen und Arbeitslosen.

    Es sei denn, ich habe mich insofern geirrt, als daß Frau Nahles stattdessen eine sexistische, männerfeindliche Aüßerung gegenüber den von ihr verachteten „alten Männern“ tätigte.

  10. WebSozisBlog 12. Juni 2005 · 11:05 Uhr

    Von Herzen Links: Andrea Nahles blogt

    Da schreibt z. B das NRWSPD Blog, dass Andrea Nahles, die momentane Vorzeigelinke der SPD, nun auch unter die Blogger gegangen ist.

    Sehr gelungen finde ich den Titel des Blogs. “Von Herzen links”, das strahlt Wärme und Überzeugung aus.
    We…

  11. Klaus 12. Juni 2005 · 19:44 Uhr

    @Sozialdemokrat

    Du solltest vielleicht mal über dein Pseudonym nachdenken und nicht über Dinge, von denen Du wohl nicht betroffen bist. Als Arbeitloser und ALG II bin ich von der SPD keineswegs benachteiligt. Da ja Oskar weder mir Rot-Grün noch mit Schwarz-Gelb zusammen arbeiten will, frag ich mich nur, was er in Berlin will. Abkassieren?

  12. Sozialdemokrat für Oskar 12. Juni 2005 · 21:08 Uhr

    @Klaus

    Was ist denn an meinem Nick auszusetzen? Bin nämlich Hardcore-Sozialdemokrat, der wie Oskar enttäuscht ist vom Verrat der SPD-Bonzen an der Sozialdemokratie.

    Daß Du ALGII Empfänger bist, kauf ich Dir nicht ab, Klaus. Rechne doch mal die Differenz zwischen früherer Alohilfe und heutigem ALGII aus, und Du wirst ein AHA-Erlebnis haben — es sei denn, Du bist ein Asket, der sich mit ein paar Almosen zufrieden gibt.

  13. Klaus 12. Juni 2005 · 21:25 Uhr

    Ich würde sagen du bist eher Hardcore-Polemiker, wie Oskar. Wenn Du mir nicht glaubst, dass ich ALG-II bekomme, soll ich Dir meinen Bescheid schicken oder vielleicht die Vereinbarung für meine MAE? Ich habe ein Plus von fast 200 EUR mit ALG II im Vergleich zur AlHi. Ich muss sagen, ich kann mit den 345 EUR prima leben. Wenn man weiß, wo man was billiger oder kostenlos bekommt, ist das ja auch kein Problem. Also, was besseres konnte mir gar nicht passieren.

  14. Sozialdemokrat für Oskar 14. Juni 2005 · 3:35 Uhr

    @ Klaus

    Zitat:“…Hardcore-Polemiker, wie Oskar.“

    Was den Oskar auszeichnet und deshalb zur einzigen wählbaren Alternative macht, sind Ehrlichkeit, Gerechtigkeitsempfinden und Einstehen für die sozialen Belange der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, die sich aus Arbeitnehmern, Erwerbslosen und Rentnern zusammensetzt. Auch schwer oder chronisch Kranke sowie Behinderte und Pflegebedürftige sind Mitbürger, die Oskar nicht im Stich läßt.

    Die heutige Schein-SPD hingegen arbeitet eifrig daran die soziale Marktwirtschaft abzuschaffen und stattdessen den Raubtierkapitalismus aus vergangenen Jahrhunderten wiedereinzuführen.

    Dies stellt nichts anderes als einen Hochverrat an die Ideale und Werte der Sozialdemokratie dar!

    Zitat:“Ich habe ein Plus von fast 200 EUR mit ALG II im Vergleich zur AlHi. Ich muss sagen, ich kann mit den 345 EUR prima leben. Wenn man weiß, wo man was billiger oder kostenlos bekommt, ist das ja auch kein Problem. Also, was besseres konnte mir gar nicht passieren.“

    Einfache Rechnung: 345 € – 200 € = 145 € AloHilfe.
    Mit einem Leistungssatz der AloHilfe von 53% betrug Dein Leistungsentgelt folglich 274 € = Nettovergütung Deiner ehemaligen Arbeitsstelle.

    Diese Berechnung zeigt jedoch auf, daß Du mit 274 € unmöglich Deinen Lebensunterhalt bestreiten hättest können, i.e. Miete, Lebensmittel, Versicherungen etc.

    Jeder ökonomisch denkende Bürger hingegen hätte mit der Inanspruchnahme von Sozialhilfe einen Regelsatz von knapp 300 € erhalten, plus Beihilfen, plus Übernahme der Miet- und Heizkosten. Auch die Kosten von Arztbesuchen und Behandlungen wären vollständig übernommen worden.

    Deswegen kaufe ich Dir Deine Geschichte nicht ab, Klaus! Und glaube nicht, daß die Wähler sich von der SPD weiterhin für dumm verkaufen lassen.

    Weißt Du überhaupt, was Eure Parteibonzen so abkassieren? Allen voran der liebe Gerd und Münte?

  15. Klaus 14. Juni 2005 · 8:18 Uhr

    Pseudo-Sozialdemokrat: glaube was du willst, die Realität sieht jedenfalls anders aus.

  16. Sozialdemokrat für Oskar 14. Juni 2005 · 10:44 Uhr

    @ Klaus

    Wie sieht denn die Realität aus? Stimmt nun meine Berechnung oder nicht?

    Weder mich noch die Wähler können Schein-Sozialdemokraten hinters Licht führen.

    Die heutige SPD verdient ihren Namen nicht und sollte sich mit Grünen, Union und FDP in die NLED (Neoliberale Einheitspartei Deutschlands) analog zur SED zusammenschließen und als NLED auch zur Bundestagstagswahl antreten. Damit ließen sich wenigstens Millionen von Wahlkampfkosten einsparen.

  17. Mo 14. Juni 2005 · 15:04 Uhr

    @SfO
    Schön, dass Du definierst was Sozialdemokratie ist.
    Schön, dass Du weißt ob andere hier im Blog die Wahrheit erzählen oder nicht.
    Die Art, wie Du hier schreibst, wie Du andere angreifst und beschimpfst ist nicht gerade das was ich unter Sozialdemokratie verstehe.
    „Weißt Du überhaupt, was Eure Parteibonzen so abkassieren? Allen voran der liebe Gerd und Münte?“
    Hat Dein Oskar eigentlich kostenlos mit dem Gauweiler in der Bildzeitung geschrieben, oder kassiert Oskar kein Geld? Was macht den Unterschied und was willst Du uns damit mitteilen?
    „Auch schwer oder chronisch Kranke sowie Behinderte und Pflegebedürftige sind Mitbürger, die Oskar nicht im Stich läßt.“
    Ist Dein Oskar nicht zurück getreten als ehr die Verantwortung hatte? Hat er damals niemanden in Stich gelassen? Was meinst wiviele von uns damals mit Lafontaine gekämpft hätten um die SPD zu bewegen. Aber einer hat die demokratischen Linken in der SPD im Stich gelassen – Dein Lafontaine.
    Und Menschen, die so Bloggen wie Du bilden den Kern dieser WASG. Eine Gruppe von zu besserwisserhaften Äußerungen neigenden „Wahren“ Sozialdemokraten. Alle Ortsvereine haben durchgehend solche Meckerköppe, die bis auf Meckern nichts beigetragen haben. Jetzt haben diese eine eigene Partei – Gut für die Sozis. Innerhalb von 1-2 Jahren werdet ihr Euch genügend zerfleischt haben.
    Schade, dass dadurch die Linke insgesamt an Kraft verliert.
    Es kann sein, dass die Prozente die WASG und PDS holen, die CDU an die Macht führen. Dann sind Genossen, wie DU mitverantwortlich für jede Sozialkürzung, die SPD nicht mehr verhindern kann.
    Aber für die „Wahren Linken“ kommt es ja nicht unbedingt darauf an Menschen zu helfen, sondern Recht zu bekommen. Vielleicht könntest Du mal überlegen, ob es nicht eine Menge Menschen gibt, die eine Starke SPD besser gebrauchen kann, als das Du ein gutes Gewissen hast?

    Aber hab Du nur mal weiter Recht

    Ciao

    Mo

  18. Klaus 14. Juni 2005 · 21:03 Uhr

    @Mo: und weil Oskar der einzig wahre Menschenfreund der Republik ist, wurde er auch nicht Bundeskanzler. Schon damals haben die Wählerinnen und Wähler im nicht das Vertrauen ausgesprochen, was er gern gehabt hätte. Der einzige Grund für die Leute WASG zu wählen ist Protest und nicht deren Programm oder deren Showstars.

  19. Sozialdemokrat für Oskar 18. Juni 2005 · 14:29 Uhr

    Zitat Mo: „Ist Dein Oskar nicht zurück getreten als ehr die Verantwortung hatte? Hat er damals niemanden in Stich gelassen? Was meinst wiviele von uns damals mit Lafontaine gekämpft hätten um die SPD zu bewegen. Aber einer hat die demokratischen Linken in der SPD im Stich gelassen – Dein Lafontaine.“

    Werter Mo,

    Dein Versuch, mich für dumm zu verkaufen, ist einfach lächerlich. Jeder weiß, daß Oskar den asozialen Kurs der SPD nicht mittragen wollte und deshalb von seinen lieben „Genossen“ hinausgeekelt wurde.
    Sein Versuch, eine sozialdemokratische Politik zu machen, wurde von diesen Genossen sabotiert.
    Folglich blieb ihm nichts anderes übrig, als sein Amt niederzulegen, wenn er sich nicht des Verrats an der Sozialdemokratie und somit am Volke schuldig machen wollte.

    Der Bürger weiß auch um die hervorragenden politischen Leistungen Oskars in seiner Funktion als Oberbürgermeister und Ministerpräsident — Leistungen, um deretwegen er von seinen ehemaligen Genossen noch immer beneidet wird.

  20. Lewe 8. Juli 2005 · 0:14 Uhr

    5 ist keine gerade Zahl.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.