Zur Zeit gibt es viel Medienrauschen um das geplante Wahlbündnis zwischen WASG und PDS. Die Alt-Sozialisten Ost tuen sich leichter mit der Idee eines Wahlbündnisses als die Alt-Sozialisten West. Bei der WASG formiert sich gerade der Widerstand gegen das Wahlbündnis. Zumal das von der PDS vorgestellte Logo die WASG schon gar nicht mehr nennt, wie www.wortfeld.de treffend analysiert.
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In Berlin haben sich bereits beide Seiten dagegen entschieden, bei der Abgeordnetenhauswahl 2006 gemeinsam anzutreten.

Die freiepresse meldet:

„Schärfere Töne kamen von der Berliner PDS. Die Partei begrüßte zwar ebenfalls das geplante Bündnis, erklärte jedoch, sie wolle WASG-Kandidaten nicht auf ihren Listen akzeptieren. «Ich habe nicht vor, mit der WASG zu verhandeln», sagte PDS-Landeschef Stefan Liebich.

Unter dem Titel Unten tief Rot, oben satte Bürgerlichkeit findet sich ein schöner Kommentar im wahlblog.de

Mein ganz persönlicher Tipp: Die Diskussion um das Wahlbündnis wird der Anfang vom Ende der WASG sein.


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8 Kommentare

  1. Sozialdemokrat für Oskar 12. Juni 2005 · 12:23 Uhr

    Keine Sorge: Die WASG ist weder verschwunden noch wird sie verschwinden. Denn mit Oskar als Spitzenkandidat wird sie in den Bundestag einziehen — und das auf Kosten von SPD-Wählerstimmen ;)

  2. dirk 12. Juni 2005 · 15:10 Uhr

    was die wasg von der pds hält, schreiben sie auf ihrer internetseite:
    http://www.w-asg.de/833.0.html?&%5bres%5d=1024

  3. torsten-hofer.de 12. Juni 2005 · 16:03 Uhr

    PDS-Liebich: Linksbündnis ja, aber ohne WASG…!

    Mjam, mjam, mjam!
    Lecker, lecker, lecker!
    Schmatz, schmatz, schmatz!
    Diese Geräusche kann man zurzeit aus dem Rosa-Luxemburg-Haus hören. Dort, in der Parteizentrale der PDS, läuft dem Gregor, dem Lothar und dem Bodo das Wasser im Munde zusammen, wenn …

  4. Klaus 12. Juni 2005 · 19:31 Uhr

    Was will man auch von einer Partei erwarten, die sich für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer ausspricht, deren Mitglieder aber nicht in der Lage sind, zu erklären, wie es funktionieren soll. Schließlich wurde die Vermögenssteuer aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichtes abgeschafft und nicht, weil es den Reichen schlecht geht.

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