Frisch aus den Agenturen: Die FDP hat jetzt ihre Minister benannt:

„Der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende Andreas Pinkwart verlässt den Bundestag und wechselt ins neue Düsseldorfer Kabinett. Pinkwart soll in der künftigen Regierung von CDU und FDP Innovationsminister und stellvertretender Regierungschef werden. Der bisherige FDP-Fraktionschef Ingo Wolf soll das Amt des Innenministers übernehmen.“


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4 Kommentare

  1. Klaus 12. Juni 2005 · 19:10 Uhr

    Was ist das denn „Innovationsminister“. Hat Pinkwart dann die gleichen Kompetenzen wie seiner Zeit JR als „Zukunftsminister“? Da soll noch mal einer sagen (insbesondere die Springer-Clique), die Roten wären Raffkes.

  2. Jens - politikinside.blogg.de 12. Juni 2005 · 19:47 Uhr

    Gute Frage! Also ich frage mich echt was diese bescheuerten Bezeichnungen immer sollen! Aber scheint irgendwie ne Mode bei der Union zu sein, mit solchen Bezeichnungen, die Menschen zu blenden.

  3. Benno 13. Juni 2005 · 0:31 Uhr

    Wirklich überraschend finde ich ja, dass die FDP ihren bisherigen Spitzenkandidaten nicht zum stellvertretenden Ministerpräsidenten kürt. War das etwa die Bedingung, damit sich Herr Pinkwart von Berlin nach Düsseldorf bequemt?

    Und ich konnte mir bislang noch nicht vorstellen, was das von der FDP angekündigte „neue NRW“ eigentlich bedeutet. Seit heute weiß ich es: Es bedeutet, dass die Partei ihre beiden mit Abstand blassesten Köpfe ins Kabinett des wichtigsten deutschen Bundeslandes entsendet und ein junges Gesicht wie Robert Orth auf seinem Posten als einfacher Landtagsabgeordneter festbacken lässt. Ich bin von so viel Aufbruchstimmung echt beeindruckt!

  4. Roter Baron 13. Juni 2005 · 10:37 Uhr

    Nun, wer hat denn hier an Innovation geglaubt?
    Und ganz im Ernst, wieso sollten sich ausgerechnet die konservativen Parteien in die Zukunft bewegen?
    Ich erwarte von den kommenden viereinhalb Jahren nichts als blosse Aussitzerei – mit Ausnahme einiger schmerzhafter sozialer Einschnitte und sprunghaft steigender Arbeitslosigkeit.
    Aber auch da sollte man sagen: Der Wähler hat gesprochen. Amüsanterweise trifft es wohl die Wählrgruppen ziemlich stark, die dieses Mal überwiegend die CDU gewählt haben: Arbeiter, kleine Angestellte, Arbeitslose.
    Eine gewisse Schadenfreude stellt sich da doch ein… – leid tut es mir um alle Menschen in NRW, die sich nicht blenden lassen haben und jetzt das „Übel von Düsseldorf“ ertragen müssen.

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