Frisch aus der Wahlkampfbilderproduktion:

Vorsicht82.gif
via: WebSozisBlog

Linkspartei_web.jpg
via: Webnobbis Blog

Angesichts der stetig wachsenden Zahl von SPD-Blogs fragt sich wahlblog05 bereits:

„Führt die SPD einen Blog-Wahlkampf? Wenn, dann macht sie es wohl richtig, einzelne kleine Blogs, individuelle Persönlichkeiten, pointierte Meinungen.“


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16 Kommentare

  1. Sozialdemokrat für Oskar 21. Juni 2005 · 21:38 Uhr

    Nun, es ist doch anhand der Umfrageergebnisse klar, daß ab Herbst die Union an die Regierungsmacht gelangen wird. Da kann auch ein Wahlkampf mittels Blogs nichts mehr ändern.

    Ich denke es ist an der Zeit, daß die SPD ihr endgültiges Scheitern realisiert und wenigstens noch einen würdevollen Abgang begeht anstatt sich sinnlos in einem auswegslosen Wahlkampf zum Gespött des Volkes zu machen.

  2. Fredson 21. Juni 2005 · 22:41 Uhr

    Wenn jetzt schon Banner und Blogs wie Pilze aus dem Boden schießen, was passiert dann erst, wenn der Wahlkampf so richtig Fahrt auf nimmt? Ich hoffe Lumma und Kollegen haben ordentlich Webspace gebunkert.

  3. Nobbi 22. Juni 2005 · 0:54 Uhr

    @SfO: Wir WebSozis hatten bereits eine Stunde nach Gerhards und Müntes Ankündigung die ersten Banner fertig. Die Seiten unter meiner Betreuung waren sofort damit ausgestattet. Warum sollen wir nicht wahlkämpfen? Blödsinn!

    @Fredson: Bin ich auch mal gespannt. Beim letzten Mal ging das mit den neuen Bannern wie das Brötchenbacken. Da kam man nicht mehr hinterher. Wird dieses Mal auch so sein – oder ist schon wieder so *g*. Man kann die Schöpfungen gar nicht alle unterbringen.

    Es ist bannermäßig von unserer Seite her jedenfalls einiges zu erwarten, wobei auch Banner aus 2002 immer noch ihre Gültigkeit haben… ;-)

  4. Sozialdemokrat für Oskar 22. Juni 2005 · 2:26 Uhr

    @ Nobbi

    Solch manische Umtriebe der SPD vor einer Wahl, die schon längst zugunsten der gegnerischen Parteien entschieden ist, erinnert mich an die letzten Tage des Dritten Reichs, in denen mit fanatischem Aufgebot noch kurz vor dem schon lange Zeit vorher bekannten sicheren Ende des Nazi-Regimes versucht wurde, den Untergang abzuwenden.

    Welche Verblendung, welche Verbohrtheit!

  5. Benno 22. Juni 2005 · 8:44 Uhr

    @SfO:

    So, so – wenn einem die Argumente ausgehen, schwingt man die Nazikeule. Wo bleibt eigentlich dein Geschichtsbewusstsein? Jedem Deutschen sollte es sich verbieten (zumal für so eine miese politische Agitation), dermaßen pietätlos mit unserer heiklen Geschichte umzugehen. Insofern hat sich für mich die Frage, WER hier verblendet und verbohrt ist, schon längst beantwortet.

  6. Fredson 22. Juni 2005 · 9:57 Uhr

    Aus gegebenem Anlass, ein kurzer Ausflug in die Morphologie des Internet:

    „Trolle bewegen sich vor allem in Diskussionsforen und Newsgroups, aber auch in Wikis und auf Mailinglisten. Ihr Ziel ist es, Diskussionen um ihrer selbst willen auszulösen oder zu betreiben, ohne wirklich am Thema interessiert zu sein, wütende Antworten auszulösen, Menschen mit anderer Meinung zu diskreditieren oder eine Diskussion zu sabotieren, indem eine unangenehme Atmosphäre geschaffen wird. (zit. nach Wikipedia, „Troll(Internet)“)

    Auch wenn in der politischen Diskussion, die hier, obwohl es sich nicht um ein Forum handelt, auch ihren PLatz findet, keine Meinung blöd genug ist nicht von irgendwem vertreten zu werden, erkennt man den Troll vor allem an seiner immer provokanteren Ausdrucksweise. Wenn also, jetzt mal ganz hypothetisch, ein Kommentator seine sozialromantische Linie aufgibt und zunehmend Nazi-Jargon verwendet, nachdem er bemerkt hat, dass er damit mehr empörte Antworten bekommt, dann handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Troll, nicht einfach um einen politischen Irrläufer, den es u.U. zu kommentieren lohnt.

    Und für Trolle hat sich die Regel
    Don’t feed the trolls !
    bewährt.

  7. Roter Baron 22. Juni 2005 · 12:22 Uhr

    Da würde ich mich Fredson einmal anschließen.
    Könnte ja demnächst auch mal als „Rechtsaußen für Jürgen gegen Bildung“ posten und Unsinn verbreiten… – nun, das wäre mir dann doch zu dumm.

  8. Sozialdemokrat für Oskar 23. Juni 2005 · 1:31 Uhr

    Zurück zum Thema, Genossen.

    Frisch aus der Wahlkampfbilderproduktion via Webnobbis Blog: „Alles fest im Griff. Die neue Linkspartei.“

    Nobbi, hast Du Dir das etwa selbst ausgedacht?
    Wenn ja, so bist Du bei uns in der neuen Linkspartei herzlich willkommen — wir brauchen Visionäre und kreative Köpfe wie Dich :)
    Gestern Abend tickerte es tatsächlich wie ein Lauffeuer durch alle Nachrichtenagenturen: Um mit der WASG bei der Bundestagswahl im September antreten zu können, will sich die PDS laut Bisky in «Die Linkspartei» umbenennen.

    Und laut neuester FORSA-Umfrage werden wir mit 9 % der Wählerstimmen drittstärkste Partei im Bundestag. Das gibt nen Ruck durch Deutschland. . .

    Ein dreifaches Hoch, Hoch, Hoch, auf Oskar und die neue Linkspartei!!!

  9. Nobbi 23. Juni 2005 · 13:55 Uhr

    @SfO: Du meinst die Banner? Nee nee. Da will und kann ich mich nicht mit fremden Federn schmücken, für sowas sind andere zuständig ;-). Aber die eigene Meinung ist tatsächlich meine eigene Meinung ;-).

  10. Sozialdemokrat für Oskar 23. Juni 2005 · 15:15 Uhr

    @ Nobbi,

    Macht nichts — Hauptsache, Deine Meinung paßt zur „Die Linkspartei“ :)

    Mein Angebot, Mitglied bei der WASG zu werden, bleibt deshalb bestehen, was natürlich auch für alle anderen Leser mit sozialem Gewissen gilt.

    Guckt mal hier:
    http://www.wasg-nrw.de/
    Mit einem Klick mehr könnt Ihr schon Mitglied werden!

    Seien wir realistisch: Die Freßnäpfe der SPD sind leer, deren Anführer schmeißt vorzeitig das Handtuch, und das enttäuschte Volk ruft nach einer Partei, die für die im Grundgesetz postulierte soziale Marktwirtschaft eintritt und damit soziale Gerechtigkeit schafft.

    Die WASG — demnächst in „Die Linkspartei“ umbenannt — wird drittstärkste Partei im Bundestag werden. Dies ist u.a. durch die Ergebnisse der neuesten FORSA-Umfrage belegt.

    Wer ein echter Sozialdemokrat ist, wird sich bei der WASG/Die Linkspartei zu Hause fühlen und kann mit einer politischen Karriere rechnen, die in der Rest-SPD schon längst nicht mehr möglich ist.
    Wo sonst, außer der jungen Linkspartei kann man denn heutzutage von 0 auf 100 durchstarten?

  11. Nobbi 24. Juni 2005 · 9:35 Uhr

    @SfO: Nee, ich bin und bleibe in der SPD! In die SPD bin ich übrigens nicht eingetreten, um „politische Karriere“ zu machen… Und mit Pöstchen bin ich auch nicht zu locken.

  12. robert jahn 24. Juni 2005 · 18:34 Uhr

    Das ist dann wohl auch der Hauptgrund, warum LamentoLafo in die WASG eingetreten ist. Die besteht dann wohl aus haufenweise SPDlern, die bei der Beförderung übergangen wurden.

    Zurück zum Thema:
    Ich find es schon beindruckend, was sich da an Potential im Netz sammelt, für die SPD.

  13. Sozialdemokrat für Oskar 25. Juni 2005 · 4:30 Uhr

    @ Nobbi & Robbi,

    Die WASG braucht sicherlich keine Mitglieder, die sich aus purer Karrieregeilheit engagieren, sondern überzeugte, waschechte Sozialdemokraten, wie z.B. unsere Spitzenleute Oskar Lafontaine und Klaus Ernst. Politische Karrieren sind logische aber nicht zu verachtende Boni. Wie der Klaus schon sagte: „Die SPD ist soweit nach rechts gerückt, daß links von ihr viel Platz entstanden ist.“

    Was eine evtl. Mitgliedschaft bei der WASG betrifft, so möchte ich den Klaus ein zweitesmal zitieren: „Mir ist das wurscht, ob der Mitglied ist, so lange er mitmacht.“

    Das kann sicherlich auch als „diskretes“ Mitmachen verstanden werden, d.h. wer zur Zeit noch bei der Rest-SPD ist, kann auch dort seinen Beitrag zum sozialdemokratischen Wiederaufbau leisten.
    Zum geeigneten Zeitpunkt werden u.a. unsere „Schläferzellen“ in der Rest-SPD aktiv werden, um gemeinsam mit den Kollegen der WASG/Die Linkspartei die Ehre der SPD wiederherzustellen. . .

  14. Nobbi 25. Juni 2005 · 16:44 Uhr

    Na bravo! In dem Zusammenhang von „Schläferzellen“ zu schwadronieren zeigt doch schonmal, womit wir es hier zu tun haben.

    Da passt dann auch noch das hier mit hin: http://www.n-tv.de/547749.html

  15. Hans 27. Juni 2005 · 21:50 Uhr

    Lustig, wie die SPD jetzt die gleiche Rote Socken Kampagne fährt, wie vor Jahren die CDU. Dabei vergessen die SPD-Bonzen wohl, daß sie mit der SED-PDS in vielen Bundesländern, insbesondere in der Hauptstadt paktieren. Jaja. Immer schön verlogen…

  16. Nobbi 28. Juni 2005 · 12:47 Uhr

    Nö, Hans. Dazu habe ich persönlich auch meine Meinung bei mir deutlich gemacht. Wenn die Zusammenarbeit regional (!) „geht“ und gewünscht wird (von den Wählern), dann bitte. Ich kann mir das nicht anmaßen, darüber ein Urteil zu fällen, was in den östlichen Bundesländern diesbezüglich los ist.

    Und dass wir mit den „roten Socken“ durchaus entspannt umgehen, diesen Beweis findet man u. a. hier:
    http://www.red-onliners.de/index.php?mod=article&op=show&nr=105&query=&menu=3
    ;-)

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