Aber wir arbeiten dran, dass das wieder anders wird.


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13 Kommentare

  1. Roter Baron 22. Juni 2005 · 12:17 Uhr

    Einer der traurigsten Tage in der Geschichte unseres bis dato so erfolgreichen Bundeslandes.
    Ab heute gilt:
    Mehr Markt
    Weniger Bildung
    Weniger soziale Gerechtigkeit

  2. Oliver - nicht Zeisberger :) 22. Juni 2005 · 12:36 Uhr

    Ich dachte immer, dass der Markt alles regele?

    Nein, Scherz bei Seite. Ein dunkler Tag für NRW. Das stimmt wohl. In Weniger als fünf Jahren ist aber Zahltag.

  3. Tuotrams 22. Juni 2005 · 13:14 Uhr

    110 Milliarden Euro Schulden, 8 Mrd Euro Neuverschuldung – die SPD hat leider nichts als verbrannte Erde hinterlassen. (Deswegen ist Steinbrück übrigens auch so froh den Job nicht machen zu müssen)

    Umso wichtiger das der Zauderer Rüttgers nach einem Merkel-Sieg bei der Bundestagswahl den Sanierungskurs verschärft. Da sehe ich insbesondere Tiefschwarz für die Bergleute – die Meinung in der CDU tendiert mittlerweile dahin die Verträge mit der RAG „Nachzuverhandeln“ unter der Drohung die Zahlungen nach 2008 komplett einzustellen.

    Also Rüttgers, gestalten kann man ohne Geld eh kaum was – profilier dich als Sanierer und als Wahrer der Verfassung.

  4. Nobbi 22. Juni 2005 · 13:19 Uhr

    Ich kann mich Dirk, Roter Baron und Nicht-Zeisi *g* nur anschließen. Aaaaber: Was nicht verschwiegen werden darf und mir doch ein Schmunzeln entwischen ließ: Rütti haben immerhin 2 eigene Leute nicht gewählt, bei Peer war es damals so, dass er sogar Stimmen aus der Opposition bekommen hatte ;-). Nur mal so. Zur Erinnerung…

  5. Benno 22. Juni 2005 · 13:55 Uhr

    Klar, das ist wirklich kein schöner, kein fröhlicher Tag für uns. Mir wäre es mindestens tausendmal lieber gewesen, wenn sich heute Peer wieder auf seinen angestammten Platz an der Regierungsbank hätte setzen können. Und die Proteste der Studenten, Schüler, Alleinerziehenden und Bergleute machen noch einmal deutlich, dass das heute für viele nun wirklich kein Tag der Freude, sondern ein Tag der Angst ist. Und darüber sollte niemand im neuen Regierungslager so einfach hinweggehen.

    Andererseits sehe ich den heutigen Tag aber auch kämpferisch: Denn ab heute beginnt der Wiederaufstieg der NRWSPD. Und ab heute müssen mal die „Anderen“ beweisen, ob sie’s überhaupt besser können (was ich nach wie vor bezweifle). Jetzt haben die also die Bringschuld – und insofern bin ich sehr auf die kommenden fünf Jahre gespannt.

  6. Jens - politikinside.blogg.de 22. Juni 2005 · 17:37 Uhr

    Als Sozialdemokrat muss man dies sicherlich als schwarzen Tag für NRW sehen, allerdings sollte man der neuen Landesregierung eine Chance geben. Wobei ich sagen kann das „Rolle“-Rüttgers die ersten Kredite schon verspielt hat. Man wollte keine Schulden mehr machen, aber er sagt doch selbst, dass die nächsten 5 Jahre keinen verfassungskonformen Haushalt für NRW geben wird. Also hätten wir da schon den ersten Bruch eines Wahlversprechens, wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legen würde. Aber Wahlkampf ist Wahlkampf und ist der vorbei, hat man die Versprechen schnell vergessen ;-)

    Ich sehe es wie Benno, nun gab es einen weiteren Schritt zum Neuanfang der NRWSPD. Und wir werden kämpfen! Und NRW bleibt sozialdemokratisch auch wenn es derzeit von der Union-FDP regiert wird.. In 5 Jahren wird abgrechnet und dann wird hoffentlich Rüttgers sein Grinsen vergangen sein!

  7. Hokey 22. Juni 2005 · 18:24 Uhr

    Was für ein schwarzer Tag für NRW! Fünf Jahre Rüttgers am Stück – und wehe, es beklagt sich einer. Fünf Jahre und das, obwohl doch schon die Wahlkampfdrohungen eine Rolle rückwärts waren…

  8. Sozialdemokrat für Oskar 23. Juni 2005 · 0:21 Uhr

    „In der Hölle werden sie zurechtkommen, dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.“ (Matthäus 25,30)

    Tja, werte Genossen:

    Unter Lafontaine wäre die SPD nicht in ihr Verderben gerannt.
    Bedankt Euch also bei Eurem „Autokanzler“ für die schwarze Bescherung. . .

  9. Bürger 23. Juni 2005 · 8:17 Uhr

    @ Roter Baron:

    Wenn Du aufmerksam gewesen wärest, wäre Dir aufgefallen, dass die neue Landesregierung diverse Änderungen im Bildungswesen vornehmen will und wird.

    Sie wird 4000 neue Lehrer beschäfigen. – Im Gegensatz zu rot-grün, die das Schulwesen hat völlig verkommen lassen unter Hinweis auf die präkäre Haushaltslage.

    Da kann ich nur lachen. Hätte mal rot-grün ihre Hausaufgaben richtig gemacht und endlich Geldverschwendungen wirkungsvoll bekämpft…

    Warum wurde rot-grün abgewählt? Weil die Mehrheit der Wähler kein Vertrauen mehr in diese Parteien hat. Weil rot-grün das Land in den Keller gezogen hat.

    Da braucht sich die SPD nicht zu wundern, wenn sie es „nicht wieder“ machen dürfen.

    Jürgen Rüttgers wurde erst gestern zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Kann man wirklich schon jetzt und heute sagen, was in den nächsten fünf Jahren passiert? Ich sage nein.

    Kann man seine Arbeit schon jetzt beurteilen? Ich sage nein.

    Hört endlich auf, Euch lächerlich zu machen. Das Land hätte es nicht verdient, weiter von der SPD regiert zu werden. Wer den Schuldenstand auf ein historisches und unvernünftiges Hoch treibt, ist in der Opposition besser aufgehoben.

  10. Hokey 23. Juni 2005 · 10:47 Uhr

    Lieber Bürger. Wie „fähig“ unser „Landesvater“ in Bildungssachen ist, hat er gestern in einem Radiointerview bewiesen.
    http://www.20six.de/Hokey/archive/2005/06/22/1nyvqlt29eu9v.htm

    Ein paar Wahlkampfplacebos haben dem Volk noch nie geschadet…

  11. Benno 23. Juni 2005 · 11:56 Uhr

    @Bürger:

    Punkt 1: Rot-Grün HATTE bereits 4000 neue Lehrer eingestellt (wohlgemerkt: anders als alle anderen Bundesländer!) und hätte die Neueinstellungen auch weiter fortgesetzt.

    Punkt 2: Auch darüber hinaus zieht das Argument absolut nicht, Rot-Grün habe das Schulwesen „völlig verkommen lassen“. Das neue Schulgesetz vom Januar dieses Jahres hat mit zentralen Abschlussprüfungen, dem Abi nach 12 Jahren und verstärkten Qualitätstests durch unabhängige Prüfer neue Maßstäbe gesetzt – und dafür auch überparteiliche Zustimmung geerntet. Im Übrigen sind das allesamt Maßnahmen, die auch die neue Landesregierung übernehmen wird. Und: Rot-Grün hat es geschafft, dass für viele Eltern (leider noch nicht für alle, weil das Netz noch nicht so umfassend ausgebaut ist) Familie und Karriere vereinbar sind – dank der Offenen Ganztagsschulen. Inwiefern das ein Zeichen „völliger Verkommenheit des Schulwesens“ sein soll, ist mir absolut schleierhaft.

    Punkt 3: Zum Abbau des Schuldenstandes gibt es einen Sparkurs. Und auch den hat Rot-Grün in den letzten Jahren gefahren und hätte ihn selbstverständlich auch weiter betrieben. Bei Schwarz-Gelb reißt aber die noch im Wahlkampf so propagierte Haushaltsdisziplin jetzt schon ein: Oder wie soll man es anders deuten, wenn Jürgen Rüttgers schon wieder zurückrudert und ankündigt, auch in den nächsten fünf Jahren würde das Land keinen verfassungsgemäßen Haushalt hinbekommen? Verwunderlich ist diese Disziplinlosigkeit nicht – schließlich war ja schon im Wahlkampf absehbar, dass die CDU für allen möglichen Nippes noch Geld eingeplant hat: Für die Polizei-Reiterstaffeln und neue Alleen. Wer für so einen Mist noch Geld zu haben meint, hat von Haushaltsführung nun wirklich keine Ahnung.

  12. Simon 28. Juni 2005 · 14:00 Uhr

    Es ist wirklich schade für uns in NRW. Jetzt heißt es erstrecht kämpfen!

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.