Zwar wurde Jürgen Rüttgers heute im Düsseldorfer Landtag zum neuen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen gewählt, dennoch waren zwei seiner eigenen Leute gegen ihn, wie Spiegel Online berichtet:

Jürgen Rüttgers ist neuer Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Der CDU-Politiker wurde wie erwartet im ersten Wahlgang des Düsseldorfer Landtags gewählt. Er erhielt aber zwei Stimmen weniger, als CDU und FDP über Sitze verfügen.

Düsseldorf – Für Rüttgers, 53, stimmten in geheimer Wahl 99 Abgeordnete, gegen ihn 87. Ein Parlamentarier enthielt sich. Die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP haben im neu gewählten Landtag zusammen 101 Stimmen. SPD und Grüne kommen auf 86 Mandate.

Zwar wird sich die Suche nach den Abweichlern in Grenzen halten, dennoch sollte Rüttgers sich bewußt sein, dass er auch in den eigenen Reihen nicht unumstritten ist.


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10 Kommentare

  1. Lächerlich 22. Juni 2005 · 20:17 Uhr

    Man, wenn man das ließt, dann glaubt man nicht, daß die SPD in der Wirklichkeit angekommen ist… Sorry, ihr Hinweis auf die zwei Abweichler ist absolut lächerlich!

  2. Nobbi 22. Juni 2005 · 20:44 Uhr

    Viel lächerlicher ist es, hier anonym herumzupupen! Flegelhaft, aber hoffentlich nicht Anzeichen einer nun einsetzenden neuen Gesprächskultur!

  3. Unwählbar 22. Juni 2005 · 22:49 Uhr

    Wenn man zusammen mit seinen Kumpels aus der Liga der Salatstreichler nur 86 Stimmen im Landtag hat, dann sollte man hier nicht auf zwei lächerliche fehlende Stimmen hinweisen. Das sind immer noch wesentlich weniger, als die SPD in NRW jemals bräuchte um in den nächsten fünf Jahren auch nur ansatzweise mitwirken zu können. Und das ist gut so.

    Ich erinnere in diesem Zusammenhang gerne an die gescheiterte Wahl von Heide Simonis zur Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein. Dort waren insgesamt vier von drei Wahlgängen nötig, um sich schlussendlich eine Niederlage eizugestehen. Und es handelte sich um eine einzige Stimme.

    Dazu folgendes: Es grenzt doch schon an politische Unverantwortlichkeit mit einer einzigen Stimme Mehrheit regieren zu wollen. Sowas geht nun einmal nicht, und genau deshalb ist in SH auch nicht Simonis im Amt sondern jemand anders.

    Hiermit möchte ich übrigens dem aufrichtigen Landtagsmitglied in SH danken, der es zu verhindern wusste, dass unser nördlichstes Bundesland weiter von der SPD verhunzt wird.

    Ich habe nichts gegen die SPD, aber die Leute… unwählbar.

  4. Fredson 22. Juni 2005 · 23:08 Uhr

    Zwei anonyme Posts…und zwei fehlende Stimmen…merkt ihr was ?! Irrläufer die ihr Mütchen kühlen..?

    Ansonsten gilt: AnonymposterInnen haben doofe Ohren.

  5. Edelstrauß 23. Juni 2005 · 10:59 Uhr

    …und mit sicherheit auch ein doofes parteibuch – würden die ip’s doch sicher schnell nachvollziehen lassen…
    warte übrigens immer noch auf eine möglichkeit, bei der cdu zu diskutieren – aber da gilt wohl das alte konservative ideal: hier wird nicht diskutiert, hier herrscht disziplin und ordnung und einer gibt hierarchisch das vorgehen vor. lachhaft, die dunklen…

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