Nachdem ich es in den letzten Tagen vermieden habe, mich mit dem Thema zu beschäftigen, weil ich mich nicht auch noch an den Spekulationen über den Gegenstand der Vertrauensfrage beteiligen wollte, ist es heute endlich soweit. Bundeskanzler Gerhard Schröder wird heute vor den Bundestag treten und in einer Rede sein Gründe darlegen.
Und wenn ich ehrlich bin, ist es auch gut so, dass es langsam soweit ist. Das Wort „Vertrauensfrage“ habe ich in den letzten Wochen so oft gehört, dass es sicherlich in die engere Wahl zum Unwort des Jahres kommen wird.
Um 10.00 Uhr wird Schröder laut Plan vor den Bundestag treten, mit dem Ergebnis der Abstimmung wird gegen Mittag gerechnet. Und dann können wir uns alle hoffentlich endlich in den Bundestagswahlkampf stürzen. Es sei denn, Bundespräsident Köhler entscheidet da anders.


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Ein Kommentar

  1. Klaus 4. Juli 2005 · 16:37 Uhr

    Da kann man mal sehen: Bundeskanzler ist doch der allerletzte Job. Man kann ja noch nicht einmal kündigen, wenn man keinen Bock mehr hat, sondern muss sich auf andere verlassen. Frau M. sollte sich das noch mal gut überlegen, ob sie sich das antun möchte.

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