Es hallte während des Wahlkampfes über alle Marktplätze von Ibbenbüren bis Siegen, von Krefeld bis nach Paderborn: Rot-Grün ist schuld an 5 Millionen Stunden Unterrichtsausfall ! Damit ist Schluss, wenn Jürgen Rüttgers das Steuer übernimmt! Dann werden erstmal 4000, ach was: 8000, neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt!

Wer es wissen wollte, dem war damals schon klar, dass die CDU da den Wählerinnen und Wählern Sand in die Augen streut. So war die Zahl 5 Millionen nicht nur veraltet. Der relative Unterrichtsausfall lag in NRW mit 4,5% im Bundesdurchschnitt auf einem günstigen Niveau, auf gleicher Höhe wie bspw. in Baden-Württemberg. Handelte es sich bei der Dramatisierung des Unterrichtsausfalls nur um geschicktes Zahlenjonglieren, so verlor das christdemokratische Wahlprogramm schließlich mit dem Versprechen 4000 neue Lehrerinnen und Lehrer einzustellen vollkommen an Bodenhaftung. Nicht ohne Grund lies Rüttgers offen, für wann er den Personalaufbau denn vorsehe.

Pünktlich zum Ferienbeginn lässt Rüttgers nun durchblicken, dass er sein Wahlversprechen mit der gleichen Trickserei einlösen will, wie er im Wahlkampf schon den Unterrichtsausfall herbeigeredet hat. Stolz verkündet die neue Regierung nämlich, die ersten tausend der versprochenen 4000 Lehrerinnen und Lehrer würden schon zu Beginn des Schuljahres eingestellt. Was die Koalition jedoch verschweigt, ist, dass nicht eine dieser Lehrkräfte irgendetwas an den gut 4% Unterrichtsausfall verändern wird, weil es sich dabei keineswegs um zusätzliches Personal handelt. Vielmehr führen steigende Schülerzahlen dazu, dass ein Mehrbedarf an Lehrerinnen und Lehrern besteht, der ausgeglichen werden muss.

Das ist also die neue Ehrlichkeit, die jetzt im Düsseldorfer Stadttor herrscht. Auf Rüttgers Lehrer-Lüge und wie er sich windet um aus der Nummer raus zu kommen werden wir an dieser Stelle auf jeden Fall ein Auge haben. Ehrlich versprochen!


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34 Kommentare

  1. schiefer turm 14. Juli 2005 · 14:28 Uhr

    Bayern wieder Sieger im Pisa-Test. Wer regiert da? Richtig, die CSU und nicht die unfähigen Linken.
    Wer glaubt, die SPD kann in Sachen Bildung mitreden, der sollte sich nur die Fakten anschauen. Die SPD kann nur schwafeln. Aber da der unterdurchschnittlich Gebildete eher SPD-Klientel ist, ist die Bildungsmisere vielleicht auch Absicht. Dumme Wähler braucht die SPD.

  2. Hokey 14. Juli 2005 · 14:39 Uhr

    Was ist eigentlich mit den Lehrern für Englisch-Unterricht an Grundschulen? Da müsste doch auch ein Teil neuer Lehrer „hinfließen“?

    Und zum Thema Bayern hat Pisa ja eindeutig belegt, dass *das* nicht der Weg in die Zukunft sein kann, wenn man international immer noch unter ferner Liefen rangiert und gleichzeitig die schlimmstmögliche soziale Selektion betreibt. Für Kinder aus Arbeiterfamilien eine 6,2 mal geringere Chance, ein Gymnasium zu besuchen; 20% eines Jahrgangs(!) ohne jeden Schulabschluss. Da kann man sich über die Besten ruhig die Hände reiben, aber am unteren Ende brodelt es in Bayern.

  3. Fredson 14. Juli 2005 · 14:41 Uhr

    Wer nicht die cojones hat, seine E-Mail-Adresse anzugeben, sollte sich mal besser nicht so aufplustern. Außerdem ist es sinnvoll, bei einem Namen zu bleiben, ja ja deine Mudder/schiefer Turm etc..

    Das der unterdurchschnittlich gebildete eher SPD-Klientel ist, liegt wohl eher daran, dass die Sozialdemokratie seit jeher Sprachrohr derer war, deren Interessen bei den Konservativen und Bürgerlichen keine Brücksichtigung gefunden haben. Die Bildungsexpansion verdanken wir ja im Übrigen der Sozis. Das die Sozialdemokratie ein Interesse daran hätte, ihre Wählerinnen und Wähler „dumm“ zu halten offenbart starke Lücken im Bereich Geschichte der Sozialdemokratie. Das genaue Gegenteil ist nämlich der Fall. Du bist wohl auch nicht gerade in Bayern zur Schule gegangen, was?

  4. Hubert Braun 14. Juli 2005 · 16:11 Uhr

    Wie allgemein bekannt ist, kann nicht wahr sein was nicht wahr sein darf. Folglich muss Rüttgers gelogen haben. Gleiches gilt für die jüngste PISA-Studie. Alles gefälscht. Wahr ist dass NRW bei der Bildung Spitze ist. Hat ja die SPD im letzten Wahlkampf schon deutlich herausgestellt.
    Mal ehrlich Genossen, wie weit wollt ihr denn noch absacken. Ist euch nicht klar dass die Wähler in Deutschland von dieser Art Scheinwirklichkeit die Schnauze voll haben und dass per Stimmzettel auch deutlich machen? Glaubt Ihr immer noch mit Krawallpolemik nochmal eine Mehrheit in Deutschland zu bekommen?
    Und was auch nicht untergehen soll, ist unser Land NRW. Ihr habt 3 Jahre Zeit gehabt, NRW aus dem Pisa-Tal-Der-Tränen zu holen. Nun sollte doch die bescheidene Erkenntnis Einzug halten, dass Ihr versagt habt. Einfach nur versagt.

  5. Jens - politikinside-Team 14. Juli 2005 · 17:08 Uhr

    Die aktuelle PISA-Auswertung hat doch gezeigt, dass die eigeleiteten Schulreformen positive Wirkungen haben. Das bayerische Ergebnis darf nicht überbewertet werden, denn das Schulsystem in Bayern befindet sich auf einen absteigenden Ast.
    Und wenn man schon auf die SPD rumpicken muss, dann sollte man mal nach Hamburg schauen, die vorletzter sind und dort regiert sich Schwarz-Gelb einen zurecht…

    Und oft liegt es nicht am Bildungssystem sondern an den Schülern selbst. Schule? – Null Bock! Das ist die Realität und das wird auch kein moderneres Schulsystem ändern.

  6. Klaus 14. Juli 2005 · 18:35 Uhr

    Vielleicht sollte man in Sachen PISA mal bei den Lehrerinnen und Lehrern anfangen und bei deren Ausbildung. Es liegt ja wohl nicht nur an den Schülern und der Politik. Nicht die Masse der Lehrer macht den Unterschied sondern deren Qualität und auch deren Authorität.

  7. Bürger 14. Juli 2005 · 19:48 Uhr

    Die abgewählte Landesregierung sah jahrelang (!!!) zu wenig Lehrerstellen im Hauhsalt vor.

    Im Jahr 2003 sind 5 Millionen Stunden Unterricht ausgefallen.

    In diesem Jahr werden (wurden?) die aktuellen Zahlen später als gewöhnlich veröffentlicht – Wahlkampftaktik?

    @ Jens:

    „Die aktuelle PISA-Auswertung hat doch gezeigt, dass die eigeleiteten Schulreformen positive Wirkungen haben.“

    NRW hat beim zweiten und aktuellen Pisa-Test (2003) im Vergleich zum ersten Test (2000) den Rang in allen drei Kategorien nicht halten können, d.h. NRW ist abgeruscht. Die eingeleiteten Schulreformen hatten rangmäßig keine positiven Auswirkungen.

    „Das bayerische Ergebnis darf nicht überbewertet werden, denn das Schulsystem in Bayern befindet sich auf einen absteigenden Ast.“

    Bayern ist – wie beim ersten Test – Spitzenreiter. Bayern beansprucht in allen Kategorien weiterhin den 1. Platz.

    „Und wenn man schon auf die SPD rumpicken muss, dann sollte man mal nach Hamburg schauen, die vorletzter sind und dort regiert sich Schwarz-Gelb einen zurecht…“

    Am 29. Februar 2004 wurde in Hamburg eine neue Bürgerschaft gewählt (Gewinner: CDU). Vorher (1997 und 2001) hatte die SPD die Wahl gewonnen. Der Pisa-Test fand im Frühjahr 2003 statt. Fällt Dir etwas auf, Jens?

    „Und oft liegt es nicht am Bildungssystem sondern an den Schülern selbst. Schule? – Null Bock! Das ist die Realität und das wird auch kein moderneres Schulsystem ändern.“

    Warum klappt es in Bayern, Sachsen, Baden-Württemberg, Thüringen …?

  8. Bürger 14. Juli 2005 · 19:53 Uhr

    Ich muss mich ergänzen.

    Zitat:
    „NRW hat beim zweiten und aktuellen Pisa-Test (2003) im Vergleich zum ersten Test (2000) den Rang in allen drei Kategorien nicht halten können, d.h. NRW ist abgeruscht. Die eingeleiteten Schulreformen hatten rangmäßig keine positiven Auswirkungen.“

    Die eingeleiteten Schulreformen hatten –> für NRW <– rangmäßig keine positiven Auswirkungen.

  9. Andre 15. Juli 2005 · 0:56 Uhr

    lächerlich. „Lüge“ kann man das nun echt nicht nennen. Schwarz-Gelb handelt endlich… unter Rot-Grün würden immer noch keine neuen Lehrer eingstellt werden.

  10. Hokey 15. Juli 2005 · 7:44 Uhr

    Wenn wir hier in NRW die Arbeiterkinder ebenso vom einer guten Asubildung ausschließen wollen wie die Bayern, dann kann Rüttgers am Ende seiner Zeit direkt abschließen und den Schlüssel wegwerfen. Soziale Auslese, so wie Edmund das gerne mag, hält uns ein riesiges Potenzial vor, weil tausende talentierter junger Menschen nicht gefördert werden. Damit treiben wir die Perpektivlosigkeit in Deutschland weiter an. Es hilft nichts, sich auf die paar Gymnasien zu berufen, wenn am unteren Ende gar nichts passiert. Ich betone nochmal: zwanzig Prozent ohne Abschluss auch in Bayern.

  11. Fredson 15. Juli 2005 · 9:45 Uhr

    Rot-Grün hat unter großen finanzpolitischen Schmerzen über 4000 Lehrerinnen und Lehrer in den Jahren 2000-2005 mehr eingestellt. Nur mal so am Rande.

    Wirkliche Gewinner des Pisa-Vergleichs sind im Übrigen Sachsen, dass sich auf Platz zwei vorgeschoben hat (was mich als Wahlsachse sehr freut) und Sachsen-Anhalt, das sich auch stark verbessert hat.

    Der Vorteil Bayerns ist u.a. seine homogene Sozialstruktur. Bei einem stark selektiven Schulsystem wie dem deutschen ist das ein gute Voraussetzung. In Bundesländern mit stark heterogener Sozialstruktur, wie den Stadtstaaten oder NRW schlagen aber die negativen Eigenschaften unseres Schulsystems voll durch.

    Man wird das sehen, wenn Ende des Jahres Teil zwei der Pisaergebnisse veröffentlicht wird. Da wird es dann nämlich Informationen zur Auslese des dreigliedrigen Systems geben. Und, das prognostizier‘ ich mal ganz kess, da wird keines der Länder im internationalen Vergleich aufgeholt haben.

  12. Bürger 15. Juli 2005 · 11:04 Uhr

    „Rot-Grün hat unter großen finanzpolitischen Schmerzen über 4000 Lehrerinnen und Lehrer in den Jahren 2000-2005 mehr eingestellt. Nur mal so am Rande.“
    Tolles Rot-grün.

    Das Schulwesen in NRW ist heute soweit, dass einige Lehrer an zwei Schulen arbeiten müssen. Und dass einigen Schulen (wo viel Unterricht ausfällt) Lehrer entzogen werden…die müssen dann an anderen Schulen arbeiten, weil dort noch mehr Unterricht ausfällt. Die Anzahl der Stundenausfälle steigt dann natürlich an den „abgebenden“ Schulen.

    Die abgewählte Landesregierung sah jahrelang (!!!) ZU WENIG Lehrerstellen im Hauhsalt vor. Punkt.

  13. Bürger 15. Juli 2005 · 11:08 Uhr

    Ausreichend Lehrer? Antwort von Rot-grün: „Kein Geld!“

    Weil sie ihre Hausaufgaben nicht vernünftig gemacht haben, wurden sie endlich abgewählt.

  14. bazinho 15. Juli 2005 · 13:06 Uhr

    Man weiß gar nicht wo man anfangen will, den platten Parolen der schwarzen Netzkrieger zu erwidern.
    Wie im vergangen NRW-Wahlkampf scheinen sie sich wieder an subtilen Symbolen/Symbolzahlen aufzuhängen. Eine Argumentationsführung, welche die Hintergründe ausblendet, Tatsachen verdreht und Gegenargumente lässig als unbrauchbar abtut, ist natürlich auch angenehm. Man spart sich das Denken.

    Fangen wir der Einfachheit halber mit Bürgers Äußerung zu Hamburg an. Sie ist eine schlechte Lüge zur Verteidigung von scharz-gelb und sehr leicht aufzudecken. Denn in Hamburg regiert die CDU seit September 2001 nicht erst seit 2004, auch wenn manch Schwarzer die Liaison mit Schill verdrängen möchte.

    Aber dennoch gilt für Hamburg wie für alle anderen Länder, dass die Sozialstruktur ein wesentlich bedeutenders Kriterium für den Erfolg bei Pisa darstellt, als politische Vorgaben für das Bildungssystem. Insbesondere im früh selektierenden System Deutschlands. Bei Betrachtung der westdeutschen Länder fällt auf, dass die Reihenfolge in etwa der Umgekehrten Reihenfolge beim Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund entspricht. Ähnliches gilt mit Bezug auf andere Faktoren.

    Deshalb ist es auch Blödsinn wenn die Bayern sich bei ihrem geringen Migrantenanteil freuen, auch in dieser Gruppe besser abzuschneiden. Zugespitzt: Kein Wunder, dass ein Kind mit Migrationshintergrund, das allein in einer Klasse unter lauter Deutschen lernt, dessen außer Familliäres soziales Umfeld aus deutschen besteht, schneller und besser deutsch lernt, damit die Aufgaben auch in allen anderen Fächern besser versteht, als ein Kind, dass in einer Klasse mit mehrheitlich Kindern mit Migr.H. lernt, in dessen Schulklasse und sozialem Umfeld eben kein, bzw. gebrochenes Deutsch gesprochen wird.

    Zum Bürger Kommentar „tolles rot-grün“: Ja wirklich tolles rot-grün, denn in dieser Zeit war NRW das einzige Bundesland, dass über die Bedarfsanpassung hinaus zusätzliche Lehrerstellen geschaffen hat. Dies ist der Unterschied zu Rüttgers, der jetzt eine Bedarfsanpassung als zusätzliche Lehrerstellen verkauft. Demnächst verkauft der uns auch noch, dass die Neubesetzung einer Stelle nach Verrentung des alten Lehrers eine Neueinstellung sei.

    Zum Thema Schulausfall, so leidig der auch immer ist, wo er auftaucht. Die Fünf Millionen Stunden sind ein Symbol, dass die wirklichen Ausmaße verschleiert. Denn Prozentual sind das 4,5 % und NRW liegt damit im Mittelfeld im Ländervergleich. Die Streuung ist gering, heißt platt gesagt, alle haben in etwa das gleiche Ergebniss. Dafür das in Bayern oder BaWü oder Hamburg oder dem Saarland oder Bremen weniger als 5 Millionen Stunden ausgefallen sind, gibt es für denkende Menschen eine einfache Erklärung: Wo wesentlich weniger Unterricht stattfindet, da fällt auch weniger aus.

    So und nun noch ein letztes zur Argumentation vom Unionsfetischisten „Bürger“. Eine große Veränderung an der Reihenfolge beim neuen Pisa-Test, hätte nichts anderes bedeuten können, als dass der Test unbrauchbare Ergebnisse liefert. Denn PISA I wurde im Dezember 2001 veröffentlicht, selbst Reformen, die sofort, d.h. aus dem Stand geboren, in den Gesetzgebungsprozess eingebracht wurden, konnten nicht vor Beginn des Schuljahres 2002/2003 umgesetzt werden. Am Ende dieses Schuljahres, wurden die Daten erhoben, mit denen manche jetzt hausieren gehen, als wären es aktuelle Befunde. Ich denke jeder sollte genug Verstand haben um einzusehen, dass schulische Reformen nicht binnen eines Jahres die Kinder komplett umkrempeln können.

  15. bazinho 15. Juli 2005 · 13:11 Uhr

    Ach so noch ein Nachtrag.

    Jene die jetzt in Jubelstimmung verfallen, sollten sich immer den internationalen Schulvergleich vor Augen halten. Das deutschte Schulsystem liegt da insgesamt ziemlich weit hinten und auch wenn Bayern da allein antreten würde, hätten die ein Ergebnis unter ferner liefen.

  16. Jens - politikinside-Team 15. Juli 2005 · 15:06 Uhr

    Die PISA-Studie darf man sowieso nicht überbewerten, das wurde auch von dem Institut gesagt, welches die PISA-Studie in Deutschland durchführt.

    Und vorallem halte ich von der PISA-Studie persönlich gar nix. Schon die Ergebnisse sind zum größten Teil unbrauchbar. Nehmen wir z.B. Lichtenstein. Dieses Land lag bei PISA 2000 450 Punkte hinter Deutschland und bei der 2003er Ausgabe der Studie plötzlich auf Platz 5. Wenn man sich die Alterstruktur anschaut, fällt einen schnell auf, dass gerade mal 300 Lichtensteiner im Alter von 15 Jahren gestestet wurden und in den anderen Staaten mehrere tausend Schüler in der Altersklasse.

    Und die Schulleistung wird durch PISA auch nicht gemessen. Es wird nur der Ist-Zustand gemessen und nicht der Verlauf der Wissensaneignung während eines Zeitraums über mehrere Jahre. Und man darf nicht vergessen, dass die Ergebnisse der PISA-Studien 2 Jahre nach Durchführung veröffentlicht werden.

    Und das Länder-Ranking ist der totale Schwachsinn. Sogar die Entwickler der Tests haben gewarnt so ein Ranking zu machen, weil wichtige Punkte z.b. Signifikanzgrenzen außer acht gelassen werden.

    Man muss sich die Frage stellen was besser gemacht werden kann. NRW war mit den Gesamtschulen auf den richtigen Weg, allerdings wurde das Gesamtschulkonzept aus Finnland nicht übernommen und man hat ein eigenes Konzept umgesetzt und das war falsch. Das finnische Schulsystem hat man übrigens bei der DDR abgeschaut ;-) Da soll noch einer sagen die Ossis waren blöd ;-)

    Und wie Bazinho schon gesagt hat, sollen sich die Bayern nicht so aufplustern, denn das Ergebnis wird nur durch den niedrigen Ausländeranteil in den Klassen hervorgerufen.

  17. Deine Mudda 15. Juli 2005 · 22:24 Uhr

    Ausgerechnet die mit dumpfer linkspopulistischer Propaganda agierend Sozis beschweren sich über einen Argumantationsstil, den sie schon seit Jahren pflegen. Ich erinnere nur an Naziparolen Stiegler und seine kleinen Netzsoldaten hier machen es in seinen Sudelstil nach. Null Information und hetzen hetzen hetzen. Polemik pur. Dumm nur, daß sich diesen Schwadronierer nun in einem Zweifrontenkrieg sehen. Das Lafointaine beschimpft man als „Hassprediger“ und will ihn damit mit den Osama bin Laden auf eine Stufe stellen, das Programm der CDU vergleicht man mit einer Parole am Tor von Auschwitz.
    DAS IST DER SPD-STIL! Weil man inhaltlich auf ganzer Linie versagt und zu den aktuellen Problemen keine Antwort weiß, versucht man es mit einem Güllestil, der an schlimmste Zeiten erinnert. Ihr seid einfach nur unterste Kategorie!

  18. Deine Mudda 15. Juli 2005 · 22:26 Uhr

    Sorry für die Rechtschreibfehler. Nur damit sich die Oberlehrer hier nicht gleich ereifern.

  19. Sozialdemokrat für Oskar 16. Juli 2005 · 1:31 Uhr

    Jüngstes Beispiel für den volksverhetzenden SPD-Stil:

    Deutscher SPD-Politiker Stiegler wegen Nazi-Vergleichs unter Druck.

    Stieglers Verbindung des Unions-Slogans „Sozial ist, was Arbeit schafft“ mit der KZ-Parole „Arbeit macht frei“ stieß im Zentralrat der Juden in Deutschland auf scharfe Kritik.
    Die Zentralrats-Vizepräsidentin Charlotte Knobloch brandmarkte Stieglers Äußerung als menschenverachtend und als Verhöhnung der Millionen Ermordeten.

    Als einer der wenigen Sozialdemokraten mit Anstand und Ehre fordere ich hiermit den sofortigen Rücktritt Stieglers und ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung.

  20. Hokey 16. Juli 2005 · 10:09 Uhr

    Mal wieder bestätigt: http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz

    Diskussion hiermit am Ende.

  21. Thomas 16. Juli 2005 · 10:26 Uhr

    Tja, so sind se nun mal, die schwarzen schwaetzer, dummes rumgelaber, sich freuen wenn ein mensch sich wehtut, soehne und toechter von „heuschrecken“ die nix anderen gelernt haben als die steuer zu bescheissen, die bevoelkerung zu beluegen, panik zu verbreiten und an buergerrechten zu saegen. wenn das alles nicht mehr reicht, werden auch noch unwahrheiten verbreitet, oder in serioesen diskussionsrunden bloede sprueche verbreitet…

    gruss

    thomas

  22. Bildungsfeind 16. Juli 2005 · 12:11 Uhr

    Bildungspolitik ist was für Sozis!
    Wir müssen nur ordentlich geführt werden von Doktor Rüttgers! Der hat Ahnung und ist nicht so doof wie ihr!
    Rüttgers bringt unser Land foran!
    CDU gewinnt auch die nächsten Wahlen!

  23. Bildungsfeind 16. Juli 2005 · 12:14 Uhr

    SCHEIß Sozialdemokrat für Oskar!
    DUMMER SOZIFREUND!
    Geh doch selber weg und las híer uns Konservativen endlich die Fläche! oder bist DU einer von uns?
    Wie ist das Kotwort? Wenn Du das beantwortest dann helfe ich dir!

  24. Sozialdemokrat für Oskar 16. Juli 2005 · 13:34 Uhr

    Hi Bildungsfeind,

    den Stammgästen dieses Blogs bin ich bekannt als schärfster Kritiker der Rest-SPD. Nicht umsonst gehöre ich zu den Aktivisten der WASG — der einzig wahren sozialdemokratischen Partei Deutschlands — mit Oskar Lafontaine, Klaus Ernst und Ulrich Maurer als Spitzenkandidaten.

    Unser aller Ziel soll sein, das rot-grüne Gesocks aus der Regierung zu jagen. Daran mitzuwirken, sind ALLE aufgerufen, sowohl WASG/PDS/Union und FDP sowie deren Anhänger, Mitglieder, und Wähler.

    Daher lautet unser Motto: „GEMEINSAM SCHAUFELN WIR. . .“
    und ergänzend das von Dir erfragte Kotwort:
    „. . .DIE BRAUNE BRÜHE AUS ROT-GRÜN AUF DIE MÜLLHALDE“ ;-)

  25. Jens - politikinside-Team 16. Juli 2005 · 13:50 Uhr

    @Bildungsfeind Na was wir von Rüttgers erwarten können, ist seit seiner Zeit als „Zukunftsminister“ bekannt – GOARRRRRRRRRRRRR NIX! ;-)

  26. Hokey 17. Juli 2005 · 8:09 Uhr

    Also, dass WASG-Fans sich jetzt auf die Seite der Schwarz-Gelben schlagen, macht mir (als Unentschlossenem) diese „Partei“ (seit dem 15.7. Wurmfortsatz der PDS) nicht glaubwürdiger.

    Ist Euer Ziel, um jeden Preis die Rot-Grünen aus dem Amt zu boxen oder dem Land die maximal mögliche soziale Gerechtigkeit zukommen zu lassen?

  27. Sozialdemokrat für Oskar 17. Juli 2005 · 15:12 Uhr

    @ Hokey

    Niemand von uns WASGlern schlägt sich auf die Seite der Schwarz-Gelben. Ich habe dem Bildungsfeind lediglich klar gemacht, daß Rot-Grüns Feinde untereinander Freunde sind, und zwar in dem Sinne, daß wir alle zusammen auf die SPD/Grünen einzudreschen vermögen, gemäß dem Slogan: „Was schwach ist, soll sterben, das Starke sich vererben.“

    Ein weiterer unserer Kampfsprüche soll lauten:
    „Getrennt marschieren — gemeinsam schlagen!“

    Um auf Deine Frage bezüglich der maximal möglichen Gerechtigkeit einzugehen, möchte ich betonen, daß WASG/Die Linkspartei als einzige Partei Deutschlands die Interessen von 26 Millionen vesicherungspflichtig Beschäftigten und 20 Millionen Rentnern vertritt.
    Dies sind in der Summe 46 Millionen wahlberechtigte Bürger und Bürgerinnen, denen wir genau das bieten, was ihnen alle anderen Parteien verwehren: Soziale Gerechtigkeit.

    Denn unsere oberste Maxime stellt das Grundgesetz dar, gemäß der wir für den Erhalt und Ausbau der Demokratie und Sozialen Marktwirtschaft kämpfen — im Gegensatz zum bevölkerungs- und verfassungsfeindlichen Einheitsbrei aus Rot-Grün-Schwarz-Gelb.

  28. Bildungsfeind 17. Juli 2005 · 21:28 Uhr

    Marschieren wir gemeinsam! Ich find dich gut – wir Brauchen wieder wen der in deutschland durchgreift. wir die cdu werden gemeinsam mit der FDP und pds deutschland Wieder Stark machen!!!
    WAS SCHWACH IST SOLL STERBEN!!!!!
    UNION GEWNNT!

  29. chris 18. Juli 2005 · 12:35 Uhr

    Der Bildungsfeind und der Sozi für Oskar sollten doch mehr zum Thema beitragen, hier geht es doch um mehr LehrerInnen für NRW oder?

  30. Klaus 18. Juli 2005 · 19:02 Uhr

    Chris, für themenbezogene Beiträge sind andere zuständig. Ich kann froh sein, dass ich den ganzen Schulstress hinter mir habe. Ich finde es eh vermessen, anhand von Momentaufnahmen festgestellt zu haben, dass die Schüler in NRW blöder sind als die in Bayern. Da laufen doch so wichtige Faktoren wie die sozialen Strukturen doch gar nicht rein. Oder steht da z. B. etwas von Migrantenraten drin? Aber eines beweist die PISA-Studie wenn sie doch Recht hat: den bayerischen Bauern sei vom Anbau von Kartoffeln dringend abgeraten, denn wie man weiß verhält sich die Größe der Erdknolle reziprok proportional zum IQ des Landwirts.

  31. Sozialdemokrat für Oskar 19. Juli 2005 · 9:20 Uhr

    Was soll diese SPD-Hetze gegen angeblich dumme, minderbemittelte MigrantInnen?
    Das ist Rassismus und Ausländerfeindlichkeit und hat in einem öffentlichen Blog nichts zu suchen.
    Ich erwarte von Euch deshalb eine Entschuldigung an diese unsere Mitmenschen.
    Eure Überheblichkeit und Euren Spott auf Kosten dieser armen SchluckerInnen finde ich echt zum Kotzen!

  32. Fredson 19. Juli 2005 · 10:54 Uhr

    @Chris: Ich glaube SFO’S Kommentar veranschaulicht, was Klaus damit meint, wenn er sagt eine bestimmte Klasse von Usern sei eher nicht für inhaltliche Beiträge zuständig.

    Wer für das Diffamieren der MigrantInnen zuständig ist, haben die letzten Wochen ja schon gezeigt. (Auch an dieser Stelle ist das schon überdeutlich geworden.)

  33. Hokey 19. Juli 2005 · 12:33 Uhr

    Ich hege langsam den Verdacht, dass SfO und Bf dieselbe Person ist. Dafür sprechen die absurden Positionen von SfO, die ich der WASG nicht wirklich zutraue, die anonymen Mail-Adressen und die sich gleichende Wortwahl.

    *plonk*

  34. chris 19. Juli 2005 · 12:44 Uhr

    Eine bestimmte Klasse von Usern kann ja den Web-Blog für die neue (aha) linke Partei Deutschlands aufbauen, jedenfalls scheint es so, dass sie dafür ja Tag und Nacht Zeit haben.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.