Im dem Elternzeitblog der ZEIT habe ich eben einen Artikel gefunden, der ziemlich genau die Situation beschreibt, in der sich die Union aktuell befindet:

Familientechnisch haben sich die Unionsparteien mit ihrer Kanzlerkandidatin Angela Merkel modernisiert. Bei der letzten Wahl traten sie noch mit Edmund Stoiber an, dessen Ehefrau die Kinder betreute, während er Karriere machte.

Jetzt also Angela Merkel, die zum zweiten Mal verheiratet ist, die keine Kinder hat, und deren Mann erfolgreich in seinem Beruf arbeitet. Die Union hat den Sprung von den 50ern in die 90er Jahre geschafft. Vom bürgerlichen Alleinverdienerhaushalt zum Egomodell DINC – doppeltes Einkommen, keine Kinder.

Damit sind CDU und CSU aber noch nicht in der Gegenwart angekommen. Folgerichtig sucht man in ihrem familienpolitischen Programm derzeit ein Wort vergebens, das in den übrigen Parteien inzwischen jedes Mitglied bis runter zum Ortsvorsitzenden im Schlaf buchstabieren kann: Kinderbetreuung.


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3 Kommentare

  1. history of the internet 26. Juli 2005 · 11:20 Uhr

    history of the internet

    history of the internet

  2. Sven Rimbach 3. August 2005 · 12:09 Uhr

    (Klugscheißermodus an)
    (D)ouble (I)ncome, (N)o (K)ids.

    DINK, nicht DINC :-)

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.