Wahrscheinlich gibt es das schon wieder seit Jahren, nur ich habe das mal wieder noch nicht gesehen. Aber: Die Financial Times Deutschland führt die Parteien Deutschlands an einer virtuellen Wahlbörse. Ganz durchblickt habe ich noch nicht, wie das funktioniert, ich finde es aber bemerkenswert, dass es so etwas überhaupt gibt.
Aktuell wirkt sich übrigens die Besserung des Ifo-Index, dem Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft, positiv auf die SPD aus. Der ist nämlich von 93,3 auf 95 gestiegen. Tagesgewinner sind aber dennoch die Grünen. Die legten nämlich um 2,2 Prozent auf 8,80 Wahleuro zu. Alles klar!?
Man kann übrigens auch mit bestimmte Koalitionen spekulieren.


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6 Kommentare

  1. Sozialdemokrat für Oskar 26. Juli 2005 · 18:28 Uhr

    Erfreulich zu sehen, daß für die Linkspartei an der FT Wahlbörse ein Stimmenanteil von 12 % prognostiziert wird, was mit sich mit den Umfrageergebnissen diverser Meinungsforschungsinstitute deckt.

    Bis zum Wahltermin hoffe ich allerdings, daß meine Partei die SPD überholen wird :-)

  2. Frank Simon 26. Juli 2005 · 20:21 Uhr

    Hallo,

    Wahlboersen haben wir 1996 entwickelt und seitdem viele durchgefuehrt. Aktuell die erwaehnte von Financial Times und T-Online. Auch auch unter http://www.wahlstreet.de gibt es eine Boerse von ZEIT, Tagesspiegel, Handelsblatt und Neue Osnabruecker Zeitung.

    Die Prognosen mit solchen Boersen sind uebrigens gut. Besonders gut waren sie in der Vergangenheit wenn neue Rahmenbedingung es den klassischen Meinungsforschungsinstituten schwer machten.

    Bei den letzten beiden Bundestagswahlen waren wir mindestens so gut, teilweise besser als die Meinungsforschungsinstitute.

    Also immer ein Blick drauf halten und nicht nur auf die Institute verlassen. :-)

    Terra

  3. Axel 27. Juli 2005 · 11:23 Uhr

    Das ist doch mal eine Alternative zu diversen Umfragen verschiedener Wahlvorschungsinstituten.

    Aktuell legt die SPD 1,52% zu, während die Wähler der EX-SED endlich begriffen haben, was sie da bekommen würden, wenn sie diese Partei wählen würden. Die Linkspartei verliert über 2% und das ist wohl die gute Nachricht des Tages. Leider hält sich die Union nahezu unverändert.

    Bleibt nur zu hoffen, das die Wähler noch genauer auf die jeweiligen Wahlprogramme schauen und anschließend die SPD wählen.

    Axel

  4. Sozialdemokrat für Oskar 27. Juli 2005 · 13:14 Uhr

    @ Axel

    An Deiner Stelle würde ich mir lieber um folgende Tatsache Sorgen machen:

    http://www.n-tv.de/560202.html

  5. Stefan 29. Juli 2005 · 10:47 Uhr

    Das ist keine Alternative zu den Umfragen, sondern die Umfragen sind wohl Basis der meisten Handelsentscheidung.
    Insofern verwundert es auch nicht dass so eine Börse „mindestens so gut“ ist.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.