Beim Landesverband NRW der WASG gibt es aktuell richtigen Krach. Derzeit bekämpfen sich Mitglieder der WASG gegenseitig und das mitten im Bundestagswahlkampf.

Worum geht es bei diesem Streit? Es geht um das Dauerthema „Geld“ genauer gesagt um die Finanzen der WASG-NRW. Der WASG-Bundestagskandidat für NRW Hüseyin Aydin soll, während des NRW-Landtagswahlkampfes, eigenmächtig einen Vertrag mit einer Werbeagentur abgeschlossen haben und darin wird eine Ausfallentschädigung von 45.000 Euro vereinbart, falls diese Werbeagentur nicht den Auftrag für den Bundestagswahlkampf der WASG bekommt. Angeblich stehen sogar Ausschlussverfahren an.

Mehr Infos gibt es hier.


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10 Kommentare

  1. börsenfeger 6. August 2005 · 16:31 Uhr

    Also, wenn dann richtig!
    Es geht um 65 000€!
    Mal sehen, wie das ausgeht!

  2. Jens - politikinside-Team 6. August 2005 · 16:38 Uhr

    Komisch, in der Agenturmeldung die uns vorliegt, steht 45.000 €. Werde das nochmal checken!

  3. Peter Jaszczyk 6. August 2005 · 19:25 Uhr

    Da gehört schon ein gerüttelt Maß an Ignoranz und Überheblichkeit dazu um so wie Cakir (WASG) und Kretschmar (PDS) den Skandal um Aydin zu „lösen“. Der eine das Sprachrohr eines durch und durch autoritären Bundesvorstands, der andere der Sprecher der PDS in NRW. Da werden kritische Mitglieder der WASG (hier Leverkusener Kreis) mit Parteiausschluss bedroht weil sie in der Angelegenheit Aydin Aufklärung verlangen.Da geht den Herren die Transparenz aber entschieden zu weit. Es wäre ja auch noch schöner jetzt mit Demokratie zu beginnen wo doch monatelang alles so ungestört undemokratisch ablief. Und PDS Kretschmar tönt in wahrlich demokratischer Manier hundsföttisch hinterher:„Aydin ist ein guter Kandidat für unsere Liste – sogar wenn alle Vorwürfe gegen ihn stimmen sollten.“ Klar ist schon jetzt – mit diesem „guten Kandidaten“ wird man noch viel Freude haben. Kretschmar befördert den Verdacht – gleiche Brüder – gleiche Kappen !

  4. Eumel4711 6. August 2005 · 22:06 Uhr

    Lust auf mehr?
    Wer sich vollständig informieren möchte was sonst noch in der WASG so ansteht soll sich bitte gründlich auf folgender Website umsehen.
    http://www.wasg-schafft-es-alleine.de
    Interessant sind die Ausarbeitungen von Ploppa zu den Strategiepapieren der RLS. Im Kern wird dort der Nachweis geführt, das die WASG ein Projekt der PDS war (pds-plus).
    Dann mal viel Spass beim Lesen.

  5. Jens - politikinside@blogg.de 7. August 2005 · 11:38 Uhr

    Das Vertragsvolumen betrug 63.000 Euro, so die aktuellste Agenturmeldung :-)

  6. Fakten 10. August 2005 · 10:34 Uhr

    Hermann Ploppa? Haha, sorry, der Herr hat längst bekanntes mit seinem Hang zu Verschwörungstheorien verdreht und es gibt Leute, die ihm auf den Leim gehen. Grins, man glaubt eben was man glauben möchte, besonders über den politischen Gegner glaubt man jedes Gerücht. Viel Spass.
    Fakten Fakten Fakten

  7. wasg-schafft-es-alleine 10. August 2005 · 13:18 Uhr

    Diese „Ausarbeitung“ haben wir uns mal angeguckt. Zahlreiche Fehler und Falschdarstellungen. Zum Kampf gegen das Zusammengehen mit der PDS leider nicht zu gebrauchen

  8. Ron Tauber 13. August 2005 · 12:15 Uhr

    Leider, bestätigen die neuesten Auswertungen seriöser Juournalisten, dass die WASG eine Erfindung der PDS ist.

    Jahrelang hatte man sich im Kreise der PDS den Kopf zerbrochen, wie man in den alten Bundesländern Stimmen abschöpfen konnte, man bekam ja bei Wahlen bis dato kein Fuß auf den Boden.

    Der Name PDS war in den alten Bundesländern im Zusammenhang mit der SED verbrannt. Damit war es einfach nicht möglich, die 5% Hürde zu schaffen.
    Also ließ man sich das Projekt „WASG“ einfallen. Die Zeit dazu war günstig, nach Agenda 2010, Hartz IV, etc.

    Alte PDS-Haudegen aus dem Westen wie Heinz Hillebrand, Bernd Sander, Marc Mulia, Irina Neszeri (die auch für die Rosa-Luxemburg-Stiftung arbeiten bzw. ihr nahestehen) traten aus der PDS aus, um flugs mit Gleichgesinnten, die WASG zu gründen, mit dem Ziel, die Unzufriedenen, die sozial Benachteiligten aus dem Westen für die WASG zu ködern, um diese anschließend in die PDS zu integrieren.

    Wie gesagt, die Zeit dafür war auch aufgrund der politischen Umstände ganau richtig, und so bekam die WASG ungemein Zulauf, auf den sich die PDS riesig freute, war doch die WASG das Kind der PDS. Endlich frisches Blut für die PDS, die im Westen am Tropf hing.

    Also, die Rechnung ging auf. Was der PDS nur in die Quere kam war die Tatsache, dass die nichtsahnenden WASG’ler sofort an der NRW-Landeswahl teilnehmen wollten. So war das nicht eingeplant. Aber man beugte sich der nichtsahnenden Mehrheit, hatte man doch die Bundestagswahl im Visier, aber erst für 2006.
    Bis dahin hätte man die WASG noch schnell abwickeln, sprich, sie ohne großes Getöse in die PDS integrieren können. Leider machte Schröder mit den vorgezogenen Wahlen der PDS damit den Wahlablauf schwieriger als geplant.

    Bestätigt wir das Ganze durch die Tatsache, dass die oben genannten wie Heinz Hillebrand, Bernd Sander, Marc Mulia, Irina Neszeri, etc., wieder der PDS angehören.

    Ron Tauber

  9. Felix Klinkenberg 15. August 2005 · 19:09 Uhr

    Von wegen “ Nerven liegen Blank“, nicht bei uns in Duisburg. Alles bestens, ein enormer zustrom von Mitgliedern, an einem Samstag 2 Infostände nur im Süden,Kommentar von sehr Vielen Passanten ( ihr seit
    die einzigen die sich auf die Straßen trauen, die anderen haben wohl Angst wegen ihrer Politik, prügel
    zu beziehen ). So voller Energie ist die WASG und es
    kümmert uns nicht die Bohne,was Parteien die im Niedergang sind, versuchen.Bei uns an intriegen hineizutragen.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.