Nach Stoibers Totalausfall reagiert auch die Blogosphäre mit vituellem Kopfschütteln.
So meint das Blitzblog in Richtung an den „Wackeldackel aus Bayern“:
„Ich akzeptiere nicht, dass dieser Bayer unser Aussenminister wird und hoffe, dass unser Osten genau wie der Westen keine braune Partei wählt.“ Keine Angst, Stoiber wird niemals unser Außenminister werden.
NiccPain meint, sie hätte an sich nichts gegen Bayern, aber wenn sie schon von Stoiber angesprochen wird, dann solle er „erstmal stotterfrei sprechen lernen, ehe er sich überhaupt mit mir persönlich unterhalten darf!!! Ha!“
Recht so!

Redletter schreibt gar einen offenen Brief:
„Sehr geehrter Herr Stoiber, es gibt solche Tage. Da bin ich auch frustiert, Herr Ministerpräsident. Ich lebe jedoch nicht in Ostdeutschland. Es hängt eher damit zusammen, ob ich Ihren, von den Medien zitierten, Gehirnschrott hören, sehen oder lesen muss. Sie sagen, dass sie es nicht akzeptieren, dass die frustierten Ossis erneut die Wahl entscheiden. Ja, mein lieber Herr Gesangsverein, wir leben doch nicht in einem totalitären Staat (abgesehen von Bayern), der Ihre Meinungen zu berücksichtigen hat. Was sie akzeptieren, erwarten oder von was sie träumen, ist mir so egal wie die neue Single von Superstar Alexander.“

Und jetzt ihr. Was haltet ihr von dem „Wackeldackel aus Bayern“?


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12 Kommentare

  1. rdh.twoday.net 12. August 2005 · 15:05 Uhr

    Edes Lach- und Sachgeschichten

    Ich akzeptiere nicht, dass erneut der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird. Es darf nicht sein, dass die Frustrierten

  2. SPD-Blog für BaWü 12. August 2005 · 18:28 Uhr

    SPD-Wahlhelfer Stoiber

    Würde die SPD nicht ihre unsinnige Diskussion über mögliche Koalitionsvarianten führen, so würden sich die Medien ganz alleine auf Netto-Kanzlerinkandidatin Merkel und ihre Dolchstoßende Männerriege konzentrieren. Während Angela Merkel eher ve…

  3. Amos 13. August 2005 · 9:47 Uhr

    Ich denke, dass Stoiber bei seiner Rede auf jeden Fall angetrunken gewesen ist. Er gestikuliert schon ziemlich wild rum, was man sonst von ihm gar nicht kennt.
    Außerdem lallt er einige Worte und hat diesen leeren Blick.
    Schaut euch das doch nochmal genauer an :)

  4. Klaus 13. August 2005 · 15:49 Uhr

    Den Eindruck hatte ich allerdings auch. Was aber keine Entschuldiung dafür ist. Ede ist ja wohl intelligent genug, um sowas nicht zu machen.

  5. Roter Baron 14. August 2005 · 12:53 Uhr

    Ich denke, Edmund Stoiber ist so intelligent ist, dass er sehr genau weiß, was er da macht. Ich glaube auch, dass diese ganze Aktion blosses Kalkül ist – um Merkel und den Ossis einen reinzuwürgen, weil er 2002 nicht Kanzler geworden ist.
    Abgesehen davon werden die Leute auf Edes Bierfesten applaudiert haben und er seinen Beliebtheitsgrad in Bayern wieder einmal verbessert haben.

  6. Piranhase 14. August 2005 · 18:31 Uhr

    Alkohol? Glaube ich nicht. Er hat sich einfach nicht unter Kontrolle, wenn er sich um Kopf und Kragen redet. Man kann seine Wandlung vom Ministerpräsidenten zum faselnden Witzbold bei jeder (!)Christiansen/Illner-Sendung zuverlässig erleben. Der ist immer so, man muss ihm nur ein paar Minuten Zeit lassen…

  7. Timos Homepage 15. August 2005 · 11:00 Uhr

    Stoibers Ostdeutsche in Bayern?

    “Wiir hiii in Bayern in barschsgaaden ham scho immma CSU gwääählt. Aaach wenn da Stoibr “Sieg Hail” blööökt wir wäählen trutzdäm CSU”
    Übersetzung für die Menschen hinter der Weißwurstgrenze:
    “Wir hier in Bayern in Bercht…

  8. Jens - politikinside@blogg.de 15. August 2005 · 14:13 Uhr

    Naja ganz nüchtern war er ja nicht ;-)

  9. Jörn 16. August 2005 · 14:50 Uhr

    Ich muß zustimmen, der Stoiber ist immer so. Aber noch schlimmer finde ich das aktuelle Sprachrohr vom Ede, diesen Söder oder wie er heißt.

    Ich sehe und höre und lese fast täglich von diesen Labermäulern etwas, weil ich leider in Bayern lebe.

  10. Anna Auburg 16. August 2005 · 22:25 Uhr

    FRUSTRIERT sind nicht nur die Ostdeutschen ueber Herrn Dr. Stoiber, sondern auch Bayern,die wie ich aus einer sehr alten bayerischen Familie abstammen. Obwohl ich Herrn Stoiber um Hilfe gebeten hatte, da meinem Mann und mir von einem bay. Polizisten seit Jahren das Leben zur Hoelle gemacht wird, konnte dieser mit Unterstuetzung der Bay.STAATSREGIERUNG,des BAY.Innenministeriums,
    des Bay.Justizministeriums und bay.
    Gerichte sein Unwesen so weit treiben, dass wir
    aufgrund des Psychoterrors gezwungen wurden, aus
    Bayern und aus unserer Wohnung zu fliehen, wozu
    uns sogar die Caritas riet. Obgleich der Bay. Staatsregierung bekannt ist, dass der Polizist
    sich unter Verleugnung seines wahren Berufes einen Hausverwaltervertrag und somit die Gemeinschaftsgelder von 120 000,–DM erschlich, ueber die er seit 2001 als Kontoinhaber ohne rechtliche Grundlage verfuegt (was sogar das Landgericht bestaetigte), Schwarzarbeit und Provisionsschinderei durch Bauauftraege betrieb, setzte die BAY. REGIERUNG seinem Treiben kein Ende.Lapidar zu schreiben, der Beamte bestreite die Vorwuerfe, zeugt nicht von Fuersorge fuer alle BAYERN.Ein bay.Oberstaatsanwalt erklaerte den Hausfriedensbruch- das mehrfache Betreten unserer Wohnung durch den Polizisten -fuer Rechtens, da der Mann wohl im Auftrag seiner Frau,
    der vorgeblichen Hausverwalterin handele!Das Bay. Justizministerium segnete diese Aussage ab.Seit Jahren werde ich mit Billigung der BAY.STAATS-
    REGIERUNG von dem Hauptkommissar mit illegalen finanziellen Forderungen ueberzogen.Er ignorierte sogar den Vergleich des Landgerichts, das den Beschluss seines Bekannten, des Amtsrichters, rueckgaengig machte.Dieser hatte ihm per Beschluss die FREMDGELDER der Eigentuemer zugesprochen!Ermutigt durch die Unterstuetzung der BAY.STAATSREGIERUNG,des BAY.Innenministeriums und des BAY.LANDTAGS, nahm sich der Polizist kuerzlich die Gerichtskosten aus der Gemeinschaftskasse!Sein von ihm gewaehlter Nachfolger werde in seinem Sinne weiterverfahren, auesserte er.
    Ist es nicht schoen, wenn ein Polizist eine BAYERIN aus der Wohnung und der Heimat vertreiben darf? Hatten wir das nicht schon mal?

  11. Anna Auburg 16. August 2005 · 22:32 Uhr

    FRUSTRIERT sind nicht nur die Ostdeutschen ueber Herrn Dr. Stoiber, sondern auch Bayern,die wie ich aus einer sehr alten bayerischen Familie abstammen. Obwohl ich Herrn Stoiber um Hilfe gebeten hatte, da meinem Mann und mir von einem bay. Polizisten seit Jahren das Leben zur Hoelle gemacht wird, konnte dieser mit Unterstuetzung der Bay.STAATSREGIERUNG,des BAY.Innenministeriums,
    des Bay.Justizministeriums und bay.
    Gerichte sein Unwesen so weit treiben, dass wir
    aufgrund des Psychoterrors gezwungen wurden, aus
    Bayern und aus unserer Wohnung zu fliehen, wozu
    uns sogar die Caritas riet. Obgleich der Bay. Staatsregierung bekannt ist, dass der Polizist
    sich unter Verleugnung seines wahren Berufes einen Hausverwaltervertrag und somit die Gemeinschaftsgelder von 120 000,–DM erschlich, ueber die er seit 2001 als Kontoinhaber ohne rechtliche Grundlage verfuegt (was sogar das Landgericht bestaetigte), Schwarzarbeit und Provisionsschinderei durch Bauauftraege betrieb, setzte die BAY. REGIERUNG seinem Treiben kein Ende.Lapidar zu schreiben, der Beamte bestreite die Vorwuerfe, zeugt nicht von Fuersorge fuer alle BAYERN.Ein bay.Oberstaatsanwalt erklaerte den Hausfriedensbruch- das mehrfache Betreten unserer Wohnung durch den Polizisten -fuer Rechtens, da der Mann wohl im Auftrag seiner Frau,
    der vorgeblichen Hausverwalterin handele!Das Bay. Justizministerium segnete diese Aussage ab.Seit Jahren werde ich mit Billigung der BAY.STAATS-
    REGIERUNG von dem Hauptkommissar mit illegalen finanziellen Forderungen ueberzogen.Er ignorierte sogar den Vergleich des Landgerichts, das den Beschluss seines Bekannten, des Amtsrichters, rueckgaengig machte.Dieser hatte ihm per Beschluss die FREMDGELDER der Eigentuemer zugesprochen!Ermutigt durch die Unterstuetzung der BAY.STAATSREGIERUNG,des BAY.Innenministeriums und des BAY.LANDTAGS, nahm sich der Polizist kuerzlich die Gerichtskosten aus der Gemeinschaftskasse!Sein von ihm gewaehlter Nachfolger werde in seinem Sinne weiterverfahren, auesserte er.
    Ist es nicht schoen, wenn ein Polizist eine BAYERIN aus der Wohnung und der Heimat vertreiben darf? Hatten wir das nicht schon mal?

  12. Joe 19. September 2005 · 12:25 Uhr

    Der Kanzler (hat das nicht gesagt, aber es gibt Statements, die haben einen gewissen Wahrscheinlichkeitswert): „Ich würde dem Herrn Ministerpräsidenten Stoiber nicht widersprechen. Ich warte einfach, bis er es selbst tut.“

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.