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Einen genialen Werbeschachzug kann sich jetzt die SPD auf ihre Fahnen schreiben: Wie Spiegel Online berichtet, ist rechtzeitig vor der offiziellen Präsentation des CDU-Wahlwerbespots dessen Inhalt an die SPD-Wahlkampfzentrale durchgesickert. Und die reagierte prompt: Wo bei der CDU eine alles zerstörende Kugel durchs Bild rollt, die von Angela Merkel herself heldenhaft aufgefangen wird, schließt ein kurzerhand produzierter SPD-Spot an die Geschichte an und zeigt dieselbe Angie beim ungelenken Jonglieren mit der Kugel – Tenor: „Die Flip-Flop-Kandidatin“.

Bei der CDU sucht man jetzt natürlich verzweifelt nach der Plaudertasche. Und Generalsekretär Volker Kauder versucht krampfhaft, die Situation noch irgendwie umzubiegen: „‚Wer wie die SPD die ganze Kraft zum Abkupfern aufwendet, der vergeudet seine eigene Kraft‘. Ihm sei das ‚ganz recht so'“, zitiert ihn Spiegel Online. – Lieber Herr Kauder, dass man durchs Abkupfern keineswegs Kraft vergeudet, hat man ja schon bei Ihren Parteifreunden in NRW gesehen – die haben in ihrem Landtagswahlkampf munter das Blog, das Mitmach-Center und die Videobotschaften der NRWSPD kopiert und hatten trotzdem noch die Energie, die Landtagswahl zu gewinnen. Da muss unseren Berliner Kollegen mit ihrer „Abkupferei“ ja jetzt wohl kaum Bange sein, oder?


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23 Kommentare

  1. Jens 20. August 2005 · 12:25 Uhr

    Das einzigste was die Union und Merkel können ist Deutschland schlecht reden, genauso wie es Rüttgers und Co gemacht haben.

  2. Bonjour 20. August 2005 · 12:45 Uhr

    Boule buhlt um Sekunden

    The show must go on. SPD und CDU kugeln um die Wette – und keiner kennt das Loch.

    Zweimal 30 Video-Sekunden rollt die Kugel, tanzt sie nervös zwischen Händen hin und her. In den einen 30 Sekunden ist die CDU an der Kugel, in den anderen die SPD. Di…

  3. politikinside@blogg.de 20. August 2005 · 12:55 Uhr

    Die SPD war wieder mal ein Schritt voraus

    Merkel lässt die Kugel rollenIm Internet war die SPD bereits vor der Union und auch bei den Wahlwerbespots hatte die SPD die Nase vorn, zumindest beim Wahlwerbespot der Union.Die Kollegen von

  4. Bürger 20. August 2005 · 13:34 Uhr

    Das mit dem Video der SPD ist wirklich brilliant, ernst gemeint. Hut ab!

  5. Piranhase 20. August 2005 · 13:40 Uhr

    Ja, nicht übel. Allerdings hätte ich dem Lach(s)modell noch ein wenig Achselschweiß verpasst. Wenn schon fies, dann richtig…

  6. Marcel 20. August 2005 · 16:54 Uhr

    Ich muss sagen, dass mir der Wahlwerbespot der CDU in seiner künstlerischen Ausgestaltung zusagt und meinen Geschmack trifft. Nur diese nüchterne Klarheit würde ich gerne auch im Programm der Partei wiederfinden: Fehlanzeige! Da wäre doch die Kulisse einer Heimatverfilmung aus den 1950er Jahren passender gewesen: Sie wissen schon, Schicksalsjahre einer Kaiserin … (mit viel Dekoration und Fassade).

    Die SPD hat sicher keinen Ideenklau oder gar Spionage betrieben. Das findet nur dort statt, wo es im Ergebnis Vielversprechendes zu erhaschen gibt. Eher müssen wir diese Reaktion als einen Spiegel sehen, der auch zeigen soll, dass zu viel Geld in diese Wahlwerbung geflossen ist: Gesamtkonzeption, Ausstattung, Maske und Umsetzung. Alles auf einem Niveau, das nicht zum Großteil der deutschen Bevölkerung passt. Klar, das Gesamtbild spricht an und gefällt wie ein Katalog für Designermöbel, aber die kann sich keiner leisten. Zeit wurde sicherlich auch investiert. Ich möchte nicht wissen, wie oft die Kugel im CDU-Spot auf den Boden gefallen ist. Dabei wissen wir doch alle: Die Zeit einer Kanzlerkandidatin ist knapp bemessen.

    Der SPD-Spot ist ja nicht nur eine Reaktion, sondern auch ein Werk mit einem wichtigen Hinweis für Angela Merkel. Es war schließlich Konrad Adenauer, der das Boccia-Spiel in Deutschland populär gemacht hat. Und wenn wir die Kugel im SPD-Spot als Erbe Adenauers sehen, dann werden noch einmal deutlich und verständlich die bevorstehenden Schwierigkeiten gegenwärtig.

    Übrigens: Beim Boccia-Spiel ist es u.a. eine wichtige Regel, vorher anzusagen, welches Ziel man treffen will. Hier schließt sich der Bogen zum Anfang meines Beitrags: Mir fehlt die Klarheit im Programm der CDU.

  7. Marcel 20. August 2005 · 18:38 Uhr

    Im Wahlkampf der CDU läuft es wirklich nicht rund. Darum wird in deren Reihen auch eifrig über die gelungenen Aktionen der SPD hergezogen. Manchmal versteht man aber die Beweggründe nicht wirklich.

    In einem Forum der CDU habe ich entdeckt, dass ein religiöser Diskurs geführt wird über das neue Wahlplakat „Wer Frieden will, muss standhaft sein.“.

    Man stellt sich dort die Frage, was unser Kanzler unter Frieden versteht und wie Frieden ohne Gott möglich ist.

    Ach Gretchen, Du bereitest mir Kummer!

    In der Aussage des angesprochenen Wahlplakats der SPD steht dem vorderen Ziel des Friedens der Krieg mit all seinen schrecklichen Folgen gegenüber. Das darf nicht vergessen werden. Gottes Hand in Krieg und Frieden ist dabei Gegenstand langer theologischer Abhandlungen. Mit Blick auf die Bevölkerung Deutschlands sehe ich innerhalb der Union und bei ihrem möglichen Koalitionspartner, der FDP, viele Streitpunkte, über die sich eher ein religiöser Diskurs lohnt.

    Fazit: Der SPD-Friedenspolitik erteile ich eine Zusage, und ich stimme damit auch dem Wahlplakat „Wer Frieden will, muss standhaft bleiben.“ zu. Uns sollte nachdenklich machen, warum überhaupt ein solches Druckwerk in Deutschland notwendig ist.

    Ich habe dann dort einen religiösen Denkanstoß gegeben, der in dem Forum vielleicht nicht viel Zuspruch finden wird.

    Seid einander in Liebe zugetan (Röm 12,9-17) [gekürzt]:

    Die Liebe darf nicht geheuchelt sein. […]

    Seid fröhlich als Menschen der Hoffnung, bleibt standhaft in aller Bedrängnis […].

    Sorgt für alle in der Gemeinde, die Not leiden […].

    […]

    Seid alle miteinander auf Einigkeit bedacht. Strebt nicht hoch hinaus, sondern gebt euch für die undankbaren Aufgaben her. Verlasst euch nicht auf eure eigene Klugheit.

    […] Seid darauf bedacht, vor den Augen aller Menschen bestehen zu können.

  8. Sozialdemokrat für Oskar 22. August 2005 · 6:18 Uhr

    @ Marcel

    „In der Aussage des angesprochenen Wahlplakats der SPD steht dem vorderen Ziel des Friedens der Krieg mit all seinen schrecklichen Folgen gegenüber.“

    Warum habt Ihr als erste Regierung seit Hitler Kriegseinsätze im Ausland (z.B. Kosovo, Afghanistan) geführt?

    Warum wird die Bundeswehr in eine Interventionsarmee umgestaltet und Deutschland militärisch aufgerüstet?

    Warum müssen für Eure Führung Schröder & Fischer deutsche Soldaten im Ausland ihr Leben lassen?

    Warum provozieren Schröder & Co. einen Terroranschlag in Deutschland wegen des Einsatzes deutscher Truppen in Afghanistan?

    Wer wird bei diesem Anschlag getötet und verstümmelt werden: Die schuldigen Politiker oder unschuldige Bürger und Bürgerinnen?

  9. Marcel 22. August 2005 · 17:32 Uhr

    @ Sozialdemokrat für Oskar

    Sie haben sich anscheinend bereits gut in die populistische Argumentationsweise der Vorderen der Linkspartei eingefunden. Ich möchte versuchen, ihren falschen Fragestellungen mit einem der Sache angemessenen Anwortgang zu entgegnen.

    Deutschlands militärischer Beitrag im Ausland vollzieht sich ausschließlich im Rahmen von VN-Missionen und VN-mandatierten Missionen mit dem Ziel der Konfliktprävention und bei multinationalen Friedensmissionen. Schutz, Stabilisierung und Wiederaufbau sind dabei die Aufgabenfelder, welche die internationale humanitäre Verantwortung einer mittleren Macht wie Deutschland abfordert.

    Friedenstruppen, Polizisten und qualifiziertes Zivilpersonal, finanzielle Leistungen und Ausrüstungsgegenstände sind Kern des deutschen Beitrags im Ausland. Im internationalen Gefüge kommt der Unterstützung durch die Bundeswehr eine wichtige und wachsende Bedeutung zu. Im Schaffen und Stärken des Friedens sind in keinem Fall kriegerische Motive zu erkennen.

    Unstrittig ist, dass deutsche Soldaten im Sog militärischer Gewalt ihr Leben lassen mussten. In Deutschland hat man die Nachrichten vom Tod der Soldaten mit großem Schrecken und tiefer Bestürzung gehört. Infolge dieser bitteren Tatsachen hielt ein verstärktes Nachdenken über die Notwendigkeit von Auslandseinsätzen der Bundeswehr Einzug in die öffentliche Diskussion. Das Bewusstsein über den unbedingt notwendigen Bedarf internationaler Unterstützung in Krisen- und Kriegsgebieten hat sich dabei weiterhin als deutliches Kennzeichen der Stellung Deutschlands nach außen durchgesetzt.

    Der Vorwurf der Provokation eines Terroranschlags in Deutschland durch unseren Bundeskanzler und seine Regierung entspringt meines Erachtens rein populistischen Motiven. Zwar ist der Gedanke zulässig, dass Zorn der Auslöser für perverse terroristische Aktionen sein kann, jedoch darf ein Land sich nicht aus Angst vor drohenden Gefahren unterwerfen. Es ist zu hinterfragen, ob die Unmenschlichkeit überhaupt kalkulierbar ist. Wir haben es mit Individuen zu tun, neben deren Abart nicht das Vernachlässigen humanitärer Hilfe stehen darf. Fakt ist: Mit der rot-grünen Regierung zeigt sich Deutschland als verlässliche und verantwortungsbewusste mittlere Macht nach außen, als Garant für den Frieden. Ebenso wird im Inneren von Seiten des Staates alles dafür getan, den Bürgerinnen und Bürgern nach besten Möglichkeiten Sicherheit und Schutz zu gewähren.

  10. Benno 22. August 2005 · 17:40 Uhr

    Marcel, das ist ja alles richtig – nur bitte: Don’t feed the troll! „Sozialdemokrat für Oskar“ kommt nämlich wirklich nur zum Spammen hier vorbei.

  11. Björn 22. August 2005 · 23:43 Uhr

    Also, es ist schon richtig, dass da sehr clever, witzig und vor allem schnell auf den CDU Spot reagiert wurde und mir gefällt der „Gegen-Spot“ auch sehr gut. Bloss frage ich mich, ob es nicht wichtigeres als Wahlspots gibt. Im Grunde bin ich mir sogar sicher, dass es wichtigeres als Wahlspots gibt!;)
    Es muss vielmehr noch viel stärker das GEspräch mit den Wählern gesucht werden, auch und vielleicht gerade mit den ehemaligen CDU Wählern, die jetzt vielleicht noch unentschieden sind. Es muss ganz klar dargestellt werden, was erreicht werden soll und wofür die SPD in diesem Wahlkampf steht und das ist mit Wahlspots von 30 Sekunden Länge einfach nicht zu stemmen. Da muss mit den Wählern ein direktes Gespräch eingegangen werden. Da muss zugehört und auf Fragen eingegangen werden. IMHO.

  12. Sozialdemokrat für Oskar 24. August 2005 · 3:00 Uhr

    @ Marcel

    Dein gedankenloses Nachplappern der Propaganda von Schröder, Fischer und Struck bringt uns nicht weiter.
    Lese stattdessen was Kirche und Gesellschaft über den nationalistischen Aufrüstungswahn von Schröders Clique zu sagen haben:

    Minister Peter Struck (SPD)
    und die christliche Friedensbewegung in Düsseldorf

    Zum heutigen Wahlkampfbesuch von Minister Peter Struck (SPD) in der ev. Markuskirchengemeinde Düsseldorf werden auch Mitglieder der christlichen Friedensbewegung mit einer eigenen Mahnwache ihren Protest zum Ausdruck bringen. Sie kritisieren die fehlende verfassungsrechtliche Klärung zum Umbau der Bundeswehr in eine Interventionsarmee und die einseitig einer militärischen Logik folgende Europa-Politik der SPD. Trotz gegenteiliger internationaler Vertragsverpflichtungen und trotz des Gutachtens des Internationalen Gerichtshofes zu Atomwaffen (1996) seien auch weiterhin Atombomben in der Bundesrepublik stationiert. Die Politik der rotgrünen Regierung beschränke sich auf folgenlose Erklärungen und müsse deshalb als atomwaffenfreundlich bezeichnet werden. Strucks Ministerium setze zudem im Bundeshaushalt eine unverantwortliche Millardenlawine für Aufrüstung in Gang.

    Besonders die Nennung von regionalen Interessen, Abwehrmaßnahmen gegen „illegale Immigranten“, Rohstoff- bzw. Energieversorgung und Handelswegen in europäischen Militärdoktrinen und Äußerungen von Minister Peter Struck empört die friedensbewegten Christen. Dergleichen widerspreche in krasser Form dem Grundgesetz und den Voten der weltkirchlichen Ökumene.

    Den derzeitigen Vorstellungen zu „humanitären Militärinterventionen“ wird in einer Info rmationsbroschüre zur Mahnwache (siehe unten) strikt widersprochen. Dazu erklären die Theologen Peter Bürger (Ökumenisches Friedensnetz) und Friedhelm Meyer (Solidarische Kirche im Rheinland): „Für Fälle wie den Völkermord in Ruanda muß ein völlig neues Internationales Polizeirecht der UNO ausgearbeitet werden, das mit nationalen Armeen und Militär gar nichts zu tun hat. Es gibt keine eigenständigen Politikressorts für rein zivile Konfliktprävention ohne militärische Einbindung. Die effektive Entwicklungshilfe macht nicht einmal ein Zehntel der weltweiten Rüstungsausgaben aus. Unter solchen Umständen besteht derzeit kein Anlaß, den Konzepten sogenannter >internationaler Polizeieinsätze< gute Absichten und Erfolgsaussichten zu unterstellen.“ Die militärischen Denkmodelle zur Weltordnung werden im alternativen Info rmationsangebot als gefährliche Illussionen von Vorgestern charakterisiert, die mit realistischer Politik nicht vereinbar seien.

    Von den Kirchen fordern die „Protestanten“, dass sie Eltern, Jugendliche und Soldaten über die Folgen der völligen Verwandlung der Bundeswehr informieren. Nicht nur die aktuelle Erhöhung des Budgets für Zinksärge zeige, dass zukünftig mit viel mehr toten Militärangehörigen zu rechnen sei. Minister Struck bekunde zwar immer wieder den Wunsch nach einer ernsten öffentlichen Debatte. Seine Info rmationsveranstaltungen im Land stünden hingegen nur ausgewählten Besuchern auf Einladungslisten offen. Übertriebener Polizeieinsatz führe dabei zuweilen zu einem unguten Gesprächsklima.

    Kontakt/Verantwortlich: Peter Bürger (Ökumenisches Friedensnetz Düsseldorfer Christinnen & Christen / SprecherInnenteam),
    Mail: post (AT) oekumenisches-friedensnetz.de

    Die militärische Logik von vorgestern wird rehabilitiert und gefährdet die Zivilisation

    Christliche Einsprüche
    anlässlich des Wahlkampfbesuchs von Minister Peter Struck (SPD)
    in Düsseldorf am 23.8.2005

    Mit dieser Info rmation möchten wir Sie darüber aufklären, dass die militärpolitischen Ansätze von Minister Peter Struck und anderen führenden SPD-Politikern mit der Friedensethik der weltkirchlichen Ökumene nicht vereinbar sind. Die öffentliche Diskussion und Mentalität wird derzeit medial gezielt gelenkt. Abweichende Meinungen kommen so gut wie nie aufs Podium. Veranstaltungen zu Themen der neuen Militärpolitik sind inzwischen nur ausgewählten Gästen zugänglich und finden meist unter großem Polizeiaufgebot statt. Deshalb würden wir uns über eine aufmerksame Lektüre unseres alternativen Aufklärungsangebotes sehr freuen. Mit großer Besorgnis schauen wir als Christinnen und Christen auf:

    · die Militarisierung der neuen SPD-Politik,

    · die Rehabilitation des Militärischen unter dem Deckmantel von „Antiterrorkampf“ und „humanitären Interventionen“,

    · die Missachtung unseres Grundgesetzes,

    · die Militarisierung der Europa-Politik,

    · die militärische „Transformation“ ziviler Konfliktlösungsstrategien,

    · die hemmungslose Bezugnahme der neuen Militärdoktrinen auf wirtschaftliche Interessen,

    · die atomwaffenfreundliche Politik der SPD-Regierungsmitglieder.

    Abkehr von der Friedenspolitik Willy Brandts

    In der Tradition Willy Brandts erklärte Günther Verheugen (SPD) noch am 6. November 1995: „Ich stelle für die SPD fest: unsere Bundeswehr ist kein Interventionsinstrument. (…) Damit schließe ich ausdrücklich Erwägungen aus (…), Aufgabe der Bundeswehr könnte die Sicherung der Rohstoffversorgung und der Handelswege sein.“ Damit war eine klare Grenze zu CDU-Vorstellungen gezogen. Nur ein halbes Jahrzehnt später proklamierte der SPD-Minister für das Militärressort, Rudolf Scharping, am 21. Januar 2001 auf dem SPD-Programmforum „Sicherheit“: „In 25 Jahren ist das Gas in der Nordsee alle, aber in der Region um Afghanistan und im Kaukasus ist alles vorhanden. Und ob dort regionale Sicherheit entsteht, ist im Interesse aller, die in Zukunft aus der Region Energie beziehen wollen.“ 2002 wird sein Nachfolger, Minister Peter Struck (SPD), genau diese Region als Schauplatz für die „Verteidigung unserer Freiheit am Hindukusch“ proklamieren. Seit der zweiten Hälfte der 90er Jahre ist vom streng völkerrechtlichen Internationalismus eines Willy Brandts wenig zu spüren. Die neuen Ziele erinnern eher an die kolonialistische, national ausgerichtete Ideologie des rechten SPD-Politikers Gustav Noske zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

    Die menschenfreundliche Argumentation beim Umbau der Bundeswehr in eine Angriffs-Armee können Sie mit Kenntnis von Texten, die meist vor militärischem Publikum gesprochen werden, richtig deuten. Am 9.11.2004 meinte Peter Struck (SPD) als Minister für das Militärressort: „Moral und Geschichte reichen sicherlich nicht aus, um in jedem Einzelfall über Europas sicherheitspolitisches Engagement zu entscheiden. Andere Faktoren müssen hinzukommen, vorrangig die europäischen Interessen. Ich denke, dass in der Tat die wirtschaftliche Entwicklung Europas im 20. Jahrhundert, die Globalisierung und das Aufkommen neuer Bedrohungen zu gemeinsamen materiellen Interessen der Europäer geführt haben. Sie stehen gleichwertig [!] neben ideellen Verpflichtungen. Zu diesen Interessen gehören der Schutz gegen internationalen Terrorismus oder die Begrenzung der Auswirkungen destabilisierender Konflikte in der europäischen Nachbarschaft. Dazu gehören auch der Schutz vor illegaler Immigration und organisierter Kriminalität oder der Schutz der Energie- und Rohstoffversorgung.“ (Rede auf dem 15. Forum Bundeswehr & Gesellschaft der Zeitung „Welt am Sonntag“)

    http://duesseldorfersozialforum.de/Berichte/Friedensaktionen4.htm

  13. lool 25. August 2005 · 17:14 Uhr

    es heißt „einzige“, du dummkopf… wer die spd wählt, hat selber schuld! wer wohl unser land in den dreck fährt…

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