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Quelle: Netzeitung.de

Ach, manchmal macht das auch einfach Spaß mit der CDU. Nicht nur, dass bei denen mal wieder keiner gemerkt hat, dass der Rolling-Stones-Hit „Angie“, der gerne bei Auftritten von Angela Merkel verwendet wird, Zeilen wie
„But Angie, Angie
Ain’t it time we said goodbye?“ ( also:“Aber Angie, Angie, ist es nicht Zeit, dass wir goodbye sagen?” ) enthält. Nein, bei denen hat mal wieder auch keiner um Erlaubnis gefragt, ob sie diesen Song überhaupt im Rahmen einer politischen Veranstaltung verwenden dürfen. „Wir sind überrascht, dass uns niemand um Erlaubnis gefragt hat“, sagte das britische Management der Rolling Stones im „Observer“. „Wenn das jemand getan hätte, hätten wir nein gesagt.“

Übrigens: Weitere Textzeilen zum Mitsingen:
„Alle Träume, die wir so fest gehalten haben, scheinen sich alle in Rauch aufgelöst zu haben“, und „Ohne Liebe in unseren Seelen und ohne Geld in unseren Mänteln – du kannst nicht sagen, dass wir zufrieden sind.“
Einfach wunderbar. Davon wollen wir mehr sehen und hören, CDU.

P.S. Hier ist übrigens ein Beispiel, in dem die FDP in NRW ähnlich klug war.

via Stoppt-Merkel.de

Zum Schluß noch ein Zitat aus dem bundestagswahlblog
:

Fakt ist jedenfalls dass Angie ohne das Einverständnis der Rock Jungs (Opas wäre jetzt wohl etwas beleidigend) einen Song sich für ihren Auftritt ausgesucht hat. Dabei steht schon ihrem Wahlprogramm “Wir werden die Rahmenbedingungen für die Kultur – unter Beachtung besonderer Zuständigkeiten der Länder – weiterentwickeln. Dazu gehören vor allem die Verantwortung des Bundes für die auswärtige Kulturpolitik, die Förderung von Projekten nationaler Bedeutung, die nationale Erinnerungskultur, die Künstlersozialversicherung sowie das Urheberrecht. “. Gut, das mit dem Urheberrecht steht da auch jetzt ganz klein drinne, aber das nächste Mal wird die CDU dran denken.


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7 Kommentare

  1. komma.vorbei 23. August 2005 · 15:52 Uhr

    Also ich empfehle der CDU ja die Verwendung der Version von Juliane Werding!
    http://nullkommanichts.twoday.net/stories/920549/

  2. Christian Schuster 23. August 2005 · 16:07 Uhr

    Zu dem Thema, hat wirkaempfen.de eine Pressemitteilung herausgegeben, die ich mal einfach hier veröffentliche, vielleicht für Euch zur Weiternutzung…?

    „Angie, ain’t it time we said good-bye?”
    CDU verabschiedet sich singend von Spitzenkandidatin

    Berlin (23.08.2005). Die CDU verabschiedet sich auf ihren Wahlkampfveranstaltungen singend von ihrer Spitzenkandidatin. In der deutschen Übersetzung des Stones-Textes „Angie“ heisst es u.a.: „Angie, ist es nicht an der Zeit, auf Wiedersehen zu sagen?“ oder „Ich hasse diese Traurigkeit in Deinen Augen“. So dass auch die CDU zu dem Schluss kommt: „Angie, sie können nicht sagen, wir hätten es nicht versucht“.

    In der aktuellen Diskussion über die Wahlkampfhymne der CDU „Angie“ (Rolling Stones) wird von unterschiedlichen Medien und Agenturen auf eine Übersetzung des Liedes verwiesen. wirkaempfen.de hat die deutsche Übersetzung des Liedes in Auftrag gegeben und seit dem 13.08. auf der Homepage http://www.wirkaempfen.de veröffentlicht (seit dem 18.08. wegen hoher Nachfrage auch unter der Rubrik „Aktuelles“).

    Die Übersetzung des traurigen Abschiedsliedes wird mittlerweile über das Portal von vielen Wahlkämpfern vor Ort bei CDU-Veranstaltungen verteilt (unter anderem auch bei den heutigen Auftritten in Bielefeld und Hannover sowie morgen in Bremen und Wilhelmshaven).

    Abrufbar ist die Übersetzung auf
    http://www.wirkaempfen.de/ (Aktuelles -> Meldung: Was singt die CDU?)
    – oder direkt: http://www.wirkaempfen.de/materialien/songtext.pdf

    Bezugnehmend auf:
    – 22.08.2005 18:23 – dpa: „Wirbel um Stones-Song „Angie“ im Unions-Wahlkampf“
    – 22.08.2005 Spiegel online: „Stones sauer wegen „Angie““

  3. www.keinschwarzesdeutschland.blog.de 24. August 2005 · 1:38 Uhr

    „Ich mache keine Werbung für Alkohol und Zigaretten, und schon gar nicht für die CDU“ – Künstler verbietet CDU die Songnutzung und schafft neues Anti-Angie-Lied

    Nach ihrer Schlappe bei der Auswahl des Rolling-Stones Songs „Angie“ für den Bundestagswahlkampf versuchten die Christdemokraten erneut, eine Merkel-Hymne zu finden – vergeblich: Der deutsche Sänger Steffen Strom verbot der Union, seinen Song „Angie“ z…

  4. Sozialdemokrat für Oskar 24. August 2005 · 1:58 Uhr

    Also wenn ich mir die beiden hier gezeigten Photos von Micky und Angie angucke, so könnte man meinen, der Gerd wäre der Papi von Mick ;-)

    http://duesseldorfersozialforum.de/Bilder/Wahlplakate/schroedermerkel.jpg

  5. Bürger 24. August 2005 · 17:29 Uhr

    Die CDU hatte sich an die GEMA gewandt.

  6. Franz Romer 25. August 2005 · 13:44 Uhr

    hallo, liebe SPD Bloger,

    Ihr dürft ruhig mal besser recherchieren.

    Lest Euch mal meine Wahlkammphilfebeiträge durch. Diese findet Ihr entweder hier bei
    http://www.riff-theband.de dort unter drummer’s thoughts

    oder direkte Sprungmarke – gehe nicht über Java:

    http://www.riff.Franz-romer.com/drummers_private_thoughts#Wahlhilfe24082004.html.

    Ich suche übrigens noch jemanden, der dieses Excel mal durcharbeitet. Da habt Ihr doch gute Wahlkampfhilfe. Gruss Franz Romer

  7. Franz Romer 25. August 2005 · 13:49 Uhr

    Ihr müsst mal Euere Programmierung checken: wenn ich bei den Posting auf den Namen klicke, startet im selben Frame die angegebene Webseite, anstatt in einem neuen Frame: Der Befehl heisst übrigens: “ target=“_blank“>

    Gruss Franz Romer

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.