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Hallo,
das ist mein erster Eintrag im Weblog der NRWSPD. Und ich blogge auch zum ersten Mal. Allerdings nutze ich das Internet für meine politische Arbeit schon seit ich im Bundestag bin sehr intensiv! Meine Website mit allen Infos findet ihr unter www.kerstin-griese.de.

Wir sind mittendrin im Wahlkampf. Einige Highlights habe ich schon hinter mir. Besonders spannend war der Besuch von Bundeskanzler Gerhard Schröder bei den Gartenfreunden in meinem Wahlkreis. Am 11. August war er in Velbert-Langenberg und die ganze Stadt stand kopf. Inclusive mir! Mein Team und ich, wir hatten wochenlang diesen Termin vorbereitet. Vielleicht habt ihr davon gelesen: Es hat in Strömen geregnet. Aber das hat der guten Laune des Kanzlers nicht geschadet, er hatte einen tollen Auftritt. Sein Spruch: „Wenn in Velbert die Sonne lacht, dann hat’s die SPD gemacht. Zieht sich der Himmel wieder zu, dann war’s die böse CDU“ – das ist bei uns angesichts des Wetters jetzt ein geflügelter Spruch.

In dieser Woche steht der ganz normale Wahlkampf-Wahnsinn an. Gestern bis um Mitternacht war ich auf einem Schützenfest. Und das war noch nicht der letzte Krönungsball für diese Saison!

Ich freue mich besonders auf zwei Gäste, die ich in dieser Woche zu meiner Veranstaltungsreihe „Kerstin Griese trifft …“ begrüßen kann: Am Mittwoch, 24.8.2005, 19 Uhr, kommt der Grafiker und Künstler Klaus Staeck nach Wülfrath in die Medienwelt. Am Donnerstag, 10 Uhr, kommt Andrea Nahles“ nach Velbert-Neviges auf den Markt und wir sprechen über die Bürgerversicherung und andere sozialpolitische Themen. Diese Reihe mache ich übrigens auch, wenn kein Wahlkampf ist. Immer im Frühjahr und im Herbst. Allerdings gibt’s jetzt mehr Veranstaltungen wegen des 18.9.

Ansonsten wird jetzt fleißig plakatiert, und ich werde in dieser Woche Altenclubs, Kirchengemeinden, Kommunalpolitiker, Geburtstagsjubilare, I-Dötzchen, Firmen, Sommerfeste, Infostände, Einweihungen und natürlich Schützenfeste besuchen. Was ich da so erlebe, und wie ich dafür kämpfe, dass wir als Sozis diese Wahl noch gewinnen können, schreibe ich in den nächsten Tagen.

Viele Grüße von Kerstin Griese


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17 Kommentare

  1. Piranhase 23. August 2005 · 20:41 Uhr

    Liebe Frau Griese,
    schön, dass Sie als Kanzlergasgeberin jetzt hier schreiben. War schön im Garten.
    Eine Frage: Klaus Steak kommt nach Wülfrath in die Medienwelt.
    Was/wo ist das?

    Grüße, Piranh@se (jetzt mit dem Film DER UNTERGANG)

  2. stefan 23. August 2005 · 23:04 Uhr

    dazu sage ich nur:

    Hallo kerstin.
    Schön das du da bist!

    :)

  3. michael 23. August 2005 · 23:21 Uhr

    Was genau ist ein I-Dötzchen? Kann ich auch eins haben?

  4. Olaf 23. August 2005 · 23:42 Uhr

    I-Dötzchen sind die neu eingeschulten Kinder … jedenfalls sind sie das in weiten Teilen von NRW ;).

  5. Roter Baron 24. August 2005 · 0:25 Uhr

    Der Begriff „i-Dötzchen“ sagt den Westfalen vermutlich nichts ;-)

    Nun Kerstin, jedenfalls herzlich Willkommen! Ich freue mich auf einen spannenden Entspurt des Wahlkampfes und wünsche uns einen fairen Sieg.

  6. Sozialdemokrat für Oskar 24. August 2005 · 1:38 Uhr

    @ Kerstin

    Warum machst Du mit bei der Abschaffung von Arbeitsplätzen, bei Lohnkürzungen, beim entwürdigen Hartz IV, und warum stehen die Kürzungen der Leistungen für Rentner, Kranke, Arbeitslose und Pflegebedürftige im Mittelpunkt Deiner Politik?

    Warum werden diese Gelder des Volkes an Milliardäre und Großkonzerne umverteilt? Sind Milliardäre arm? Ist Deutschland nicht Exportweltmeister?

    Liebe Kerstin: Bitte beantworte diese Fragen, auf deren Beantwortung das Volk einen Anspruch hat. Denn wir, das Volk, haben Dich bislang finanziert, und so verlangen wir nun Rechenschaft für Deine Politik.

  7. Kerstin Griese 24. August 2005 · 8:22 Uhr

    Hallo,

    auf die Schnelle für alle, die heute zu Klaus Staeck kommen wollen (und besonders für piranhase, der danach gefagt hat): Die Medienwelt ist die Stadtbücherei in Wülfrath, das liegt zwischen Velbert und Mettmann und Heiligenhaus, also im Kreis Mettmann. Die Adresse lautet: Wilhelmstraße 146, das ist in der Fußgängerzone Wülfraths, neben der Eisdiele Paciello. Die kennt da jeder, ist ein hübsches kleiens Städtchen!
    Jetzt gehe ich zu den I-Dötzchen. Bin ja in Westfalen geboren, aber auch da gab es SchulanfängerInnen – um den korrekten Ausdruck zu benutzen. Wir werden unter dem Motto „Lernen macht groß und stark“ darauf aufmerksam machen, dass die SPD-geführte Bundesregierung mit der Investitionen in Ganztagschulen super erfolgreich ist und wirklich die Bedürfnisse der Menschen getroffen hat. Allein in meinem Wahlkreis gibt es 25 neue Offene Ganztagsgrundschulen (Ogatas), die ohne das Bundesprogramm nicht hätten entstehen können. Eine tolle Sache finde ich: für die Bildungschancen der Kinder, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Gesellschaft sollte noch mehr Verantwortung für die Chancen der Kleinsten zeigen. Da sind wir SozialdemokratInnen programmatisch und praktisch richtig gut aufgestellt!

    Viele Grüße
    Kerstin

  8. Sozialdemokrat für Oskar 24. August 2005 · 12:48 Uhr

    @ Kerstin

    Offensichtlich bist Du dem Irrtum erlegen, daß das Volk Deine asoziale, menschenverachtende Politik nicht zur Kenntnis genommen hat.
    Da Du nicht einmal — trotz meiner Aufforderung — den Bürgern und Bürgerinnen Deutschlands Dein Versagen und Deine schwerwiegenden Fehler in der Sozialpolitik gestehen willst, mußt Du — zwangsläufig — mit Deiner konsequenten Abwahl rechnen.

    Die Mehrheit des Volkes läßt sich nämlich nicht länger für dumm verkaufen, sondern wird die Linkspartei wählen, die für eine Politik im Sinne der bundesrepublikanischen Verfassung, der Demokratie und der Sozialen Marktwirtschaft eintritt.

  9. Exbazy 24. August 2005 · 14:20 Uhr

    ist ja spannend, das ganze mal aus der Perspektive der Politiker selbst zu sehen, die mit den Wählern direkt zu tun haben. Ich freu mich schon auf noch mehr Berichte!

  10. sapere_aude 24. August 2005 · 20:37 Uhr

    Frau Kerstin Griese, herzlich willkommen in der Blogger-Welt, höchste Zeit, ist meine Meinung. Der Wahlkampf ist bislang nicht auf Dialog sondern auf Präsentation ausgelegt gewesen. Ein Fehler.

    Wenn Sie sich Ihren Beitrag noch einmal durchlesen, dann beantworten Sie mir bitte die Frage: Inwiefern sind Sie uns Wählern dadurch näher gekommen? Ob es geregnet hat oder nicht, welchen wunderbaren Muntermacherspruch Sie sich ausgesucht haben, bringt den Austausch zwischen Meinungen der Wähler und Politiker nicht wirklich weiter, oder?
    Warum so zaghaft? Wir Bürger beissen doch nicht ;-)

  11. Benno 24. August 2005 · 21:35 Uhr

    @exbazy:

    Dann mach doch mal einen Vorschlag, wie Kerstin es konkret besser machen soll! Was soll sie konkret schreiben, damit in deinen Augen der Meinungsaustausch mit dem Bürger besser gewährleistet ist?

    Ich finde, man kann jetzt einfach noch keine Wunder von den Politiker-Blogs erwarten. Dieses ganze Projekt steckt doch noch in den Kinderschuhen – dieser Wahlkampf ist schließlich der erste auf deutschem Boden, in dem sich Politiker aktiv in die Blogger-Szene einschalten. Ich finde es allein schon gut, wenn es Politiker wie Kerstin gibt, die nicht mit der leider weit verbreiteten „Igitt, was ist das denn für ein neumodisches Zeug?“-Haltung an solche Innovationen herangehen und mitmachen wollen. Alles Weitere, wie z.B. die stärkere Rückkoppelung an den Wähler über so einen Blog, lernen die schon noch dazu – nur sollten wir mal die Kirche im Dorf lassen und geduldig sein. Rom ist ja bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut worden.

  12. Benno 24. August 2005 · 21:36 Uhr

    Sorry, mein Kommentar sollte natürlich an sapere_aude gehen und nicht an Exbazy.

  13. Sozialdemokrat für Oskar 24. August 2005 · 23:08 Uhr

    @ Benno

    Du schreibst: „Was soll sie [Kerstin] konkret schreiben, damit in deinen Augen der Meinungsaustausch mit dem Bürger besser gewährleistet ist?“

    Ganz einfach: Sie soll gefälligst die von mir gestellten Fragen beantworten, denn diese MdB lebt von MEINEN und des VOLKES Steuergeldern. Die vornehme, erhabene Dame zu spielen, die aus Arroganz meint, dem Bürger keine Rechenschaft schuldig zu sein wird am 18. September zur Folge haben, daß sie abgewählt wird. Kerstin muß offenbar noch lernen, daß Bürgerfeindlichkeit seinen Preis hat.

  14. Lilli Marleen 27. August 2005 · 19:37 Uhr

    Werter Vor-poster, hättest Du Fragen und keine Zumutungen in den Raum gestellt, würde ich Deinen Kommentar sogar noch verstehen können, aber wie unterscheidet sich die von Dir unterstellte Bürgerfeindlichkeit, von Deiner politikerfeindlichkeit, die Du hier Kerstin gegenüber zeigst?
    Die Art Deines Postings halte ich für eine Zumutung und finde, durh ihr Nicht-Antworten hat sie jede Größe gezeigt, die nötig ist.

  15. Sozialdemokrat für Oskar 28. August 2005 · 1:44 Uhr

    @ Lilli

    Habe soeben auf Kerstins Homepage nachgesehen, und dort steht gleich am Anfang:
    „Zusammenarbeit mit dem Linksbündnis wird es mit mir nicht geben.“ Kerstin Griese (38) unterstreicht ihre klare Absage mit Stichworten: Populismus, gefährliche Gaukelei mit Illusionen. Sie weiß, über wen sie spricht. Mit 19 Jahren war sie in die SPD eingetreten, Oskar Lafontaine war einmal auch ihr Vorsitzender.

    Dazu stelle ich fest: Kerstin betreibt üble Hetze gegen ihren ehemaligen Vorsitzenden, Herrn Lafontaine. Sie tituliert ihn als Populisten, und beschreibt Oskar Lafontaines Einsatz für die Arbeitnehmer, Arbeitslosen, Rentner, Patienten und Pflegebedürftige unseres Staates als gefährliche Gaukelei mit Illusionen.

    Kerstin Griese hingegen betreibt eine radikale Politik GEGEN Arbeitnehmer, Arbeitslose, Rentner, Patienten und Pflegebedürftige und vertritt stattdessen die Interessen der Reichen und Wohlhabenden. Das von den Armen unserer Gesellschaft geraubte Geld verteilt sie an Milliardäre und maßt sich dabei an, sozial zu sein.

    Wie mies muß der Charakter eines Menschen sein, die sich Sozialdemokratin nennt, jedoch alles andere als sozialdemokratisch agiert?
    Willy Brandt würde sich im Grabe umdrehen. . .

    Pfui Teufel, Frau Griese!

  16. Lilli Marleen 28. August 2005 · 15:15 Uhr

    Ich stelle fest: Oskar Lafontaine betreibt Hetze gegen seinen ehealigen Prateivorsitzenden, gegen seine ehemalige Partei und gegen die Ziele seiner ehemaligen Genossinnen und Genossen.
    Und was Wily zu Oskars Weg sagen würde – darüber brauchen wir doch nun wirklich nicht zu spekulieren.

  17. sapere_aude 31. August 2005 · 0:49 Uhr

    @ Benno
    Richtig, das Bloggen steckt noch in den Kinderschuhen. Aber es geht Frau Griese doch sicherlich nicht darum das Bloggen zu üben, sondern wichtige Themen mit den Usern, den Wählern zu besprechen oder sehe ich das falsch?

    Inhalte sollten dadurch nicht auf der Strecke bleiben, nur weil etwas „neu“ ist. Themen, die mit Bürgern während des Wahlkampfes besprochen wurden, wäre aus zwei Gründen interessant: 1. Fanden Gespräche statt? 2. Welche Themen wurden besprochen, die andere Menschen auch interessieren könnten.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.