Laut einer HIS-Studie (Hochschul-Informations-System Gesellschaft) wuchs der Anteil von Studienanfängern aus Arbeiterfamilien im Wintersemester 03/04 auf 17 Prozent. Drei Jahre zuvor waren es nur 13 Prozent gewesen. In einer Pressemitteilung zeigte sich Bildungsministerin Edelgard Bulmahn erfreut über die Entwicklung und sieht die Politik der rot-grünen Bundesregierung bestätigt: „Die Reformen der Rot-Grünen Bundesregierung zeigen Erfolg. Das Studium in Deutschland wird sozial gerechter, weil mehr junge Menschen aus den so genannten bildungsfernen Schichten die Chance erhalten zu studieren.“


Du kannst die Kommentare zu diesen Artikel durch den Kommentar-Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

3 Kommentare

  1. Benno 26. August 2005 · 9:48 Uhr

    „Bildungsferne Schichten“ – so eine Bezeichnung kursiert jetzt sogar schon im Ministerjargon? Da schüttelt’s mich echt. Ich glaube, das „Unwort des Jahres 2005“ ist gefunden.

  2. Martin 26. August 2005 · 12:39 Uhr

    wieso?
    also das ist ja schon ein feststehender begriff.
    mich sorgt dabei eher, dass es nach einer unionsregierung keine menschen aus sogenannten bildungsfernen schichten mehr an die uni schaffen werden, weil sie es nicht bezahlen können.

  3. Bürger 26. August 2005 · 14:07 Uhr

    Ganz falsch, Martin.

    Das Geld wird erst fällig, wenn man einen Beruf hat. Nicht vorher und schon gar nicht während oder gar vor dem Studium.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.