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Morgen findet der große SPD-Wahlparteitag in Berlin statt. Ich habe das Vergnügen, da hinzufahren und darüber hier im Blog berichten zu dürfen.
Aber ich werde wohl nicht der einzige sein, der von dort berichtet. Laut einer Pressemitteilung der Bundes-SPD kommen da nämlich noch ein paar mehr hin. Die ganze Pressemitteilung:

SPD lädt etablierte Blogger zum außerordentlichen Parteitag

Weblogs haben sich in diesem Wahlkampf als feste Größe in der politischen Berichterstattung im Internet etabliert.

Die SPD lädt, als erste Partei in Deutschland, ausgewählte Blogger zum außerordentlichen Parteitag nach Berlin, um ihnen die Berichterstattung auf ihren Seiten zu ermöglichen.

Der SPD-Parteivorstand ist bereits zur Europawahl 2004, als erste deutsche Partei mit einem eigenen Weblog gestartet und setzt in der Kampagne zur Bundestagswahl 2005 auf die Unterstützung einer breiten, SPD-nahen Blogsphäre. Mit www.roteblogs.de steht dafür eine eigene Plattform zur Verfügung.

Auch wenn die Entwicklung in Deutschland noch am Beginn steht, wollen wir dazu beitragen, dieses neue Kommunikationsinstrument weiter zu fördern.

Folgende Autoren werden den außerordentlichen Parteitag der SPD in ihren Blogs begleiten: Christian Hochhuth (www.wahlblog05.de), Johnny Haeusler (www.spreeblick.de), Nico Lumma (www.lumma.de), Thorsten Matolat (blog.nrwspd.de), Felix Schwenzel (www.wahlblog.de), Thomas Praus (www.roteblogs.de), Valentin Tomaschek (www.notizblogg.de/jusoshh/), Andreas Kesting (blog.websozis.de)

Hossa, das wird ja richtig voll da und fast so etwas wie ein Blogger-Treffen. Hoffentlich kommen wir überhaupt zum Arbeiten. Übrigens: So schnell wird man also zum „etablierten Blogger“ geadelt.


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13 Kommentare

  1. Nobbi 31. August 2005 · 11:51 Uhr

    Kleine Berichtigung: Für die WebSozis ist Alexander Sempf vor Ort. Zusätzlich verfolge ich das Geschehen via Phoenix.

  2. Sozialdemokrat für Oskar 31. August 2005 · 12:22 Uhr

    Liebes Online-Team,

    warum habt Ihr meinen Aufruf zur Unterstützung der 200 Aufständischen Eurer Partei auf dem heutigen SPD-Parteitag zensiert, i.e. gelöscht?

    Ist denn die Unterdrückung von Dissidenten à la DDR bei Euch üblich?

  3. Dirk (blog.nrwspd.de) 31. August 2005 · 12:34 Uhr

    Mach einfach ein eigenes Blog.

  4. Sozialdemokrat für Oskar 31. August 2005 · 12:56 Uhr

    @ Dirk

    Es geht doch nicht darum, ob ich ein eigenes Blog erstellen solle oder nicht, sondern darum, daß ich als Kommentator (noch dazu als „Stamm-Kommentator“)
    DIESES Blogs basis-demokratisch partizipieren möchte, und zwar OHNE selektive Zensur Eures Online-Teams.

    Ihr habt z.B. mehrmals den von mir geposteten Pressebericht über die 200 Aufständischen unter Euch zensiert, die auf Eurem gegenwärtig stattfindenden Parteitag beabsichtigten, einen Antrag auf Kanzler- und somit Politikwechsel zu stellen.

    Warum verweigert Ihr Euren eigenen Genossen und Genossinnen die Unterstützung für eine sozial gerechte Politik?

  5. Nobbi 31. August 2005 · 12:56 Uhr

    sfo: Hier gibt es ein paar Beweise von denen, denen Leute wie Sie hinterherhecheln: http://www.spd-goch.de/index.php?idart=202

    Ich empfehle zudem die Frontal-Homepage des ZDF zur Sendung von gestern.

  6. Sozialdemokrat für Oskar 31. August 2005 · 13:06 Uhr

    @ Nobbi

    Ich hechle doch nicht der DDR-Diktatur hinterher, wie kommst Du denn auf solch ne schwachsinnige Unterstellung?!

    Und eines verschweigt Ihr heutigen SPD-ler nur allzugerne:
    Die SED bestand aus zwei Parteien, nämlich

    DKP U N D SPD !

  7. andre 31. August 2005 · 13:36 Uhr

    das verschweigt die linke/pds/wasg/dkp im jahre 2005:
    http://www.dkp-online.de/btw2005/kandidat1.htm

  8. Nobbi 31. August 2005 · 15:07 Uhr

    sfo: Es war die Zwangsvereinigung von KPD und SPD der SBZ. Nur mal so! Wenn man keine Ahnung hat, einfach nur mal die Füße stillhalten!

  9. Sozialdemokrat für Oskar 31. August 2005 · 15:45 Uhr

    @ Nobbi

    Ja, und genau deshalb müßt Ihr Euch mit dem dunklen Kapitel der SPD-Geschichte beschäftigen und sich mit ihr kritisch auseinandersetzen.
    Denn ob Zwangsverheiratung oder freiwilliger Zusammenschluß — im Endeffekt spielt das doch keine Rolle.

    Vielmehr hat sich die SPD innerhalb der SED aktiv am Unrechtsstaat der DDR beteiligt und ist deshalb mitschuldig für all die Mauertoten und die Unterdrückung freiheitlicher und demokratischer Bestrebungen im Volke.

    Niemand von Euch kann sich daher aus der Verantwortung winden und so tun als ob Eure Parteigenossen in der DDR heilige Freiheitskämpfer waren. Nein — so einfach könnt Ihrs Euch wirklich nicht machen.

  10. Ra 31. August 2005 · 16:07 Uhr

    @SFO
    Dann musst du es ja ganz schön schwer haben in deiner Linkaspartei, wo 80% ein Parteibuch der SED haben. Muss das eine schwere Last für euch sein:

  11. Sozialdemokrat für Oskar 31. August 2005 · 16:18 Uhr

    @ Ra

    Das ist doch totaler Quatsch, was Du schreibst.
    Falls es Dir noch nicht aufgefallen sein sollte:
    Die SED existiert schon lange nicht mehr, weshalb folglich — logischerweise — niemand in der Linkspartei ein Parteibuch der SED haben kann.

    Die Linkspartei ist meiner Auffassung nach wesentlich demokratischer als alle anderen Parteien, wenn nicht sogar die einzige demokratische Partei Deutschlands.

  12. Ra 31. August 2005 · 16:43 Uhr

    Oh, oh ich sehe da will einer die Vergangenheit seiner Partei nicht sehen. Warum sonst sind den soviele alte Menschen da drin? Villeicht weil du noch immer der SED treu sind?
    Außderdem fast jeder Ossi der vor ´85 geboren wurde hat eins. Demokratisch die LP?
    hmmm glaube ich nicht, die ist doch genauso wie jede andere „volksnahe“Partei.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.