griese_kerstin_portrait_klein.jpgHallo,

diesmal viele Grüße aus Berlin. Wir haben einen supertollen SPD-Parteitag erlebt. Gerhard Schröder hat eine hervorragende Rede gehalten und hat noch einmal bewiesen, dass er der Bundeskanzler ist, der unser Land verantwortungsvoll in die Zukunft führt. Wichtig ist, jetzt die inhaltlichen Unterschiede darzustellen: Wir wollen eine solidarische Bürgerversicherung, Angela Merkel will eine Kopfpauschale. Wir wollen Arbeitnehmerrechte wahren und sozialen Frieden, Angela Merkel will den Abbau der Arbeitnehmerrechte. Wir haben einen verantwortungsvollen Bundeskanzler, der Friedenspolitik macht; Angela Merkel hat keinen Sinn für internationale Politik. Wir machen eine moderne Familienpolitik, die anderen haben Paul Kirchhof und sein Modell aus dem vorletzten Jahrhundert. Wir wollen den Atomausstieg, die anderen wollen zurück zu dieser gefährlichen Energieform.

Ihr alle habt sicherlich schon viel über den Parteitag in den Zeitungen gelesen. Was ich besonders toll fand, war die wirklich ausgesprochen gute Stimmung. Beim CDU-Parteitag in Dortmund war es mir alles zu gelackt, alle mussten orange tragen, alle hielten schicke Tafeln hoch. Bei uns war das alles sehr viel spontaner und viel echter. Die jungen Teams waren super aktiv, haben originelle Schilder hochgehalten. Zum Beispiel „No Angie“ oder „Umfragensiegerbesieger“. Heiße Stimmung! Als Mitglied des Parteivorstandes durfte ich auf der Bühne ganz besonders intensiv schwitzen. Wir alle haben uns gefreut, dass es Franz Müntefering wieder besser geht. Alle sind hoch motiviert, jetzt die letzten zweieinhalb Wochen des Wahlkampfes durchzukämpfen.

Für mich ist es ein ganz komisches Gefühl, mal ein paar Tage nicht in meinem Wahlkreis zu sein. Zuletzt habe ich am Montag und Dienstag vier Veranstaltungen im Wahlkreis meines Kollegen Sebastian Edathy in Niedersachsen gemacht. Wir haben ein lokales Bündnis für Familie besucht, eine Seniorenredaktion und den Kinderschutzbund, und wir haben eine schöne Abendveranstaltung zusammen zum Thema „Von Anfang an ganz groß“ gemacht. Jetzt bleibe ich noch einen Tag in Berlin, weil ich 46 Menschen aus meinem Wahlkreis zu Besuch habe. Eine sehr interessante Gruppe: evangelische und katholische Christinnen und Christen, Moslems und Juden. Es wird in diesen Tagen um Religion, Kirche und Politik gehen, um Demokratie und Toleranz. Dazu haben wir ein sehr interessantes Programm zusammengestellt. Für mich als jemand, die in der evangelischen Jugendarbeit groß geworden ist und auch heute noch in der evangelischen Kirche aktiv ist, ist der Dialog zwischen Kirche und Politik wichtig.

Ich glaube, dass es jetzt darum geht, auch diejenigen, die noch nicht wissen, ob und wen sie wählen sollen, zu überzeugen. Wir kämpfen!


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22 Kommentare

  1. Ra 1. September 2005 · 19:48 Uhr

    @alle
    Naja, hätte die SPD schon früher mit den angekündligten Reformen begonnen würde wahrscheinlich heute besserer Umfragewerte haben!

  2. OlafWilde / OWTweb 1. September 2005 · 20:31 Uhr

    Wir sind uns hier einig. Ohne die Politik der letzten Jahre hätten wir unser Geschäft niemals so aufbauen aufbauen können, wie wir es geschafft haben. Und ohne der Blockadepolitik (Motto: das Land an die Wand fahren lassen um dann regieren zu können) der „Christlich“ Demokratischen Union wäre es noch besser gegangen. Das sehe ich für viele Bereiche in der Wirtschaft. CDU – nein danke.

    Olaf Wilde / OWTweb
    Webdesign aus Troisdorf
    ps, diese Meinung hab ich im CDU-Portal geblogt, – das war nach einem Tag verschwunden.

    Olaf Wilde / Troisdorf

  3. Jens - politikinside@blogg.de 1. September 2005 · 21:51 Uhr

    @Ra Da muss ich dir recht geben, wir hätten bereits 1998 die ersten Reformen angehen müssen, nur dann hätten wir uns den „Wahlbetrüger“-Skandalen aussetzen müssen, was in meinen Augen aber nicht schlimm gewesen wäre.

    Lolli@SfO

    @Olaf Naja kein Wunder, ist ja Contra Union, da sind die recht schnell mit den Löschen.

  4. stefan 1. September 2005 · 22:51 Uhr

    @sfo
    hier ein aufschlussreicher link:
    http://www.kidstealth.de/voll.jpg

  5. Anna-Lena 2. September 2005 · 9:59 Uhr

    Hey Oskar!
    Wenn Du schon die CDU/CSU zitierst, zeigt das ja, wessen Geistes Kind Du bist. Wieso verschwindest Du nicht wieder zu denen mit Deinen unsachlichen und provokativen Beiträgen? Was soll das Theater? Ich kann mir Dich lebhaft vorstellen, wie Du zu Hause in Lederhose mit Seppelhut sitzt und die braunsten CSU-Lieder gröhlst. Und hier machst Du einen auf linksradikal. Habe neulich gelesen, dass die Union für ihre Internetaktionen extra Leute ausbildet, die nichts anderes machen, als fremde Seiten zu zerschiessen. Dabei müssen sie nur dumme Parolen von sich geben. Leider sind die Unionsleute noch nicht darauf gekommen, dass man sowas anscheinend von IP-Adressen nachvollziehen kann.

  6. Sozialdemokrat für Oskar 2. September 2005 · 14:17 Uhr

    @ Anna-Lena

    Laber nich so nen Scheiß!!!

    Du unterstellst mir, „in Lederhose mit Seppelhut vor dem Bildschirm zu sitzen und die braunsten CSU-Lieder zu gröhlen“
    und gar auch noch „von der Union für ihre Internetaktionen extra ausgebildet worden zu sein, um nichts anderes machen, als fremde Seiten zu zerschiessen.“

    Ich oute mich nur ungern, aber wenn Du’s echt wissen willst:

    In Wahrheit hock ich in Filzstiefeln und mit ner Flasche Wodka vor dem Bildschirm und gröhle voll Inbrunst „Wstarai, Patriot“ (Erhebe Dich, Patriot). Auf dem Tisch steht ne Büste von Towarisch Lenin und im Flur liegt meine Kalaschnikow bereit zur Revolution und Wiedererrichtung der Münchner Räterepublik ;-)

    Horch auch Du doch mal rein, Genossin Anna-Lena!

    http://download.sovmusic.ru/m/patriot.mp3

    Und hier die Lyrics zum Mitsingen:

    ttp://www.sovmusic.ru/text.php?fname=patriot

    P.S.
    Anbei noch ein Snapshot von meinem Lieblingsgemälde, das im Wohnzimmer hängt:

    http://imp.lss.wisc.edu/~creeca/Lenin_at_Finland_Station.jpg

  7. Sozialdemokrat für Oskar 2. September 2005 · 14:46 Uhr

    Ach, ich vergaß noch zu erwähnen, daß ich ein vorzügliches Training in der Agitprop-Abteilung des MfS genossen habe. Als Klassenprimus bin ich mit dem Tscheka-Orden „Felix Dzerzhinsky“ ausgezeichnet worden — worauf ich besonders stolz bin :-)

    http://www.fsb.ru/images/history/znaki/vckgpu5.jpg

  8. peta vida 2. September 2005 · 14:52 Uhr

    live my live! spd brandenburg wird unter mir leider nicht mehr in die regierung kommen ^^

  9. Elfi 2. September 2005 · 20:33 Uhr

    Sag mal, Oskar!
    Ich glaube, Dich kann man nicht mehr ernst nehmen! Also doch ein CDU’ler!

  10. Jens - politikinside@blogg.de 2. September 2005 · 20:40 Uhr

    @Elfi Nen typischer Forentroll halt ;-D

  11. Sozialdemokrat für Oskar 2. September 2005 · 23:58 Uhr

    @ Elfi

    Ob man mich ernstnehmen kann oder nicht, ist schnuppe. Entscheidend ist, daß Du in 16 Tagen Deine Kreuzchen an den richtigen Stellen machst:
    Erst- und Zweitstimmen für die Linkspartei — damit ein Linksruck durch Deutschland geht!

  12. Sozialdemokrat für Oskar 3. September 2005 · 0:18 Uhr

    Im übrigen solltest Du Dir darüber im Klaren sein, daß eine Stimme für die SPD eine Stimme für die CDU sein wird:

    Berlin (Reuters) – Führende SPD-Politiker haben sich offen gezeigt für eine große Koalition mit der Union nach der Bundestagswahl.

    „Eine große Koalition ist jedenfalls kein Sündenfall. Sie ist ein demokratischer Weg, der Chancen eröffnen kann“, sagte Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement in einem Interview. Als Ziel der SPD nannte er mehr als 35 Prozent der Stimmen. Finanzminister Hans Eichel bezeichnete eine große Koalition als vorstellbar. Eine Absage kam von Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel. In den Umfragen war der klare Vorsprung für ein Regierungsbündnis von Union und FDP zuletzt geschmolzen. Eine Umfrage für die ARD hatte erstmals seit Februar keine Mehrheit mehr für eine schwarz-gelbe Koalition ergeben. Als wahrscheinlichste Alternative gilt eine große Koalition.

    Deshalb Linkspartei wählen — denn wer Schröder wählt, bekommt Merkel!

  13. Bürger 3. September 2005 · 0:21 Uhr

    Ich melde mich auch mal wieder zurück…

    Sozialdemokrat für Oskar, ich habe mir Dich und Deine Beiträge nun lange genug, möglicherweise ZU LANGE, angesehen. Jetzt reicht es!!!

    Die SED-Nachfolgepartei mit ihren westlichen Hospitanten ist nicht, wirklich überhaupt nicht, die Zukunft des Landes. Ihr könnt Deutschland nicht voranbringen. Ihr habt nicht das Programm, um es zu können. Was Ihr versprecht, hört sich ziemlich gut an. Das erklärt wohl, warum Ihr bei den Menschen so gut ankommt.

    !!! Aber eines sage ich Dir genau: alles, was Ihr versprecht, könnt ihr nicht halten und nicht finanzieren !!!

    Wer, wie Euer Spitzenpaar, Lafontaine und Gysi die Brocken hingeschmissen hat und vor der Verantwortung geflüchtet war, kann Deutschland nicht eine bessere Zukunft bescheren.

    Was macht Lafontaine? Er erklärt, dass die Linkspartei nicht an der Regierung beteiligt sein wird. Damit hat er ausnahmsweise recht. 1. muss ALLES getan werden, um zu verhindern, dass die Linkspartei in den Bundestag einzieht und 2. flieht Lafontaine erneut vor der Verantwortung.

    Den Leuten Sand in die Augen zu streuen und Versprechungen zu machen, die ganz und gar nicht realisierbar sind, das ist abartig.

    Da hat der Kanzler schon recht, wenn er sagt, dass Ihr dicke Backen habt (und heisse Luft dadrin??), aber Stroh im Kopf habt.

    Protest ist keine Alternative. Ich trete in die SPD ein. Ich war ein Fan der CDU. Die machen einem nur schöne Augen. Viel Verpackung – kein Inhalt. Nichts zu erwarten.

  14. Sozialdemokrat für Oskar 3. September 2005 · 2:55 Uhr

    @ Bürger

    Du schreibst: „Die SED-Nachfolgepartei mit ihren westlichen Hospitanten ist nicht, wirklich überhaupt nicht, die Zukunft des Landes.“

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich mit einem Irrtum aufräumen: Keiner der beiden Partner des Linksbündnisses (WASG & Linkspartei) ist eine SED-Nachfolgepartei.

    Die SED entstand nämlich aus der am 21.4.1946 erfolgten Vereinigung von KPD und SPD (!).
    Mit anderen Worten: Wer SPD wählt, wählt auch die alte SED, und wir haben doch alle miterlebt, wie sowohl die SPD in der DDR, als auch die Schröder-SPD in der BRD die Garanten für einen suboptimalen Lebensstandard der deutschen Bevölkerung waren.

    Am Beispiel des Arbeitsmarkts möchte ich nun aufzeigen, was von Schröders Versprechen zu halten ist — nämlich gar nichts.

    Zur Lage in Deutschland: Im Juli betrug die Zahl der Arbeitslosen offiziell rund fünf Millionen. Das sind ca. 400 000 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr — ein neuer trauriger Rekord.

    Laut den Recherchen von akte 05, die auf Sat1 am letzten Donnerstag um 22:15 Uhr ausgestrahlt wurde, beträgt die tatsächliche Zahl der Arbeitslosen sogar fast das Doppelte, nämlich 9,4 Millionen, weil die Arbeitslosenstatistik nachweislich geschönt wird.

    Schröders Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag am 11.11.1998:
    „Wir wollen uns jederzeit — nicht erst in vier Jahren — daran messen lassen, in welchem Maße wir zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit beigetragen haben.“

    Schröder laut dpa vom 30.7.1998:
    „Sollte es nicht gelingen, zu einer deutlichen Reduzierung der Arbeitslosigkeit in den vier Jahren zu kommen, haben wir es auch nicht verdient, wiedergewählt zu werden.“

    Schröder zur Bild am Sonntag am 20.8.2000:
    „Ich rechne damit, daß es uns gelingt, bis zum Ende der Legislaturperiode 2002 die Arbeitslosigkeit auf unter 3,5 Millionen zu drücken.“

    Schröder zum Stern am 29.12.2004:
    „Wir haben jedenfalls mit der Arbeitsmarktreform unser Möglichstes zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit getan.“

    Tatsache aber ist, daß es nach jedem dieser Versprechen schlimmer wurde. Stets folgten mehr und mehr Arbeitslose.

    Im August 1998 versprach Schröder in der Zeitschrift Impulse:
    „Ich halte, was ich verspreche. Und wenn ich dies in vier Jahren nicht schaffen sollte, dann werde ich das Amt wieder abgeben.“

    Auch das leider nur ein leeres Versprechen. Rot-Grün ist endgültig gescheitert.

    Deutschland braucht einen Wechsel:
    Die Linkspartei mit ihrem Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine wird den Menschen in unserer Republik ihre Würde zurückgeben. Hier kannst Du die Einzelheiten unseres Programms nachlesen:

    http://sozialisten.de/wahlen2005/positionen/wahlprogramm/index.htm

  15. Anna-Lena 3. September 2005 · 7:23 Uhr

    @Bürger
    Das überrascht mich aber total! Also erstmal Lob für Dein Statement. Aber Du warst doch absolut für die CDU, 150%?!!
    Und jetzt eine Wende? Also das finde ich ja mal richtig gut. Aber wie kommt das?

    LG Anna-Lena

  16. Ra 3. September 2005 · 9:26 Uhr

    @ Bürger

    Was hatte die SPD alles Versprochen. Sie versprach uns das alles wieder besser wird das die Schulden des Staates sinken, das die Arbeitslosigkeit sinkt, und vieles mehr. Und was hat sie erreicht? Fast nichts! Die Regierung hat nicht anährend so viele Reformen auf den Weg gebracht wie versprochen. Überleg dir genau weg hier seine Wahlversprechen nicht halten oder gehalten hat. Gehe die Sache mal objektiv an und beurteile sie schachlich und ohne versuche mal dabei ehrlich zu sein. Du wirdst festsetellen das sich nicht gerade viel von den Träumen der SPD erfüllt hat! Deswegen überleg dir gut in welche Partei du eintrittst!

  17. Bürger 3. September 2005 · 15:54 Uhr

    @ Sozialdemokrat für Oskar

    1. Ein Blick in Wikipedia…

    Die Linkspartei:
    „Die Partei entstand als Nachfolgerin der 1946 durch die Zwangsvereinigung von SPD und KPD in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone entstandenen Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), die sich während der Friedlichen Revolution in der DDR Anfang Dezember 1989 in SED-PDS umbenannte. Ab dem 4. Februar 1990 nannte sie sich nur noch PDS. Im Vorfeld der geplanten Bundestagswahl 2005 und der nach dieser Wahl geplanten Fusion mit der WASG erfolgte am 17. Juli 2005 auf einem Sonderparteitag die Umbenennung in Die Linkspartei.“

    SED:
    „Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) war in der anfänglichen „SBZ“, später „DDR“, eine aus der dortigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) im Jahr 1946 auf Anordnung Moskaus zur Vereinigung hervorgegangene hegemoniale Partei. Inwieweit oder ob es sich um eine Zwangsvereinigung von SPD und KPD handelte, ist unumstritten, weil u. a. der Zeitzeuge und damalige Mitverantwortliche, Wolfgang Leonhard, dazu eindeutig in seinen Büchern die Koordinierung Moskaus belegt. Die SED-Partei war die herrschende innenpolitische Macht der DDR, ihr Vorrang war ab 1968 auch in der Verfassung des Staates festgeschrieben. Seit 1989 existiert die Rechtsnachfolgerin SED/PDS, später Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS), seit 2005 Die Linkspartei., unter Weiterführung sämtlicher SED-Vermögenswerte (deren Herkunft rechtsstaatlich zu einem Großteil mehr als nur ‚zweifelhaft‘ oder ‚umstritten‘ anzusehen ist), aber unter Verzicht auf 95 % der Mitglieder.“

    2.

    „Die Wahlprogramme der Parteien unter der Lupe: Die Top-Wirtschaftsforschungsinstitute DIW und IW haben im Auftrag von ZDF und Tagesspiegel die Positionen der Parteien untersucht.“
    Programmcheck der Linkspartei.PDS -> http://www.zdf.de/ZDFde/download/0,1896,2002478,00.pdf

    „Wahlprogramm-Check: Linkspartei.PDS
    Das Video zur Bewertung der Linkspartei.PDS“
    -> http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/30/0,4070,2370398-5,00.html

    „Was sagt die Linkspartei.PDS zum Programmcheck?
    Petra Pau im Morgenmagazin-Interview“
    -> http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,2370547,00.html

    Sehr interessant, sich das alles mal durchzulesen und anzuhören. Mein Fazit, nachdem ich das getan habe ist, dass das Programm der Linkspartei NICHT zu mehr Arbeitsplätzen führen würde. GANZ IM GEGENTEIL: die Arbeitslosigkeit wird MASSIV STEIGEN.

    Die Vorhaben sind eine reine Katastrophe.

    Arbeitsmarkt: Note 6, setzen.

    3.

    @ Anna-Lena

    Seine Meinung kann man ändern. Ich habe dies deswegen getan, weil ich von der SPD, vor allem durch Gerhard Schröder´s Auftritte und Reden, überzeugt wurde. Sie machen einen wahnsinnig guten Wahlkampf und haben mir die Augen geöffnet, gezeigt, dass der Aufschwung nur mit der SPD geht.

    In letzter Zeit, gerade in den letzten Tagen:
    Je mehr ich die CDU, allen voran Angela Merkel und Edmund Stoiber, sehe und höre, desto mehr lehne ich sie ab. Sie tun so, als könnten sie alles besser und spielen die gleiche Leier wie damals Helmut Kohl ab.

    Wir dürfen es nicht zulassen, dass unser Land schlechtgeredet wird. Wir können stolz auf unser Land sein.

    Der Bundeskanzler hat die Führungsstärke, das Land aus dem Keller zu holen. Vieles ist schon erreicht, manches noch nicht. Die Reformen, wozu Helmut Kohl nicht den Mut hatte, müssen unbedingt fortgesetzt werden.

    Unter schwarz-gelb würde es den Menschen schlechter gehen. Die Mehrwehrtsteuer ist so falsch wie die Meldung, Gerhard Schröder würde seine Haare färben.

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht gekämpft, hat schon verloren!

    Glück auf, liebe Genossinnen und Genossen.

  18. Tyler Durden 3. September 2005 · 21:18 Uhr

    @ Burger

    Wenn das alles so ist:
    Willkommen zu Hause!

  19. Sozialdemokrat für Oskar 3. September 2005 · 23:15 Uhr

    @ Bürger

    Zu Punkt 1:

    Wikipedia bestätigt doch schwarz auf weiß die bereits von mir aufgezeigte Tatsache, daß die SED aus SPD & DKP in der SBZ/DDR entstand.
    Wählst Du SPD, dann wählst Du folglich eine Partei, die als ein Bestandteil der SED 43 Jahre lang die Bürgerrechte in der DDR unterdrückt hat.

    Willst Du wirklich eine Partei mit einer solchen Vergangenheit wählen? Zumal sich die SPD nie für ihre Beteiligung am Unrechtsstaat der DDR entschuldigt hat. . .

  20. Sozialdemokrat für Oskar 4. September 2005 · 0:32 Uhr

    Zu Punkt 2:

    Habe mir nun die Inhalte bzw. das Video der von Dir angegebenen Links durchgelesen bzw. angehört, und meine Frage an Dich, lieber Bürger, lautet:

    Was gibt es an der Linkspartei Deiner Meinung nach zu kritisieren? Kannst Du wenigstens ein einziges Beispiel aus dem Wahlprogramm der Linkspartei anführen, welches irgendeine negative Auswirkung für Max Mustermann und Lieschen Müller hätte?

    Im Gegenteil, die gesamte Politik der Linkspartei läßt sich folgendermaßen zusammenfassen:
    Umverteilung von oben nach unten, anstatt wie bisher die durch rot-grün-schwarz-gelb betriebene Umverteilung von unten nach oben.

    Oder bist Du als ehemaliger CDU-Anhänger nur deshalb zur SPD gewechselt, weil beide Parteien dieselbe Politik für Multi-Millionäre und Super-Reiche machen, wohingegen die Linkspartei als einzige Partei Deutschlands Politik für das Volk macht?

    Oder aber bist Du Dir einfach nicht darüber im Klaren, daß die sogenannten Experten der von den Unternehmern finanzierten Wirtschaftsverbände und -institutionen nur das der Öffentlichkeit zu verkaufen suchen, was im Interesse der Großkonzerne und Investmentgesellschaften sowie deren Finanz-Kunden liegt, die milliardenschwere Vermögen besitzen?

    Besagte Experten wirken, werben und reden nach dem Motto: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“
    Und deren Brötchengeber sind nun mal die Wirtschaft und die oberen Zehntausend, deren Interessen genau entgegengesetzt zu denen der Bevölkerung stehen.

    Insofern sind die negativen Urteile dieser Wirtschaftsexperten über die Linkspartei der Beweis und die beste Werbung dafür, daß die Linkspartei eindeutig die Interessen der Bevölkerung vertritt und nicht diejenigen der Großkonzerne und Super-Reichen.

    Hier einige aufschlußreiche Links zu diesem Sachverhalt:
    http://www.dr-wo.de/themen/lafontaine/73.htm

    http://www.dr-wo.de/themen/lafontaine/62.htm

    http://www.dr-wo.de/themen/lafontaine/217.htm

    Zur Veranschaulichung sei noch ein typisches Beispiel für die perverse Politik Schröders angeführt.
    Im von Dir geposteten Link zum Interview mit Petra Pau von der Linkspartei, ist nämlich zu lesen, bzw. zu hören:

    „Ich [Petra Pau] weiß gar nicht, warum das [die Vermögenssteuer] Teufelszeug ist, wenn sie in den USA erhoben wird, wenn sie in Luxemburg erhoben wird, ohne daß dort zum Beispiel Millionäre und Einkommensmillionäre flüchten. Der Bundeskanzler hat ein Angebot von Millionären aus seiner Heimatstadt Hannover im Jahr 2002 ausgeschlagen. Die haben gesagt, laßt uns eine Vermögensteuer zahlen, denn wir können es auch nicht mehr ertragen, wenn die öffentliche Infrastruktur hier zusammenbricht.“

  21. Bürger 4. September 2005 · 10:50 Uhr

    @ Sozialdemokrat für Oskar

    Ich stimme mich jetzt so langsam auf das TV-Duell ein. Vielleicht schreibe ich Dir noch.

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.