Jaenicke-final.jpg„Trotz aller Kritik, die man an manchen Entscheidungen und Entwicklungen der vergangenen 7 Jahre üben kann, unterstütze ich Gerhard Schröder, weil er den Mut hat, bitter nötige Reformen anzupacken, ohne dabei die Menschlichkeit aus dem Auge zu verlieren. Weil er sich um Deutschlands Ansehen in der Welt verdient macht. Weil er die bessere Mannschaft hat. Und weil ich die Vorstellung, unter einer Kanzlerin zu leben, die den unsäglichen Irak-Krieg der Herren Bush, Blair und Berlusconi befürwortet hat, unerträglich finde.“

Hannes Jaenicke auf SPD.de


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11 Kommentare

  1. Sozialdemokrat für Oskar 3. September 2005 · 16:06 Uhr

    @ Hannes

    Jetzt mal im Ernst: Du glaubst doch selbst nicht, was Du hier von Dir gibst.

    „Trotz aller Kritik, die man an manchen Entscheidungen und Entwicklungen der vergangenen 7 Jahre üben kann. . .“

    Diese sieben Jahre Schröder-Regierung waren ein Desaster für die Bürger und Bürgerinnen unserer Republik:
    Rekord-Arbeitslosenzahlen von 9,4 Millionen (nach Recherchen von akte 05), Abschaffung der Arbeitslosenhilfe, Zwangsarbeit und 1 € Jobs (Hartz IV), extreme Kinderarmut, alljährliche Lohn- und Rentenkürzungen, Praxisgebühren, erhöhte Zuzahlungen, Kriegseinsätze mit Toten und Verletzten in Afghanistan und auf dem Balkan usw.

    „. . . unterstütze ich Gerhard Schröder, weil er den Mut hat, bitter nötige Reformen anzupacken, ohne dabei die Menschlichkeit aus dem Auge zu verlieren.“

    Merkst Du denn nicht den Widerspruch?
    Reformen sind Lohndumping, Massenarbeitslosigkeit, Rentenkürzungen, Kürzungen der Versicherungsleistungen an Arbeitslose, Kranke, Behinderte und Pflegebedürftige mit anschließender Umverteilung des eingesparten Geldes an Multi-Millionäre, Milliardäre, Super-Reiche und Kapitalgesellschaften.

    Nicht von ungefähr stammt die in unseren Zeitungen oft zitierte Feststellung, daß die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden.

    Merke! Reformen sind zwar „menschlich“ für die oberen Zehntausend, aber zutiefst unmenschlich, ja menschenverachtend gegenüber der Mehrheit der Bürger und Bürgerinnen unserer Republik, von denen die Schwächsten unserer Gesellschaft am Schlimmsten betroffen sind.

    Schröders Politik ist eine Politik für das Kapital, für die Reichsten, und Politik gegen den Rest der Bevölkerung.

    Eine solche Politik kann doch niemand befürworten, der einen Funken Anstand und Menschlichkeit besitzt. . .

  2. Ra 3. September 2005 · 17:19 Uhr

    Leider sehe ich mich gezwungen und muss SFO zustimmen das die letzten sieben Jahre Rot-Grün nicht gerade die besten wahren.
    Wenn die 9,4 Mio stimmen dann guten Nacht Deutschland, die werden nie wieder eine Arbeit haben!

  3. Sozialdemokrat für Oskar 3. September 2005 · 18:20 Uhr

    Hallo Ra,

    Die Massenlosigkeit wird von den Wirtschaftsverbänden gefordert und von ihren Erfüllungsgehilfen, den rot-grün-schwarz-gelben Politikern forciert, weil so die Unternehmer Arbeitskräfte zu Billigstlöhnen anheuern können.
    Darum werden auch jedes Jahr ausländische Arbeiter zu Hunderttausenden nach Deutschland hereingelassen, obwohl wir in Deutschland schon über neun Millionen Arbeitslose haben. Soviel Konkurrenz von Arbeitern und Arbeiterinnen untereinander ist ein betriebswirtschaftliches Paradies für Unternehmen, weil diese „Kostenstellen mit zwei Ohren“ für peanuts zu haben sind. Man spricht ja auch bezeichnenderweise vom Arbeits„markt“, also einem Markt wo Arbeitskräfte nach den knallharten Gesetzen des freien Marktes gehandelt werden.

    Hier noch ein interessanter Link, in dem der Einfluß von Wirschaftsexperten beleuchtet wird:

    http://www.dr-wo.de/themen/lafontaine/73.htm

  4. Ra 3. September 2005 · 18:25 Uhr

    Wählt SPD die Arbeiterpartei sie wird die Arbeitslosigkiet von 9,4 auf 8 Mio senken in nur 100 Jahren, meine Güte was haben die bloß alles geschafft. Naja die Union ist nicht besser!

  5. Sozialdemokrat für Oskar 3. September 2005 · 18:27 Uhr

    Habe soeben den offenen Brief eines empörten Bürgers an Schröder entdeckt:

    Sehr geehrter Herr SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder!

    Warum lügen Sie und Ihre Mitarbeiter mir so unverschämt, dreist und frech mitten in das Gesicht?
    Mir und den anderen Menschen und Wählern in diesem Land?

    Sie behaupten, daß die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze steigt. Jeden Tag würden mehr als 1.500 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnissen entstehen. Dies sei das Ergebnis Ihrer Politik und der von Wolfgang Clement.

    Das ist eine Lüge! Genau das Gegenteil ist der Fall. Tag für Tag werden gut 1.500 versicherungspflichtige Arbeitsplätze vernichtet!

    Das Statistische Bundesamt sagt zur Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze im 2. Quartal:

    „Dagegen sank im gleichen Zeitraum die Zahl der Arbeit­nehmer in Folge des anhaltenden Abbaus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung um 136 000 Personen (– 0,4%).“

    Wie schreibt eine Zeitung dazu?

    „Lügen im Wahlkampf können Wählerstimmen bringen. Aber sie sollten nicht so kläglich und leicht widerlegbar sein wie diese.“

    Sie können sich ganz sicher sein, daß ich eine Partei und einen Politiker, der mir abermals mitten in das Gesicht lügt, und die Wahrheit derart verdreht, nicht wählen werde!

    Mit freundlichem Gruß

    Linkswähler

    http://www.elo-forum.org/forum/viewtopic.php?p=9769#9769

  6. Sozialdemokrat für Oskar 3. September 2005 · 19:48 Uhr

    Schon wieder eine Rot-Grüne Schweinerei:

    „Es entsprach dem Willen von Rot-Grün, kommerzielles Vögeln als „ganz normalen“ Job zur legalisieren. Sollte das Regime damit Erfolg haben, und danach sieht es aus, könnte bald jede gutaussehende Frau damit rechnen, nach längerer Arbeitslosigkeit im ältesten Gewerbe der Welt zu landen.“

    Mehr dazu:

    http://www.bwl-bote.de/20050219.htm

    Fazit: Niemand kann eine Partei wählen, welche die Würde der Frau schamlos mißachtet und sie in die Prostitution treibt.

    Deshalb wählen Frauen die Linkspartei, welche für die Rechte der Frau eintritt. Wir von der Linkspartei sagen Nein! zur Diskriminierung von Frauen

  7. Bildungsfeind 4. September 2005 · 0:41 Uhr

    Jawoll!
    Zeigs Ihnen Oskar!Prostitution sollte verboten werden!
    Schröder hat 10 Millionen Arbeitslose gemacht und wahrscheinlich noch mehr und noch mehr mit Prostitution. Ein deutscher Bürger macht keine hurerei.
    Wir werden das schaffen die wegzumachen. CDU/CSU und die Linkspartei schaffen das gemainsam!
    Wir werden das machen indem wir Autobahnen bauen und als erstes diese verleugnerischen Fremdarbeiter rausschmeisen!!!!

  8. Sozialdemokrat für Oskar 4. September 2005 · 1:23 Uhr

    @ Bildungsfeind

    Ein Beispiel für die Heuchelei von SPD/Grünen bezüglich der von Herrn Lafontaine erwähnten Fremdarbeiter:

    Zum einen gebrauchte SPD-Schily wie auch die Partei der SPD auf ihren Internetseiten bis Oskars Chemnitzer Rede wie selbstverständlich das Wort Fremdarbeiter:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,grossbild-483141-361297,00.html

    Zum anderen ermöglichen SPD/Grüne die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte, die zu Billigstlöhnen von 3 € die Stunde von deutschen Unternehmern skrupellos ausgebeutet werden und in schäbige Holzbarracken und Blech-Container gepfercht werden.

    Hier Details zu diesem von SPD/Grünen verursachten Skandal:

    http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~E9B217920193B483DA1B37A6F79BB6FB6~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Bei solch einer menschenverachtenden Politik werden unsere eigenen 9,4 Millionen Arbeitslose
    niemals einen Arbeitsplatz finden.
    Warum sollte denn ein deutsches Unternehmen einen „teureren“ Deutschen einstellen, wenn ein Pole, Ukrainer oder Rumäne dieselbe Arbeit für ein Äppel und ein Ei macht?

    Mit seiner Verwendung des Terminus Fremdarbeiter entlarvte Oskar Lafontaine in treffender Weise die ausländerfeindliche Gesinnung und menschenverachtende legislative Praxis rot-grüner Politiker, durch welche die Unternehmer in unserem Land dazu autorisiert werden, ausländische Arbeitskräfte zu Dumping-Löhnen anzuheuern.

    Betont werden muß, daß in diesem Kontext Arbeitgeber lediglich das ausnutzen, was ihnen die Regierungsparteien SPD und Grüne ermöglichen. Somit sind die Abgeordnete dieser Parteien die Verantwortlichen und eigentlichen Schuldigen für die Misere ausländischer und deutscher Arbeitskräfte und den Zusammenbruch der Sozialkassen.

    Parallel dazu — und hieraus ergibt sich unbestreitbar die Ambiguität des von Lafontaine mit Raffinesse verwendeten Begriffs Fremdarbeiter — bringt er die destruktiven Folgen für den deutschen Arbeits’markt‘, das Lohngefüge und somit auch für das Sozialversicherungssystem zum Ausdruck, wodurch sich der kontinuierlich sich verschlechternde Lebensstandard der überwiegenden Mehrheit unserer Bevölkerung erklärt.

    Denn wenn ausländische Arbeiter und Arbeiterinnen für einen Stundenlohn von 3 € angeheuert werden und dabei laut Gesetz keine Sozialversicherungsbeiträge in die deutschen Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherungskassen einzahlen müssen, hat das zur Folge, daß

    1. Arbeitnehmer mit deutscher Staatsangehörigkeit ihre Arbeitsplätze verlieren, da sie für Arbeitgeber zu teuer sind
    —> Arbeitslosenzahlen steigen unaufhaltsam (wobei wir bereits 9,4 Millionen Arbeitslose haben!)

    und

    2. aufgrund der fehlenden Beitragszahlungen in die Sozialversicherungskassen deren Leistungen fortlaufend gekürzt werden.

    Beispielsweise werden bestimmten Patientengruppen überlebensnotwendige Behandlungen verweigert, so daß man sie kaltblütig dem Sterben überläßt. Oder es werden fortlaufend Renten gekürzt, auch Kleinst-Renten von Trümmerfrauen, welche die Bundesrepublik mitaufbauten. Ältere Mitbürger in Pflegeheimen läßt man dahinvegetieren und aufgrund von Mangelernährung sterben.
    Die durch Anwerbung und Einsatz von Fremdarbeitern arbeitslos gewordenen Bürger und Bürgerinnen erhalten immer weniger Arbeitslosengeld I, wobei der Zeitraum für dessen Gewährung ebenfalls verkürzt wird, um danach durch Hartz IV in die absolute Armut gestürzt zu werden.

    Das ausdrückliche Ziel der rot-grün-schwarz-gelben Wirtschafts- und Sozialpolitik besteht eben darin, Deutschland in ein Niedrigstlohnland zu verwandeln, wie man es beispielsweise in China vorfindet, wo der Stundenlohn zwischen 0.60 € und 1 € beträgt. Denn nur dann wird ‚Deutschland‘ in einer globalisierten Welt als Wirtschaftsmacht die erste Stelle einnehmen, nur dadurch entstehen Wachstum und Arbeitsplätze für alle.

    Die seit einem halben Jahrhundert in der BRD funktionierende Soziale Marktwirtschaft, die vom Christdemokraten Ludwig Erhard begründet wurde, steht jedoch oben erwähntem Ziel im Wege, weshalb via Medien unentwegt die Propaganda verbreitet wird, das in unserem Grundgesetz verankerte Sozialstaatsprinzip müsse abgeschafft und durch eine freie Marktwirtschaft (Manchester-, Raubtierkapitalismus) ersetzt werden.

    „Frei“ bedeutet uneingeschränkte Freiheit für Unternehmer, jedoch Versklavung von Arbeitskräften. Der Rest des Bürgertums, der unproduktiv ist (Arbeitslose, chronisch kranke Patienten, Rentner, Pflegebedürftige), besitzt nach den Gesetzen der freien Marktwirtschaft — welche Politiker von SPD und Grünen gegenwärtig einführen — keinerlei Rechte, da sich diese Menschen nicht an der freien Marktwirtschaft beteiligen können.

    Durch Abschaffung unseres Sozialversicherungssystems werden diese nicht leistungsfähigen Menschen (in Politiker- und Wirtschaftselite-Zirkeln — wenn man unter seinesgleichen ist — als Asoziale, Parasiten, Schmarotzer und Ratten bezeichnet) zwangsläufig ihrem Schicksal überlassen werden, welches da heißt:
    Hunger, Krankheit, Obdachlosigkeit und Tod.

  9. Sozialdemokrat für Oskar 4. September 2005 · 1:48 Uhr

    Hier noch eine Ergänzung zum Thema Fremdarbeiter:

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. . .

    . . .denn es sind Politiker von SPD und Grünen, die den Begriff Fremdarbeiter verwenden und im Gegensatz zu Lafontaine eine Entschuldigung nicht für nötig halten:

    In der Opelstadt Rüsselsheim nämlich stimmten Sozialdemokraten und Grüne schon 1999 in Magistrat und Stadtparlament für einen in eine Bronzetafel gestanzten Text. Er soll an die zwischen 1939 und 1944 verschleppten und bei Opel zu Tode gekommenen Zwangsarbeiter aus Osteuropa erinnern. In dem Text ist durchgängig von „Fremdarbeitern“ die Rede. Außerparlamentarische Proteste verhallten ungehört. Grüne und Sozialdemokraten bestanden auf der verharmlosenden Metapher von den „Fremdarbeitern“, die doch nichts anders waren als Arbeitssklaven oder Zwangsarbeiter. (. . .) [Die Grüne Staatssekretärin Margarete] Wolf schwieg in der lokal heftig geführten Fremdarbeiterdebatte ebenso beredt wie das hauptamtliche Magistratsmitglied der Grünen, Jo Dreiseitl. Auch der Parteivorstand der hessischen Grünen äußerte keine Kritik an dem für die „Ewigkeit“ in Bronze festgehaltenen Text über die „Fremdarbeiter“. (TAZ vom 6.7.2005)

    Die WASG warf ihrerseits Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) vor, selbst kürzlich den bei Lafontaine heftig kritisierten Begriff Fremdarbeiter benutzt zu haben. „Ich bin gespannt, ob der Innenminister nun entlassen wird, weil er angeblich Nazi-Vokabular benutzt hat, so wie man es Lafontaine vorgeworfen hat“, sagte WASG- Vorstandsmitglied Klaus Ernst der dpa. (dpa, 7.7.2005)

    http://www.gruenwuergt.de/

  10. Blub 4. September 2005 · 14:22 Uhr

    Mein Gott, Leute, Euch muss ja echt langweilig sein…

  11. Julia 19. September 2005 · 16:22 Uhr

    Gerhard, Franz und Joschka, Ihr macht Euch zu Affen – Lasst los!

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.