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Manchmal frage ich mich echt, wofür die Menschen in den Medienhäusern der Republik so alles Zeit haben. Auf den Internetseiten der Süddeutschen Zeitung habe ich da heute wieder einmal so ein Beispiel gefunden, wo ich mich Frage, was so etwas soll: Der Bundesdance.

Wahlweise kann man Gerhard Schröder, Angela Merkel oder Edmund Stoiber zu verschiedenen Musiken tanzen lassen. Dazu kann man verschiedene Hintergründe einblenden und Wortfetzen der Politiker einfließen lassen. Klar, das ist der hoffentlich nicht ganz ernst gemeinte Versuch Amerikas JibJab zu kopieren, dass im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf witzige Kurzfilme produziert hatte und diese durch das Internet vertrieb. Der deutsche Versuch wird übrigens gesponsert von einem namenhaften deutschen Internetauktionshaus. („Dafür ham´ se Geld“).


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8 Kommentare

  1. Jens 3. September 2005 · 16:13 Uhr

    Ich weiß nicht ob damit JibJab kopiert werden soll, denn Bundesdance ist nicht erst zur Bundestagswahl 2005 entstanden, sondern gab es schon 2002 (wenn nicht sogar 1998?).

  2. OWTweb.de 3. September 2005 · 16:22 Uhr

    Hallo,

    sorry, das wäre für mich keine Erwähnung wert. Solange gewisse Leute das nicht auf Kostern der Allgemeinheit produzieren – warum nicht. Verrücktheiten gehören nunmal zum Leben. Auch wenn es jedem nicht gleich gefällt.
    Mich regen eher die Milliarden an Steuerverschwendung auf, bspw. wenn eine (die) Arbeitsagentur 100.000 (Einhunderttausend) Euro an eine Agentur zahlt, damit sie Ihnen ein rotes A malt. Von den Millionen an Kosten für die Umstellungen der entsprechenden Logos allerorts ganz zu schweigen.

  3. Sozialdemokrat für Oskar 3. September 2005 · 16:51 Uhr

    Hallo OWT,

    hier noch eines von unzähligen Beispielen rot-grüner Steuerverschwendung, aufgedeckt vom Bund der Steuerzahler:

    Luxusprojekt Auslandsfernsehen

    „German TV“ – Ein Projekt, mit dem die rot-grüne Bundesregierung die „mediale Außendarstellung Deutschlands“ aufpolieren wollte. Doch was einst mit einer einmaligen Anschubfinanzierung von 20 Mio. Euro ins Rollen gebracht werden sollte, droht dauerhaft am Tropf der Steuerzahler zu hängen. Das befürchten zumindest der Bund der Steuerzahler und der Bundesrechnungshof.

    Doch auch die Grünen im Bundestag fragten inzwischen skeptisch, worauf sich denn die Hoffnung für die notwendigen 70.000 Abonnenten gründe, wo es doch der schon seit fünf Jahren sendende französische Fernsehsender bisher nur auf 7.000 Abonnenten gebracht hat. Immerhin scheint die Politik jetzt zu begreifen, dass keine weiteren Subventionen von „German TV“ gerechtfertigt sind.

    Fazit des Bundes der Steuerzahler:
    Von dem Punkt, ab dem sich der Betrieb von German TV rechnet, ist man noch weit entfernt. Schade, daß damit über 20 Mio. Euro in den Sand gesetzt worden sind.

  4. Bürger 3. September 2005 · 16:57 Uhr

    Schreib mal lieber hier (http://blog.nrwspd.de/archives/001209.php#kommentare) etwas zu (zum Programm der Linkspartei), Sozialdemokrat.

  5. Jens - politikinside@blogg.de 3. September 2005 · 21:20 Uhr

    @Thorsten Hat ja lange gedauert, bis du den gefunden hast :-P Wir hatten schon Anfang August einen Bericht über den Bundesdance gemacht!

    Achja und den gab es schon bei der letzten Bundestagswahl auch schon und ich fand den damals auch schon lustig, bei der 2005er Version hätte ich mir mehr Optionen gewünscht.

    Es wird auch erst seit kurzem von ebay gesponsert, war vor Wochen noch anders.

  6. Piranhase 4. September 2005 · 10:18 Uhr

    @ Bürger
    Warum dort? Warum ausgerechnet bei der netten Kerstin? Das Programm interessiert doch niemanden…

  7. Klaus 4. September 2005 · 16:36 Uhr

    Na ja, nach 2 Minuten mit Angie und Ede nervt’s extrem.

  8. Anton 6. September 2005 · 15:39 Uhr

    Was geht es euch Dumpfbacken aus der Politk an wofür die SZ ihr Geld ausgibt?

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.