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Nach dem TV-Duell wurden viele Prominente nach ihrem Eindruck vom TV-Duell gefragt. Die Bundes-SPD hat auf ihren Seiten einige Statements zusammengestellt. Zum Beispiel von Esther Schweins:

Ich war sehr zufrieden mit dem Kanzler. Es war für mich ein wohltuender Eindruck, dass der Kanzler mitten in dem steht, worüber er spricht. Frau Merkel hingegen hantierte mit nebulösen Zahlenkolonnen und Statistiken. Schröder stellte dagegen Erfahrungswerte.
Frau Merkel stellt immer nur alles in Frage. Sie schürt bei den Menschen ein Mangelbewusstsein und verschleiert die Tatsachen.

Geärgert habe ich mich darüber, dass Frau Merkel keine Antwort auf die Frage nach den amerikanischen Versäumnissen im Katastrophenschutz in New Orleans gab. Es hätte mich sehr interessiert, was eine Frau, die Kanzlerin werden möchte, dazu sagt. Aber da hätte sie sich auf eine unbebaute Meinungsbrücke begeben müssen. Da gab es anscheinend noch keine vorformulierte Antwort, die mit Kommunikationstrainern abgesprochen war.

Ich habe Vertrauen in die Reformen, die Schröder angepackt hat. Ich finde, dass es die Chance braucht, dass sie ihre Wirkung auch entfalten können. Ich vertraue darin, dass es mit Schröder auch weitergehen wird mit dem Reformkurs.


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2 Kommentare

  1. Sozialdemokrat für Oskar 5. September 2005 · 13:50 Uhr

    Esther Schweins macht ihrem Namen alle Ehre:

    „Ich habe Vertrauen in die Reformen, die Schröder angepackt hat.“

    Schweins hat Vertrauen in Massenarbeitslosigkeit (9,4 Millionen), Abschaffung der Arbeitslosenhilfe, ständigen Lohn- und Rentenkürzungen, Einführung der Zweiklassenmedizin und Kriegseinsätze der Bundeswehr im Ausland.

    Und Schweins „vertraut darin dass es mit Schröder auch weitergehen wird mit dem Reformkurs.“

    Wenn die Bürger und Bürgerinnen wieder so dumm wären, Schröder nochmals zu wählen, dann würde er mit dem Sozialabbau sicherlich weitermachen. Das hat er die letzten sieben Jahre konsequent gemacht und das würde er auch gerne weitertreiben.

    Doch Gottlob wird es soweit nicht kommen:
    Am 18. September wird Schröder vom Volk für immer in die Wüste geschickt :-)

  2. bazinho 5. September 2005 · 19:00 Uhr

    Das die Frage nach möglichen Versäumnissen der Bush Regierung in Bezug auf New Orleans überhaupt an Merkel gestellt wurde, war eine der ganz wenigen überraschenden Fragen an sie.

    Ansonsten hatte man das Gefühl Merkels Coachingpartner und Medienberater sei Christiansen gewesen. Und diese hätte der Kandidatin, mit der sie laut Medienberichten eine Busenfreundschaft verbindet, die Fragen vorab gegeben, damit diese passenden Quatsch bzw. halbwegs passable Ablenkungen, auswendig lernen konnte.

    Wo wir gerade bei Merkel und Christiansen sind: Mir ist da vor ein paar Tagen das Gerücht zu Ohr gekommen, die persönliche Referentin von Merkel, Eva Christiansen, sei die Schwester von Sabine Christiansen. Kann das irgend jemand bestätigen oder widerlegen?

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.