Iris-Berben-final.jpg„Ich wähle Schröder, weil er nicht will, dass jemand wegen seiner Lebensart, Hautfarbe oder Religion Angst haben muss. Er sorgt für ein freies und liberales Klima in Deutschland.“

via SPD.de


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6 Kommentare

  1. Anton 6. September 2005 · 14:07 Uhr

    Hallo Frau Berben? Die SPD verhindert durch Hingabe zur Bürokratie, verschärften Einwanderungsgesetzen und einer desaströsen Wirtschaftspolitik die Integration der Ausländer in diesem Land. Ausländer hätten es in Deutschland viel besser, wenn es nicht soviele Arbeitslose geben würden.

    Denn dann, und NUR dann, haben Ausländer in Deutschland die Chance sich zu integrieren und würdevoll zu leben.

    Die SPD hat ein fremdenfeindliches Klima etabliert wie keine andere Partei hierzulande (ausgenommen einiger nicht im Bundestag vertretenen Randerscheinungen).

    Es ist also interessant zu lesen Frau Berben, dass Sie mit gespaltener Zunge reden, nämlich ausländerfreundlich reden und ausländerfeindlich wählen. Das passt zu Ihnen wie es zum Gesamtimage der SPD passt.

  2. TylerDurden 6. September 2005 · 15:47 Uhr

    @ ANton
    Reagier dich hier nur ab.
    Dann verprügelst du wenigstens niemanden.
    Aber mal im Ernst, was für ein Quatsch.
    Die SPD hat dafür gesorgt, dass endlich nötige Reformen endlich angpackt wurden. Das ist auch für Ausländer gut. Und schließlich wirken die Reformen endlich. Wohl beim Fernsehduell nicht richtig aufgepasst, was?

  3. Sozialdemokrat für Oskar 6. September 2005 · 16:55 Uhr

    @ TylerDurden

    Du schreibst: „Die SPD hat dafür gesorgt, dass endlich nötige Reformen endlich angpackt wurden.“

    „Nötig“ sind diese Reformen sicherlich für die Profitsteigerung der Großkonzerne und für die Mehrung der Vermögen von Milliardären, Multi-Millionären und Super-Reichen.

    Deutschland ist Exportweltmeister, die Gewinne der Unternehmen explodieren (sh. Aktien-Börsen), und durch radikale Steuersenkungen für die Reichsten der Reichen wächst deren Vermögen steil an.

    Schröder war mit seiner Wirtschafts- und Sozialpolitik für die oberen Zehntausend sieben Jahre lang höchst erfolgreich — ohne Zweifel.

    Die Frage stellt sich aber, ob die Bürger und Bürgerinnen weiterhin bereit sind, für Schröder und seine wohlhabende Klientel Opfer zu bringen und den „Gürtel enger zu schnallen“:

    Lohnkürzungen, Kürzugnen der Renten und des Arbeitslosengeldes, Einführung von Praxisgebühr, Zuzahlungen und Zweiklassenmedizin, Ausgrenzung und Benachteiligung von Behinderten und im Stich lassen von Pflegebedürftigen sind der Preis für Reformen.

    Wir haben laut Recherchen von akte 05 eine Rekord-Arbeitslosigkeit von 9,4 Millionen in Deutschland und täglich werden es mehr (ca. 1500 Arbeitsplätze gehen täglich verloren.)

    SPD/Grüne haben die Arbeitslosenhilfe abgeschafft und mit Hartz IV die Zwangsarbeit und 1 € Jobs eingeführt, die wiederum reguläre Arbeitsplätze vernichten.
    Rot-Grün hat den Menschenhandel eingeführt (sh. Visa-Affäre) sowie die Sklavenarbeit (Lohndumping, in Containern zusammengepferchte Osteuropäer, sh.:)

    http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~E9B217920193B483DA1B37A6F79BB6FB6~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    TylerDurden: „Das ist auch für Ausländer gut.“

    Meinst Du wirklich? In der Sendung quer im bayrischen Fernsehen wurden Türken vor einem Schlachthof interviewt, die ihre Arbeitsplätze verloren haben aufgrund des Einsatzes von billigeren Osteuropäeren, wie Ungaren und Polen (die von rot-grünen Politikern beschönigend als Migranten (=Wanderarbeiter) bezeichnet werden).

    TylerDurden: „Und schließlich wirken die Reformen endlich.“

    Absolut korrekt, doch wer profitiert denn davon?

    http://sozialisten.de/download/informationsmaterial/0407/rgb_reichtum.pdf

  4. Sozialdemokrat für Oskar 6. September 2005 · 17:17 Uhr

    Iris-Berben behauptet laut NRWSPD: „Ich wähle Schröder, weil er nicht will, dass jemand wegen seiner Lebensart, Hautfarbe oder Religion Angst haben muss. Er sorgt für ein freies und liberales Klima in Deutschland.“

    Tatsache ist:
    Unter der Regierung Schröders wurden nationalsozialistische Parteien wie die NPD und DVU legalisiert, die auch prompt zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik in die Landtage von Sachsen bzw. Brandenburg eingezogen sind und von dort aus straffrei gegen Ausländer und Juden hetzen dürfen.
    Unlängst wurde auch die nationalsozialistische Parole „Ruhm und Ehre für die Waffen-SS“ legalisiert.

    Landesweite Naziaufmärsche sowie Angriffe auf Juden und Ausländer sind als Ergebnis der Politik von SPD/Grünen zum Alltag geworden. . .

  5. Jens - politikinside@blogg.de 6. September 2005 · 17:38 Uhr

    @SfO Wo bitte hat die SPD die NPD legalisiert? Nirgendswo, die sind erst aus dem Moloch gekrochen mit der PDS im Rahmen der Anti-Harz4-Aktionen. Da haben sich die Sachsen von der NPD schön aufs kreuzlegenlassen. Aber Umfragen zeigen, dass die NPD sich langsam wieder Richtung 5 Prozent nach unten bewegen.

    @Anton Das ist doch der totale Blödsinn! Wer macht denn hier Stimmung gegen Ausländer? Wer machte so ein Theater beim Einwanderungsrecht? Wir nicht, sondern die Union! Naja und man darf die Fremdarbeiteräußerung von Oskar nicht vergessen, der damit schön am braunen Rand gefischt hat!

    Thema Bürokratie: Es sind schon soviele bürokratische Hürden abgebaut worden wie noch nie in der Geschichte Deutschlands, wäre die Förderalismuskommission nicht an einigen MP´s und der Sturrheit einige Politiker gescheitert, hätte es weiteren Abbau von Bürokratie gegeben.

  6. Sozialdemokrat für Oskar 6. September 2005 · 20:44 Uhr

    @ Jens

    Ich zitiere:

    „Zur zweiten Gulag-Sektion der von der Armuts- und Krisenverwaltung Degradierten zählen auch die von Hartz IV betroffenen Millionen deutscher Arbeitsloser, die mit KZ-Methoden wie Zählappell und Stundenlöhnen von einem Euro auf Vordermann gebracht werden. „Über die Pflicht zur Zwangsarbeit soll versucht werden, bestehende tarifliche und gesetzliche Mindeststandards auf breiter Basis auszuhöhlen, den Kommunen die Möglichkeit einzuräumen, reguläre Arbeitsplätze abzubauen, um diese Tätigkeiten dann von Zwangsarbeitern ausführen zu lassen und damit die kommunalen Haushalte zu entlasten“, resümiert Jürgen Roth in seiner Recherche „Absturz“.

    Die Zwangsarbeit war im Dritten Reich ein probates Mittel der politökonomischen Herrschaftssicherung, erfaßt wurden damals alle Personen, „die sich dem Arbeitsleben der Nation“ nicht anpaßten. Ende 1944 waren über sieben Millionen Zwangsarbeiter unter sklavereiähnlichen Bedingungen im Reichseinsatz; anno 2005 werden bereits wieder Hunderttausende von osteuropäischen Lohnsklaven unter skandalösen Arbeits- und Wohnverhältnissen für zwei oder drei Euro pro Stunde beschäftigt. Wer bei den Nazis nicht spurte, wurde von der Gestapo ins Arbeitserziehungslager oder, als „Asozialer“ mit der Begründung „angeborener Schwachsinn“, ins Konzentrationslager eingewiesen. Unter die Kategorie Asoziale fielen hauptsächlich Bettler, Landstreicher, Prostituierte, Zuhälter, Alkoholiker und arbeitsunwillige Fürsorgeempfänger. Schon Mitte der 1930er Jahre gab es in Deutschland den Reichsarbeitsdienst (RAD), worunter die Nazis einen „Ehrendienst am deutschen Volk“ verstanden. Ausgeführt wurden wirtschaftliche Aufgaben wie Landeskulturarbeiten, Forst- und Wegebauten sowie Hilfsarbeiten beim Bau der Reichsautobahn. Angesichts der rasanten Assimilation der Bundesrepublik an die gloriose NS-Epoche darf man gespannt sein, ob die Chaos-Regierung Schröder demnächst wieder den Eintopfsonntag und das Winterhilfswerk (WHW) einführen wird. Damit wollten die Nazis seinerzeit die Folgen der Arbeitslosigkeit bekämpfen. Diese hat im Jahr 2005 bekanntlich die Sieben-Millionen-Grenze erreicht, während der Schuldenstand der Republik bei 1.5 Billionen Euro liegt. Im kommenden Jahrzehnt werden gemäß einer Prognose der „Boston Consulting Group“ weitere zwei Millionen Arbeitsplätze das Land in Richtung Asien und Osteuropa verlassen. Der Sanierungsfall Deutschland mit seinem dilettierenden Politensemble und seiner rigiden Slow-motion-society ist nicht nur ein „Land der Lähmung“ (“SZ”) und ein „Land am Abgrund“ (“FAZ”), sondern, wie „Der Spiegel“ schrieb, ein „Land der Lügen, unfähig zum Fortschritt, regiert von Stümpern.“

    Im folgenden Link kannst Du eine Analyse über das Vierte Reich Schröders nachlesen:

    http://www.bruecke-saarbruecken.de/terra.htm

    Da Du offensichtlich keine Geschichtskenntnisse besitzst, hier noch ein Link zur Aufklärung — damals wie heute:

    http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/dokumentation/?cnt=706602

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.