Jetzt ist es also raus. Das Wahlziel für die Bundestagswahl am 18. September heißt 38%. Damit würde die „alte Tante“ SPD in etwa das erreichen, was sie bei der Bundestagswahl 2002 erreicht hat (38,5%). Und das Ziel ist richtig realistisch. Laut einer Umfrage von Forsa liegt die SPD derzeit bei 34%, was einen massiven Zuwachs von 3% zur Vorwoche bedeutet. Grund dafür ist wohl das Fernsehduell. Von vielen als unnütz und überflüssig gescholten, brachte es zumindest für unsere Partei den erwarteten Aufschwung. Es ist kein Wunder das sich die Oppositionsführerin im Bundestag nicht auf ein zweites Duell einlassen wollte. Allein ihre zuckenden Mundwinkel, wenn der Kanzler geredet hat, hätten uns bei einem weiteren Duell noch gut 2% gebracht.
Die 4% schaffen wir auch noch. Wir kämpfen!


Du kannst die Kommentare zu diesen Artikel durch den Kommentar-Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

10 Kommentare

  1. Sozialdemokrat für Oskar 8. September 2005 · 0:43 Uhr

    „Die 4% schaffen wir auch noch. Wir kämpfen!“

    *LACH*

    Das letzte Aufbäumen vor dem Untergang. . .

    Ihr Heinis von der SPD solltet Euch schleunigst um einen neuen Job umsehen :-)

  2. Sozialdemokrat für Oskar 8. September 2005 · 3:04 Uhr

    Schröder muß zu einem wichtigen Termin und weist seinen Fahrer an, auf die Tube zu drücken. Unterwegs läuft ein Schwein über die Strasse, der Fahrer schafft es nicht mehr rechtzeitig zu bremsen und überfährt das Tier.

    Fahrer:
    „Was machen wir jetzt?“

    Schröder:
    „Der Bauer wohnt glaube ich
    direkt da vorne. Gehen sie hin und bezahlen sie das Tier. Aber beeilen sie sich.“

    Als der Fahrer endlich nach einer halben Stunde mit Würsten umhängt und einer Flasche Wein in der Hand zurückkommt fragt Schröder:
    „Warum hat das solange gedauert und wofür ist das ganze Zeug da?“

    Darauf der Fahrer:
    „Naja, ich bin zu dem Bauern gekommen, habe gesagt ich wäre der Fahrer vom Bundeskanzler und ich hab das Schwein überfahren……“

    **ROFLMAO**

  3. Klaus 8. September 2005 · 8:54 Uhr

    4 % Zuwachs sollten doch machbar sein. Zumal Angie und Paul sich zur Verschwiegenheit in Sachen Streichliste verständigt haben. Außenpolitik wird bis auf die previlegierte Partnerschaft der Türkei ganz ausgeblendet. Kein Wort mehr über den Irak und schon gar nicht zum Iran. Die Kopfpauschale taucht im Wahlkampf kaum auf. Einschränkung von Mitbestimmung und Kündigungsschutz sind nicht willkommen. Das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in eine schwarz-gelbe Regierung schrumpft und von der Linken versprechen sich viele nicht mehr als eine Protestpartei.

  4. Timo 8. September 2005 · 10:05 Uhr

    Den Wählern wird langsam klar was die Alternative ist: Entweder dient der Mensch der Wirtschaft oder die Wirtschaft dient dem Menschen. Diese freie Entscheidung dürfen alle Wähler und Wählerinnen demnächst treffen!

    Wir kämpfen weiter bis zum Umfallen!

  5. bazinho 8. September 2005 · 10:43 Uhr

    vier prozent sind ein ehrgeiziges Ziel! Aber machbar.

    Die Union und ihre graue Schattenkanzlerin verzetteln sich zusehens in den Widersprüchen zwischen ihren Anschuldigungen, großspurigen Ankündigungen, Kirchhofschen Utopien, ihrem halbgaren Wahlprogramm und ihren langsam sichtbar werdenden tatsächlichen Plänen.

    Oskar und die Stasibande haben ihren Zenit überschritten. Angesichts der merkelschen Kahlschlag Ideologie haben die Menschen keine Lust mehr auf sinnlose Protestwahl um ihrer selbst Willen.

    Jetzt noch einmal alles geben, dann wirds schon werden.

  6. TylerDurden 8. September 2005 · 11:09 Uhr

    Ich glaube, beim Fernsehduell haben die Leute in Deutschland erstmalig begriffen, wen sie sich da eigentlich als Kanzlerin in das Kanzleramt hiven würden. Der üblich Reflex auf solche Menschen wie die Merkel im Fernsehen ist nun einmal normalerweise der Griff zur Fernbedienung und weg damit.
    Da aber auf den anderen Hauptkanälen auch die Merkel war, war eine Fluch beinahe unmöglich (seinen wir doch ehrlich: Fernseher ausschalten stand als Option nie zur Debatte).
    Und so haben sie mal wirklich zugehört bei der Merkel und bei unserem Kanzler. Und vielen ist anscheinend klar geworden, das die Merkel und damit die CDU/CSU nich wählbar ist, wenn sich da mal wirklich mit auseinander setzt.
    Ergebnis: Mehrheit für CDU/FDP futsch.
    Haha, noch 4%! Wir kämpfen und kämpfen und kämpfen…bis wir die Merkel nicht mehr angucken müssen. Die kann ja nach der Wahl Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung werden, da stört sie wenigstens niemanden.

  7. Axel 8. September 2005 · 11:12 Uhr

    @ bazinho

    Da hast Du vollkommen recht!
    So langsam verstehen die Menschen WAS da auf sie zukommt. Wir kämpfen jetzt bis zum Umfallen dafür, das auch die letzten Zweifler verstehen, wie unsozial die Politik der UNION ist.

    Und ich kann nur hoffen, das die Protestwähler verstehen, das unser Land nur dann sozial bleibt, wenn wir EINE starke soziale Partei haben und nicht viele kleine.
    Jetzt Protest zu wählen bedeutet, etwas zu bekommen was man nun überhaupt nicht haben möchte.

    Deshalb kann ich alle nur eindringlich bitten,
    am 18.September SPD zu wählen!

  8. Roter Baron 8. September 2005 · 12:26 Uhr

    Wir schaffen das! Der Trend nach oben ist entscheidend. Wenn jetzt am 12. noch die Runde mit Merkel, Stoiber, Gisy, Westerwelle, Fischer und Schröder ist, wird sich ganz klar zeigen, wer nur eine Luftnummer ist und welche Politiker ganz klar das Heft in der Hand halten und für Deutschlands Zukunft sorgen. Es würde nur reichen, einmal das Wort Kirchhof zu erwähnen, und schon sind die drei Unions/FDP-Leute uneins und machen sich selber platt. Gisy sorgt mit seinen Linksaussenangriffen dann weiterhin dafür, dass die Linkspartei Protestpartei bleibt und Schröder und sein Aussenminister können zeigen, dass sie weiterregieren wollen und können.

  9. Helgoländer Vorbote 8. September 2005 · 14:17 Uhr

    …weiter bis zum Endsieg – aber…

    …auch bei den anderen wird der Wahlhorror schreck- und schrecklicher

  10. rita Schmidt 9. September 2005 · 22:28 Uhr

    Hallo Herr Bundeskanzler,

    ich bin zwar kein „Genosse“, aber stehe treu und brav zur SPD. Ich wohne in Köln-Müngersdorf – ganz in der Nähe des Rhein-Energie-Stadions (im Garten kann ich verfolgen, wie der 1. FC Köln spielt) und mich regt folgendes auf: jeder zweite Baum auf der Aachener Str. zeigt ein Konterfei von Guido Westerwelle und auf jedem 10. Baum lächelt Angi „mit schmeichelhaftem Weichzeichner“. Hinzu kommen Plakate von Prof. Dr. Bietmann, der sogar per persönlichem Brief informiert.

    Und was macht die SPD: ab und zu sehen ich ein Plakat von Dr. Lale Akgün (sehr sympathisch) und nicht eine einzig Werbung Ihres Koalitionspartners, den Grünen.

    Das kann doch nicht wahr sein, oder wollen Sie tatsächlich nicht die Wahl gewinnen???

    Mir graut es von der Vorstellung …. wenn rot/grün verlieren sollte!!!

    Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    Mfg
    Rita Schmidt

Alles was zwischendurch passiert. Wir schreiben’s auf.